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(Schwalmstadt-Treysa) Bildhauer Lutz Lesch hat mit mühevoller Handarbeit die märchenhaften Bronzeskulpturen erstellt, die mit viel Liebe zum Detail die Schwälmer Geschichte sichtbar machen. Die kreativen Schöpfungen sorgen für Bewunderung bei der Bevölkerung und bei den Besuchern der Stadt Schwalmstadt-Treysa. Das Schaffen des Künstlers ist elementarer Teil des Projekt Märchenhaftes Schwalmstadt. Damit bewirbt sich die Stadt erneut beim hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“.

Schwalmstadt-Treysa möchte mit dem Förderwettbewerb die Innenstädte wiederbeleben. Eine bestehende Idee wurde weiterentwickelt, die Tradition, Digitalisierung und Stadtentwicklung miteinander verbindet. Die Geschichte vom eigenen Schaufenster – Märchenhaftes Schwalmstadt – Schwalmstadt erzählt Grimms Märchen neu ist der Projekttitel der Stadt. 

Künstler wie Lutz Lesch und Elisabeth Wade haben zwei unterschiedliche Skulpturen angefertigt, die sich in Schwalmstadt-Treysa befinden. Die Märchenskulpturen können nicht nur von jedem angeschaut werden, sondern von den Kindern auch „bespielt“ werden. Märchen wie „Tischchen deck dich, Rotkäppchen und der Wolf aus dem Märchen, begeistern aber auch die Erwachsenen.


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Städte wie Schwalmstadt-Treysa haben immer wieder Projekte, die sie auch gerne mal einen größeren Publikum zeigen wollen. „Bring wieder Leben in die Stadt“ ist das Motto des hessischen Landeswettbewerbs – Ab in die Mitte 2026. Alle Kommunen, Vereine, private Initiativen und alle engagierten Innenstadtakteure können sich bewerben. Insgesamt stehen 250.000 Euro zur Verfügung für das beste Innenstadtprojekt. Ein Preisgeld von 25.000 Euro kriegt die beste Idee. Das Preisgeld wird für die Umsetzung des Projekts verwendet und eingesetzt.

Im Jahr der Auszeichnung muss das Preisgeld verwendet werden. Projektideen können vom 14. Februar 2026 bis 24. April 2026  über ein Online-Formular eingereicht werden. Am 24. April 2026 findet die Preisverleihung statt, bei der Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben und ausgezeichnet werden. Das Preisgeld wird an die jeweiligen Kommunen ausgezahlt, dabei werden die Preisträgerinnen und Preisträger schriftlich benachrichtigt. 

Märchenfiguren in Schwalmstadt-Treysa

Grimm-Märchen schmücken die obere und die untere Bahnhofsstraße in Schwalmstadt-Treysa mit Märchenskulpturen. Die Stadt Schwalmstadt hat gemeinsam mit Bildhauer Lutz Lesch mit dem Projekt „Alles aus einem märchenhaften Guss“ geschafft, die Welt der Märchen, Legenden und Sagen lebendig zu machen.

Es wurde insbesondere für Kinder, für Touristen, für Einheimische ermöglicht Träume tatsächlich erlebbar werden zu lassen. Die Begegnung u.a. mit dem liebreizenden Rotkäppchen in Treysa wird hiermit ermöglicht. Die Stadtsparkasse, die Sparkassenkulturstiftung, der Lions-Club, Unger-Immobilien und die Stadt Schwalmstadt waren an maßgeblich an der Finanzierung beteiligt.

 Eine weitere Treysaer Märchenstatue befindet sich vor der Totenkirche in der Burggasse. Elisabeth Wade hat diese Skulptur angefertigt. Diese Skulptur zeigt mehrere Märchenfiguren, die auf gehäuften und aneinandergestellten Büchern sitzen, hängen oder stehen. Lutz Lesch Figuren im Vergleich dazu zeigen nicht nur Figuren der Brüder Grimm, sondern auch Märchen anderer Erzähler werden dargestellt. 

Märchen als Teil der Stadtidentität

Rotkäppchen spielt in Schwalmstadt eine große Rolle, Schwalmstadt ist die Grimmheimat Nordhessens und Mitglied der Deutschen Märchenstraße. Grimms Märchen sind seit Jahren sichtbar im Stadtbild verankert. Märchen Motive und gestaltete Strom- und Verteilerkästen befinden sich am Bahnhof sowie Bronzeskulpturen im öffentlichen Raum.

Digital, interaktiv und zukunftsorientiert soll diese Gestaltung nun konsequent weiterentwickelt werden. Es werden bestehende Elemente nicht ersetzt, sondern sinnvoll ergänzt. Kulturelle Inhalte werden zeitgemäß interpretiert und Märchenfiguren werden digital animiert und gezeigt.

Im Bewerbungsvideo wird diese Weiterentwicklung bereits deutlich. Es wird mit KI-generierten Sequenzen gearbeitet, die exemplarisch animierte Figuren sowie mögliche Gestaltungsansätze für Schaufenster veranschaulichen.

Digitalisierung der märchenhaften Stadt Schwalmstadt-Treysa

Die „Märchenhaften Reise“ ermöglicht einen interaktiven Rundgang. Die Märchen können bei ausgewählten Standorten mit QR-Codes von den Besuchern abgerufen werden. Sie können als Audioformate in unterschiedlichen Dialekten oder ergänzt durch sogenannte Augmented-Reality-Elemente (digitales Objekt oder eine Information, die in der realen Umgebung über ein Gerät z.B. Smartphone eingeblendet wird) ergänzt werden.

Die Einbindung leerstehender Ladenflächen ist ein zentraler Bestandteil des Konzept der mit integriert wurde. In die Route werden thematisch gestaltete Schaufenster integriert und mit zusätzlichen QR-Codes versehen. Vor Ort kann man damit Informationen zu Ansprechpartnern, Flächengröße und Nutzungsmöglichkeiten erhalten.


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