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Das Ensemble Ramel Aleppo aus Syrien spielt am Sonntag, 18. Januar, um 18 Uhr im Rahmen von „Klangkosmos Weltmusik NRW“ in der Aula des Gymnasiums Theodorianum Paderborn, Kamp 4.

Das Ensemble kommt aus Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, und spielt Kompositionen aus der syrischen, türkischen und ägyptischen Tradition. Ramel ist die Lehre von der klassischen arabischen Poesie und zugleich auch die Bezeichnung für die höchsten Notenschlüssel bei der Oud, der arabischen Laute. Die Musiker haben ihre Ausbildung im Al Helaliya Orden absolviert, zu dem berühmte Komponisten gehörten, die Standards der Sufi Musik setzten und die weit über die arabische Welt gerühmt werden.

Aleppo hat eine etwa 4.000 Jahre alte Geschichte und gehörte bis zum Beginn des aktuellen Krieges zu den wichtigsten kulturellen Zentren der arabischen Welt. Von den ursprünglich gut zwei Millionen Einwohnern haben Hunderttausende die Stadt verlassen müssen, so auch die Musiker des Ensembles Ramel, die inzwischen den Weg nach Europa geschafft haben – wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten: Auf dem Landweg Richtung Türkei wurden ihnen von einer islamistischen Rebellengruppe die Instrumente beschlagnahmt und zertrümmert; darunter ein sehr wertvolles Instrument aus dem Jahr 1870. Fawaz Baker ist Gründer des Ensembles und lebt jetzt in Frankreich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klangkosmos-nrw.de

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Um eine Spende als freiwilligen Kostenbeitrag wird gebeten.

» 18.1.2015, Ramel Aleppo, Gymnasiums Theodorianum, Paderborn

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