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Kings of Leon – Come Around Sundown

Erwartungshaltung. Über sie sollte man sich im Klaren sein, bevor man das Album hört. Denn genau sie könnte diese Album zerstören. Erwartet man Gassenhauer à la Sex on Fire wird man enttäuscht.

Erwartet man allerdings ein Album mit waschechten Kings-Of-Leon-Songs, die nicht zwanghaft versuchen, sich gegenseitig zu übertreffen, dann wird man viel Spaß mit dieser Platte haben.

Es ist eben nicht der einfache Rock der ersten Alben, sondern Waverock mit verhallten Gitarren und massiven Soundwänden. Die Bandbreite der Lieder ist groß. Es ist viel dabei, viel zu hören und zu erleben. Die Single Radioactive ist dabei nur ein Wochenendtrip auf einer Reise durch den Süden der Staaten.

Das Album mutet an wie eine kleine Odyssee durch die Bandgeschichte: man erkennt viel wieder, bekommt aber auch Neues aufgetischt. Eines wird jedoch deutlich: In dieser Band steckt noch viel Potential.

Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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