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G. von Bamberg
Nimmt seinen Hut als Betreiber des Palais Hopp: Gerrit Bamberger (hier als Künstler G. von Bamberg)

Fans von Varieté und Comedy müssen jetzt ganz stark sein: Das Palais Hopp wird seinen Betrieb nach der Sommerpause nicht mehr aufnehmen.

Das berichten die Kollegen der HNA in einem Artikel von heute. Betreiber Gerrit Bamberger führe als Grund für die Schließung “finanzielle Forderungen in beträchtlicher Höhe” an. Zuerst habe sich die Gema gemeldet und, so Bamberger, “unvorhersehbar” Gebührenbescheide “in immenser Höhe” zugestellt. Bamberger sagte laut HNA, diese Forderungen stünden “in keinem Verhältnis”.

“Unvorhersehbare” GEMA-Bescheide als einer der Gründe

Noch als sich das Team überlegt habe, wie man rechtlich dagegen vorgehen könne, sei eine weitere Forderung von der Künstlersozialkasse eingetroffen. Der Spielort Kassel sei nach drei Jahren als abgabepflichtig eingestuft worden und solle, laut den Kollegen, “unangekündigt und kurzfristig zugleich auch für alle zurückliegenden Jahre zahlen”.

“Schluss mit lustig!”

Schon seit der Trennung von Geschäftspartner Jörg Heckmann im Jahre 2017 setzte Bamberger stärkere programmatische Akzente auf Comedy, Konzerte und Lesungen, während das klassische Varieté-Programm zurückgefahren wurde. Jetzt sei, so Bamberger den Kollegen gegenüber, “Schluss mit lustig”.

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Von Frank Booth

Freier Autor

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