
(Beverungen) Ein Garten, Sommerluft, Gitarrenklang – und der Abend gleitet in diese besondere Festival-Magie. Genau dort beginnt die Geschichte des Orange Blossom Special, und genau dort setzt auch der Blick nach vorn an: Das traditionsrƒeiche Festival findet wieder am Pfingstwochenende statt – und das Orange Blossom Special meldet: Line-up komplett mit 30 Acts aus den USA, Kanada, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland. Präsentator Wildwechsel.de führte aus diesem Anlass ein sehr ausführliches Interview mit dem Kopf des Festivals Rembert Stiewe!
Die neueste Pressemitteilung zeichnet für die 28. Ausgabe ein bewusst komponiertes Klangpanorama: Indie-Rock trifft auf Singer-Songwriter, Post-Punk auf Pop und Avantgarde. Dazu kommen Lesungen und ein Surprise Act – ein Element, das beim Orange Blossom Special längst zum charakteristischen Markenzeichen gehört. Neben dem Programm stehen Servicequalität, ein liebevoll kuratiertes Line-Up, Nachhaltigkeit, Kinder- und Familienfreundlichkeit sowie ein ungewöhnlich flexibles Ticketmodell im Fokus: Tickets sind bis acht Tage vor Festivalbeginn kostenfrei stornierbar, der Kauf ist automatisch versichert.
Parallel zur Line-up-News entstand ein ausführliches Interview mit Veranstalter und Booker Rembert Stiewe. Darin geht es um den Ursprung aus einer Grillparty, um Dramaturgie als kreative Disziplin, um „kollektive Glückseligkeit“ vor der Bühne, um den Boutique-Charakter – und um konkrete Strukturen: von Awareness über Kooperationen mit NGOs bis hin zu messbaren Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
Auf Wildwechsel.de ist bereits ein ausführlicher Artikel über das Festival erschienen, in dem auch viele Künstlerinnen und Künstler noch einmal genauer vorgestellt werden. Der folgende Text bündelt die aktuellen Fakten aus der Pressemitteilung und führt anschließend das komplette Interview in Schriftform auf.

Orange Blossom Special Open Air 2026 in Beverungen: Daten, Konzept, Service
Das Orange Blossom Special steigt vom 22. bis 24. Mai 2026 (Pfingsten) im OBS-Garten in Beverungen. Seit 1997 steht das Festival laut Pressemitteilung für Nähe, Qualität und eine kuratierte Handschrift – mit Konzerten plus Lesungen, Workshops und familienfreundlichem Rahmenprogramm. Markenzeichen sind hohe Servicequalität und das Motto „Lebenstankstelle“.
Neu: „Orange Blossom Special 2026 Lineup komplett!“ – 30 Acts sind bestätigt, darunter Turbostaat, Bikini Beach, Tramhaus, Grote Geelstaart, Frazey Ford, Alela Diane, Israel Nash, Jerry Leger, Man/Woman/Chainsaw sowie Dominik Bloh und Zwischen Zwei und Vier; ein Surprise Act kommt dazu. Rembert Stiewe betont Dramaturgie und musikalischen Flow – und ein flexibles Ticketmodell:Karten sind bis acht Tage vor vor Festivalbeginn kostenfrei stornierbar, ohne bürokratischen Aufwand und ohne ärztliches Attest.
Konkret sind folgende Künstler dieses Jahr beim OBS am Start:
Agassi | Alela Diane | Animat | Bikini Beach | Blush Always | Dominik Bloh (Lesung) | Frazey Ford | Gringo Mayer und die Kegelband | Grote Geelstaart | Herrenmagazin | Honig | Israel Nash | Jerry Leger | Kekse & Kakao | Lener | Man/Woman/Chainsaw | Maria Iskariot | Marlo Grosshardt | Mel D | Nils Keppel | Schnuppe | Schreng Schreng & La La | Stoic Mind | Surprise Act | Tramhaus | Turbostaat | Willow Parlo | Worries And Other Plants | Wrest | Zwischen Zwei und Vier
TIPP: Für jedes Festival gilt: gute Vorbereitung kann nicht schaden. Hier haben wir eine Check-Liste für Deine Festival-Packliste, die Du ausdrucken und dann Punkt für Punkt abhaken kannst. Und hier einen sehr ausführlichen Artikel, mit jede Menge cooler Tipps zum Thema "Was sollte ich nicht vergessen auf das Festival mit zu nehmen!"

Exklusivinterview: Rembert Stiewe über Ursprung, „OBS-Familie“, Boutique-Charakter und Verantwortung
Fedor Waldschmidt (Wildwechsel.de): 1997 – Was war der Moment, in dem aus der ursprünglichen Idee wirklich ein Festival wurde – und was war damals das konkrete Ziel?
Rembert Stiewe (OBS/Glitterhouse): Der (ehemalige) Firmensitz des Glitterhouse-Labels ist eine alte, ziemlich heruntergekommene Villa in Beverungen im Kreis Höxter – mit einem riesigen Garten.
1996 waren Go To Blazes, damals Glitterhouse-Künstler aus Philadelphia, auf Europatournee und kamen an einem freien Tag bei uns vorbei. Wir machten ein kleines Grillfest mit Freunden. Nach ein paar Drinks griff die Band zu akustischen Instrumenten und spielte einfach los – stundenlang. Es war so eine Nacht, die es wie ein gute Idee erscheinen ließ, das Studium zu schmeißen. Es machte so viel Spaß, dass wir dachten: Das müssen wir öfter machen.
Im Jahr darauf fand das erste OBS statt – im Garten, sehr simpel, sehr charmant. Ein eintägiges Event mit fünf Acts, die Bühne aus Europaletten gezimmert. Eingeladen waren die Kundinnen und Kunden unseres Tonträger-Versands, bei freiem Eintritt. Rund 700 Menschen aus ganz Deutschland kamen – und wir hatten keinen blassen Schimmer, was wir da taten. Niemand im Team hatte Erfahrung mit Live-Veranstaltungen. Trotzdem war es – trotz Dauerregen – ein großartiges Erlebnis.
Wir beschlossen, OBS fortan jedes Jahr stattfinden zu lassen. Das kleine Monster war geboren.
In der OBS-Historie ist von einer Grillparty mit Live-Musik als Ursprung die Rede: Was ist davon heute noch „DNA“ – und was hat sich komplett verändert?
Alles ist größer geworden: Das Line-up ist vielfältiger, die Organisation professionalisiert, Servicequalität, Nachhaltigkeit sowie Kinder- und Familienfreundlichkeit spielen heute eine große Rolle. Die Location ist etwas größer als früher, aber immer noch klein – die Atmosphäre bleibt äußerst familiär.
Wichtig ist mir, dass unser Ziel – man könnte es fast Philosophie nennen – erhalten bleibt: Alle Anwesenden, egal ob Musiker*innen, Publikum, Festival-Crew oder Dienstleistende, sollen behandelt werden wie Gäste, die man zu sich nach Hause einlädt – und sich auch so fühlen. Das OBS ist ein Mikrokosmos dessen, was ich mir gesellschaftlich wünschen würde: respektvolles Miteinander, Gleichbehandlung, Verantwortungsgefühl. Und das Erlebnis OBS soll weiterhin Spaß machen und Halt für den Alltag geben.

Was bedeutet bei euch „handverlesen“ ganz praktisch: Wie sieht der Weg vom Entdecken einer Band bis zur Zusage fürs OBS aus?
Alljährlich bekommen wir um die 1.000 Bewerbungen – für gerade mal 29 oder 30 Plätze im Line-up. Ein Teil kommt direkt von Bands, die meisten Angebote kommen über Tourneeagenturen. I
ch schaue, welche Bewerbungen zu den OBS-typischen musikalischen Nischen zum OBS passen, und starte mit einer Longlist von einigen hundert Namen.
Diese Liste wird im Verlauf des Bookings immer wieder gesiebt, gekürzt und aktualisiert. Früh prüfen wir, wie realistisch ein Auftritt ist: Gagen, Logistik, Terminlagen – etwa wenn Acts am selben Wochenende in Spanien oder Großbritannien spielen. Bei Bands aus Übersee ist der Aufwand enorm, weil Unwägbarkeiten und die u. U. instabile Finanzierung einer Europatournee auch kurzfristig zu Absagen führen können.
Das OBS lebt vom Mix aus bekannten Namen und Entdeckungen: Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, wer zur „OBS-Familie“ passt – Sound, Haltung, Live-Qualität, Geschichten?
Erfahrung, Bauchgefühl, Entdeckergeist, eigene Vorlieben und missionarischer Eifer leiten mich beim Zusammenstellen des Programms.
Das Publikum besteht aus vielen Musikliebhaber*innen – trotzdem möchte ich allen wenigstens drei, vier überraschende Bands präsentieren, die sie vorher nicht kannten und die danach zu Lieblingsbands werden. Dieses Gefühl, wenn eine Band einschlägt, ist unvergleichlich – fast, als stünde ich selbst mit der Gitarre da oben.
Ich bin kein Musiker, meine kreative Leistung ist das Zusammenstellen des Programms und das Herstellen eines Stimmungs-Flows, eines Spannungsbogens. Auch die Haltung der auftretenden Künstler*innen spielt eine Rolle, ein hoher FLINTA*-Anteil ist beim OBS selbstverständlich. Die Bandbreite ist gewachsen – von Indie-Rock über Singer-Songwriter bis Post-Punk, plus Nebentäler – aber beliebig wird das Line-up nie. Ich will keinen kleinsten gemeinsamen Nenner bedienen: eher ein Spezialitätenbüfett.
Gibt es einen typischen OBS-Moment, an dem ihr merkt: „Das Publikum trägt diese Band heute Abend“? Was passiert da auf und vor der Bühne?
Oh ja, das passiert häufiger. Das ist kollektive Glückseligkeit vor, auf und neben der Bühne. Schwer zu beschreiben, aber das ehemalige OBS-Motto „Welt aus, OBS an.“ bringt es auf den Punkt: tolle musikalische Erlebnisse, die in Gemeinschaft entstehen.
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Viele Festivals setzen auf mehrere Bühnen und Parallelprogramm: Warum hält das OBS am Boutique-Charakter fest – und wo sind die Grenzen dieses Modells?
Erstens haben wir nicht mehr Platz zur Verfügung. Zweitens ist es eine bewusste Entscheidung, klein zu bleiben. Bei kleinen Festivals spürt man Unmittelbarkeit: Man ist näher dran, Musiker*innen, Crew und Publikum begegnen sich eher auf Augenhöhe als bei Mega-Events. Es gibt weniger Inszenierung, die Menschen fühlen sich willkommen und gut aufgehoben – nicht den Nachteilen einer Massenveranstaltung unterworfen. Die Servicequalität ist bei kleineren und mittelgroßen Festivals oft höher. Hier zählt der Mensch.
Beim OBS sind Hingabe und Herzblut an allen Ecken zu spüren – dazu eine gewisse ostwestfälische Sturheit, Offenheit und der Mut, behutsam Neues zu wagen, plus die besondere Location. Ärgernisse großer Veranstaltungen lassen wir bewusst außen vor: bei uns gibt es viele Sitzgelegenheiten, viele Schattenplätze, viele Toiletten pro Kopf. Publikum ist hier nicht Zahlvieh.

Ihr wart lange bewusst begrenzt, später kam die Gelände-Erweiterung (ab 2019): Was war der Ausschlag dafür – und wie verhindert man, dass dabei die intime Atmosphäre leidet?
Wir konnten 2019 durch einige glückliche Zufälle ein Nachbargrundstück hinzupachten. Die damit etwa verdoppelte Veranstaltungsfläche ermöglicht ein breiteres Rahmenprogramm, mehr Essens- und Getränkestände und mehr Sitzplätze. Das Gelände ist weiterhin sehr übersichtlich – die intime Atmosphäre hat nicht gelitten.
Das OBS zieht Menschen aus ganz Deutschland an, gleichzeitig findet es am Firmensitz in Beverungen statt: Wie funktioniert das Miteinander mit Stadt, Nachbarschaft, Region – und was war die wichtigste Lernkurve?
Das Zusammenspiel klappt hervorragend: Die Menschen – egal woher sie kommen – sind aneinander interessiert. Die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Behörden des Landkreises läuft reibungslos. Direktnachbarn laden wir seit jeher gratis ein. Der Tennisverein, der Eis- und Rollhockeyclub sowie das städtische Freibad stellen ihre Duschen zur Verfügung.
Wie würdest du euer Publikum beschreiben: eher „Szene“, eher Generationenmix, eher Musik-Nerds – und wie hat sich das über die Jahre verschoben?
Musiknerds im Generationenmix. Jemand sagte mal, das OBS habe „die niedrigste Arschlochdichte aller Festivals“ – das spricht ja sehr fürs Publikum. Es herrscht eine familiäre, respektvolle Atmosphäre. Alter spielt keine Rolle, ob 16 oder 60, ob „hip“ oder nicht, ob weiblich, männlich oder nicht binär: Niemand wird ausgegrenzt, man feiert gemeinsam. Eine Publikumserhebung der Uni Paderborn ergab u. a., dass fast genau die Hälfte des Publikums weiblich ist.

Auf eurer Seite steht ziemlich klar, dass das OBS Haltung zeigen will und eine gesellschaftliche Verantwortung sieht. Was heißt das konkret: Woran erkennt man diese Haltung auf dem Gelände – ohne dass es nach „Ansage“ wirkt?
Das OBS hat seit jeher eine Haltung und weiß um die gesellschaftliche Verantwortung – speziell wir als Festivalveranstaltende. Festivals vermitteln Freude, schaffen Räume ohne Zwänge, sind aber auch Utopie und Möglichkeitsraum. Sie geben nicht nur eine gute Zeit, sondern Halt. Genau dort wollen wir Verantwortung übernehmen: auf Missstände hinweisen, Bewusstsein schaffen für Toleranz, Respekt, Offenheit, Friedfertigkeit, Solidarität, den Erhalt der Demokratie thematisieren und Nachhaltigkeit forcieren.
Wir wollen nicht nur etwas zur Gewissensberuhigung, sondern konkret etwas für den guten Zweck tun. Nicht nur appellieren, sondern: machen. Deshalb arbeiten wir mit NGOs und Initiativen zusammen, u. a. Sea-Watch, Music Declares Emergency, Viva con Agua, Melanom-Info-Deutschland, Zukunft Feiern! sowie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Das zeigt sich in teils spielerischen Programmpunkten, Spendenaktionen und dem Branding unseres fair und bio hergestellten Merchandisings mit Sea-Watch. Wir merken: Musiker*innen und Besucher*innen sind offen dafür, wertschätzen das – und werden selbst aktiv.
Kulturelle Teilhabe ist uns ebenfalls wichtig: Gratiseintritt für Kinder unter 13, stark verbilligte „13bis18“-Jugendtickets und Sozialtickets aus einem Solidartopf. Das Sozialticket kostet 50 €, ohne Nachweis – es geht um Vertrauen. In den letzten drei Jahren wurden jeweils zwischen 110 und 90 Sozialtickets finanziert, abhängig von der Füllung des Topfes. Insgesamt wurden so etwa 20.000 € gespendet. Das Sozialticket ist ein großer Erfolg und zeigt, dass OBS-Besucher*innen solidarisch handeln.

Ihr sprecht öffentlich über Nachhaltigkeit, inklusive Code of Conduct (2023) und einem Nachhaltigkeits-Kollektiv: Welche Maßnahmen bringen im Festivalalltag wirklich messbar etwas – und wo merkt ihr auch Zielkonflikte (Kosten, Logistik, Erwartungshaltung)?
Unser Nachhaltigkeitskonzept umfasst derzeit 53 Einzelmaßnahmen in 13 Teilbereichen (ökologisch) und 19 Maßnahmen in 5 Bereichen (sozial). Wir arbeiten an einer CO₂-Bilanzierung mit Datenerhebung, u. a. über Befragungen zur Anreise und zum Essensverhalten. Mehrweg, Abfallvermeidung und Abfalltrennung mit hoher Recyclingquote sind große Themen – die Erfolge sind messbar: Die Menge an Restabfall wurde seit 2018 um mehr als 35 % verringert.
Umweltbildung gehört dazu: Upcycling-Bastelworkshops, Vogelbeobachtungstour, Lauftreff in der Natur. Energie- und Wasserersparnis sowie Grauwasser-Wiederverwendung sind weitere Felder: Unser selbstgebautes, acht Meter langes Urinal wird mit Abwasser der Bierbuden und eines Waschbeckens gespült. Außerdem sammeln wir Regenwasser vom Backstage-Gebäude und der Hauptbühne, um Pflanzen und Bäume auf dem Gelände zu wässern. Trotz peripherer Lage versuchen wir die ökologisch vertretbare Anreise attraktiver zu machen – mit Fahrradparkplätzen und Mitfahrbörse.
Music Declares Emergency klärt mit „Klima-Bingo“ und „Spiel des Überlebens“ spielerisch über den eigenen Fußabdruck auf. Im EFRE-Projekt „NachhaltigkeitsKulturOWL“ wird mit der Uni Paderborn eine verfeinerte Besuchendenbefragung zur Anreise durchgeführt. Und es wird wieder eine Kräuterwanderung mit anschließendem Workshop geben.
Zielkonflikte entstehen dort, wo Maßnahmen viele Ressourcen binden – Zeit oder Geld. Dann müssen wir abwägen, was leistbar ist, ohne die Kalkulation des Festivals zu gefährden.
Festivals sind heute auch soziale Räume: Welche Regeln, Strukturen oder Verantwortlichkeiten habt ihr, damit sich möglichst viele Menschen sicher und respektiert fühlen? (Stichworte: Umgang miteinander, Grenzen, Awareness, Barrieren.)
Wir haben eine sehr aktive Awareness-AG, alle Mitglieder werden vorher professionell geschult. Es gibt ein Leitbild, an dem sich alle OBS-Teammitglieder orientieren müssen – das schafft Sicherheit.
„Man merkt, dass das Festival aus den richtigen Gründen gegründet und immer noch aus denselben Gründen veranstaltet wird. Es geht um die Liebe zur Live-Musik und ihre spektakuläre Umsetzung, nicht darum, den schnellen Euro zu verdienen. Auswahl und Qualität der Musik sind atemberaubend, hier wird das Publikum ernst genommen, es wird hoch professionell, aber mit enormer menschlicher Wärme daran gearbeitet, dass alle Anwesenden sich wohl fühlen. Daher haben alle das Gefühl, sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu befinden. Dahinter steht eine Haltung. Euer Festival macht die Menschen glücklich, lädt ihre Akkus auf und hilft ihnen, die Welt zu ertragen. Ich hoffe, dass ihr das wisst.“
– Quelle: Rob Goodwin, Sänger der britischen Band THE SLOW SHOW (zitiert von Rembert Stiewe)
Blick nach vorn: Wenn du OBS 28/29/30 denkst – was soll in zehn Jahren über das Festival gesagt werden, das nicht nur mit Bands oder Besucherzahlen zu tun hat?
Auch hier möchte ich einige der jährlich wechselnden OBS-Mottos bemühen: „You’re at home, Baby!“ und das diesjährige „Lebenstankstelle“.
In einer Szene, in der Festivals oft um Glaubwürdigkeit kämpfen, bleibt das OBS authentisch – gerade, weil es sich selbst nicht zu ernst nimmt. Die Kombination aus klarer Haltung, transparenter Kommunikation und subversivem Witz gehört längst zur DNA des Festivals.
FAQs zum Orange Blossom Special 2026
- Wann startet der Vorverkauf für das 28. Orange Blossom Special Festival?
Am Samstag, den 1. November 2025 um 11:00 Uhr. - Gibt es Tagestickets für das OBS?
Nein, aber es gibt stark vergünstigte Sozial- und Jugendtickets für das gesamte Wochenende. - Wie viele Bands treten beim OBS 2026 auf?
Insgesamt werden 29 Bands auf drei Bühnen erwartet. - Wo kann ich Tickets kaufen?
Exklusiv online über den Dienstleister Infield: Zum Ticketshop - Was ist das Motto des Festivals 2026?
„Lebenstankstelle“ – ein Ausdruck für die emotionale und kreative Kraft des Festivals.
Nützliche Links zum Thema
- Ticketshop Infield – Offizieller Vorverkaufspartner des Orange Blossom Special
- Offizielle Festival-Website – Infos zu Line-up, Anreise, Camping & Co.
- OBS-App – App-Plattform für Festival-Infos und mobile Nutzung.
- Instagram – Offizieller Kanal für Updates, Einblicke und Ankündigungen.
- Facebook – Offizielle Facebook-Seite mit Posts und Community-Infos.
- www.tiktok.com/@obsfestival
- OBS-Merchandising – Offizieller Merch-Bereich im Glitterhouse-Mailorder.
Das nächste Orange Blossom Special Festival in Beverungen kompakt:
Wildwechsel präsentiert:
»28. Orange Blossom Special Open Air Festival«
Turbostaat, Herrenmagzin, Marlo Grosshardt, Blush Always, Animat, Israel Nash, Nils Keppel, schnuppe, Bikini Beach, Kekse & Kakao, Stoic Mind, Willow Parlo und Tramhaus
(5/5)
15:30 Uhr | Festival in Beverungen, Glitterhouse-Garten
Genre: Rock, Pop, Alternative, Punk, Indie
Hier gibts die Tickets!
mehr Details
Wildwechsel präsentiert:
»28. Orange Blossom Special Open Air Festival«
Turbostaat, Herrenmagzin, Marlo Grosshardt, Blush Always, Animat, Israel Nash, Nils Keppel, schnuppe, Bikini Beach, Kekse & Kakao, Stoic Mind, Willow Parlo und Tramhaus
11:00 Uhr | Festival in Beverungen, Glitterhouse-Garten
Genre: Rock, Pop, Alternative, Punk, Indie
Hier gibts die Tickets!
mehr Details
Wildwechsel präsentiert:
»28. Orange Blossom Special Open Air Festival«
Turbostaat, Herrenmagzin, Marlo Grosshardt, Blush Always, Animat, Israel Nash, Nils Keppel, schnuppe, Bikini Beach, Kekse & Kakao, Stoic Mind, Willow Parlo und Tramhaus
11:00 Uhr | Festival in Beverungen, Glitterhouse-Garten
Genre: Rock, Pop, Alternative, Punk, Indie
Hier gibts die Tickets!
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Und was ist sonst noch so los in Beverungen?
Atze Schröder
»Lovemachine«
20:00 Uhr | Comedy in Beverungen, Stadthalle Beverungen
Hier gibts die Tickets!
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»Momo«
(5/5)
10:00 Uhr | Theater in Beverungen, Stadthalle Beverungen
Hier gibts die Tickets!
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Alexander Wurz & Die Egerländer Musikanten
»70 Jahre Egerländer Jubiläumstour · Das Original«
20:00 Uhr | Konzert in Beverungen, Stadthalle Beverungen
Genre: Blasmusik
Hier gibts die Tickets!
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