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Vier internationale Metal-Bands an einem Abend: Im K19 in Kassel ging was ab!

Es war das letzte Konzert von ihrer gemeinsamen Tour: Immolation, Full of Hell und Monument of Misanthropy sind fast einen Monat lang durch ganz Europa gereist und haben in Kassel den Abschluss der Tour gefeiert. Als weiterer Support waren Stortregn dabei, die in der zweiten Hälfte der Tour mit ihren Kollegen durch unter anderem Polen, Spanien und England gereist sind.

Veranstalter des Abends war die Moshpit Crew Kassel, die es immer wieder schafft, international bekannte Bands nach Kassel zu bringen.

Opener des Abends war eben diese Schweizer Gruppe Stortregn. Mit ihrem Blackened Death Metal haben sie dem Publikum gut eingeheizt und auch ich war ganz vorne mit dabei. Kein Wunder, dass sie so gut ankamen – schließlich haben sie bereits 2015 das Wacken Metal Battle gewonnen und dabei ihr Können bewiesen. Hinterher erzählte mir der Sänger der Band, dass der Name Stortregn vom schwedischen „störtregn“ (deutsch: Sturzregen) kommt. Inspiration dafür habe ihr Gitarrist Johan geliefert, der seines Zeichens Halbschwede ist.

Weiter ging es mit Monument of Misanthropy. Und ich muss sagen: das ging gut ab! Besonders cool wurde es, als der Bassist sich unters Publikum mischte und einfach dort weiter spielte. In einem Gespräch hinterher erklärte er, dass er ursprünglich aus dem Punk käme – und dort sei man die Publikumsnähe einfach gewohnt. Die Jungs aus Frankreich, Österreich und Deutschland spielen eine Mischung aus Brutal Death Metal und Grindcore und haben das Publikum dementsprechend zu hohen Geschwindigkeiten beim Headbangen angetrieben.

Bei Full of Hell wurde es vor der Bühne dann so voll, dass ich als eher kleine Person kaum eine Chance hatte, etwas zu sehen. Die Zuschauer zumindest schienen begeistert von der Mischung aus Grindcore, Black Metal, Punk sowie einem Hauch Electronic und Industrial. Die Bandmitglieder aus Nordamerika schienen im Gespräch hinterher ziemlich ausgepowert, waren aber trotzdem total offen und haben sich sogar noch die Zeit genommen um für ein Foto zu posieren!

Zum Schluss haben die Headliner Immolation (zu deutsch: Opferung durch Feuer) die Bude definitiv zum Kochen gebracht! Dementsprechend viele Leute tummelten sich während ihres Auftritts vor der Bühne. Trotz ihres großen Erfolgs scheuen auch Immolation die Nähe zu ihren Fans nicht – zahlreiche Metalheads wirbelten ihre Haare direkt vor den Boxen und Mikrofonständern durch die Luft. Seit 30 Jahren schon mischen die New Yorker in der Death Metal-Szene mit und haben dabei bereits 15 Alben veröffentlicht. Unter Vertrag stehen sie mittlerweile bei Nuclear Blast – einem Label, das wohl auch Nicht-Metallern ein Begriff sein könnte.
Und ganz ehrlich: auf die Haare des Sängers bin ich immer noch neidisch.

» Das Konzert fand am 8. April 2018 im K19 in Kassel statt

» Immolation bei Facebook

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» Monument of Misanthropy bei Facebook

» Homepage von Stortregn

» Moshpit Crew Kassel auf Facebook

Von Annika Palm

Redaktions-Praktikantin

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