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Rockt: Die Lautstrom Session mit Nils Hofmann (links) und Thilo Pohlschmidt | (c) Saskia Prokasky, Jan Schnieders
Rockt: Die Lautstrom Session mit Nils Hofmann (links) und Thilo Pohlschmidt | (c) Saskia Prokasky, Jan Schnieders

(Paderborn) Die Agentur Lautstrom plant eine Online Session Reihe. Premiere ist am 10.12.2020 ab 20:30 Uhr mit den Musikern Nils Hofmann und Thilo Pohlschmidt. Die beiden sind die Frontmänner der Bands Mandowar und Goodbeats.

Sie streamen aus ihren Heimstudios in Wetzlar und Paderborn. Abwechselnd werden sie Songs performen. Welche das sind, kann das Publikum interaktiv bestimmen. Nach der Show stehen beide Musiker für einen Talk per Videokonferenz zur Verfügung. 100 Zuschauer können interaktiv dabei sein. Eintrittskarten sind ab 10 Euro erhältlich.

Statt Tour: Lautstrom Session will Künstlern helfen

Der Winter ist hart für die Kulturbranche. Dutzende Absagen und Verschiebungen musste Olaf Menne mit seiner Agentur Lautstrom für seine Künstler abwickeln. Nils Hofmann wäre nun eigentlich mit seiner Band Mandowar auf Tour.

Als Gäste der Kultband Torfrock waren elf Shows vor tausenden Zuschauern in Norddeutschland geplant. Nicht besser ergeht es Thilo Pohlschmidt mit seiner Band Goodbeats: Aus dem Kalender der Band mussten 24 Auftritte im Winter gestrichen werden.

Lautstrom versucht nun eine Online Session Reihe zu starten. „Wir möchten die digitalen Möglichkeiten nutzen, um Künstler zusammenzubringen, die unter normalen Umständen wohl nie zusammen auftreten würden. Räumliche Distanz und volle Terminkalender sind gerade keine Hinderungsgründe für neue musikalische Projekte. Das wollen wir nutzen. Wir möchten dem Publikum einzigartige Shows bieten und die Musiker von einer neuen Seite zeigen.“

Lautstrom Session: Nach dem 1. Song bestimmt das Publikum!

Gespielt wird ohne eine festgelegte Setlist. Nach dem ersten Song bestimmt das Publikum wie es weitergehen soll. „Die Interaktion mit den Zuschauern ist uns bei den Online Sessions wichtig. Daher realisieren wir die Shows über eine Videokonferenzsoftware. Die Musiker können ihr Publikum und deren unmittelbare Reaktionen sehen; die Musikübertragung erfolgt in Hifi-Qualität und hat bei guter Internetverbindung eine kaum wahrnehmbare Latenz.“ Nach der Show stehen die Künstler für Gespräche zur Verfügung. Wer keine Lust auf Interaktion hat, kann alternativ die Show einfach als Stream sehen.

Der Zugang zu den Shows ist nur mit gekauften Eintrittskarten möglich: „Wir müssen für unsere Künstler Einnahmen generieren. Wir wollen nicht länger von Spenden und Zuschüssen abhängig sein. Wir hoffen, dass es funktioniert. Wir geben aber eine Geld-Zurück-Garantie, falls die Show nicht gefällt hat oder es technische Probleme gab.”

Tickets sind über das Ticketsystem Reservix erhältlich. Reine Streamtickets ohne Interaktionsfunktionen kosten 10 Euro. Interaktive Tickets mit Zugang zur Videokonferenz werden für 15 Euro angeboten. Wer das Konzert mit mehreren Personen verfolgt, kann freiwillig ein Familienticket erwerben.

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Von Frank Booth

Freier Autor

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