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Fest-Evil in Manrode: Interview mit Veranstalter Maik Scherf

am 02 Juni 2016 von Matthias

Fest-Evil in Manrode: Interview mit Veranstalter Maik Scherf

Die Crew des Fest-Evil

Für die mittlerweile achte Auflage stehen am 16. Juli sechs Bands auf den Brettern des Fest-Evil. 8 Jahre sind eine Menge Holz – Grund genug, mal bei Veranstalter Maik Scherf nachzufragen, wie alles angefangen hat! 

Ww: Wildwechsel, MS: Maik Scherf

Ww: Hi Maik, kannst du kurz erzählen, wie das damals losging mit dem Fest-Evil?
MS: Also, der ursprüngliche Start des Fest-Evils war schon im Jahr 2004 geplant. Das Problem war, die damals einzige Band musste aufgrund des Liebeskummers des Sängers kurzfristig absagen [lacht], sodass quasi ein Karaoke-Abend draus wurde. Unser Glück war, dass ich mit einem Veranstaltungstechniker (Danke Carsten!) befreundet bin. Sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, ein Festival zu veranstalten.

Ww: Und dann ging es im nächsten Jahr los?
MS: Nein, das dauerte noch bis 2009. Leider war mein Mitveranstalter in der Zwischenzeit verstorben (R.I.P. Manuel). Aber dann ging’s richtig rund. Weil ich durch Zufall den Gitarristen von My Cold Embrace traf, kam wieder Leben in die Idee. Auf dem ersten Fest Evil spielten dann My Cold Embrace, Hexenhammer, Dark Rage, Half Path Death und noch 4 andere Bands.

Ww: War die Erstauflage denn ein Erfolg?
MS: Auf jeden Fall. Trotz des schlechten Wetters, was das matschige Feld nicht unbedingt angenehmer machte, waren 800 Besucher da. Das war uns natürlich ein Ansporn, sodass die Veranstaltung 2010 auf zwei Tage erweitert wurde und 18 Bands auf die Bretter gingen, darunter auch bekanntere wie Burden of Grief oder Debauchery. Das Wetter war allerdings mal wieder saumäßig.

Ww: Zwei Jahre schlechtes Wetter, kam das Glück des Petrus dann im dritten Jahr?
MS: Dem wurde dann vorgebeugt, die logistischen Herausforderungen gerade bei schlechtem Wetter waren einfach zu groß. Das Fest-Evil konnte anno 2011 an den Manroder Sportplatz verlegt werden und wurde auf einen Tag reduziert, jedoch verließ uns der flüssige Sonnenschein erst im vierten Jahr, wobei der Sportplatz den Vorteil hat sich nicht gleich in ein Schlammbad zu verwandeln.

Ww: Apropos logistische Herausforderungen. Den Fest Evil eV gab es ja nicht von Anfang an. War auch die „Ackerei“ ein Grund dafür, den Verein zu gründen?
MS: Ganz genau, um das Fest-Evil vernünftig aufzustellen war einfach mehr Aufwand nötig, der schlichtweg von einer Person schwer zu stemmen war. Die Idee für die Vereinsgründung entstand 2012, auch, um frische Ideen und Anregungen zu generieren. Die Umsetzung erfolgte dann im Jahre 2013, wobei wir mit 20 Mitgliedern anfingen, mittlerweile sind es ca. 35 Mitglieder, von 16-50 Jahren ist alles vertreten!

Ww: Welche Ziele hat sich der Fest Evil eV gesetzt?
MS: Unter anderem, junge und begabte Musiker aus der Region zu fördern und bekannter zu machen. Dark Rage, eine der Bands der ersten Fest-Evi-Auflage, konnten zum Beispiel im Laufe der Jahre eine EP und später eine CD veröffentlichen. Seit 2015 besteht der Verein aus 35 Mitgliedern, die beschlossen, jeweils immer einen Slot für Nachwuchsbands freizuhalten sowie mindestens eine bekannte Band aus dem Metal– bzw. Rock-Genre einzuladen. Für das anstehende Fest-Evil wurde z.B. PsyDeath als Nachwuchsband auserkoren. Der Headliner ist Xandria aus Bielefeld.

Ww: Das klingt jetzt alles recht fluppig, aber so einfach ist es doch mit Sicherheit nicht?
MS: Nein, ganz und gar nicht. Es ist immer eine Herausforderung und ein schmaler Grad, insbesondere finanziell, das Fest-Evil zu erhalten. Ohne die Unterstützung langjähriger Partner, Sponsoren und der lokalen Medien, wäre es kaum möglich, Jahr für Jahr den Metal– und Rockfans ein gutes Festival zu bieten. Man schaue sich nur das Serengeti-Festival an: Die spielten organisatorisch und musiktechnisch in einer viel höheren Liga, mussten aber nach 10 Jahren die Segel streichen.

Ww: Dann wünschen wir auch von unserer Stelle ein gutes Gelingen in diesem Jahr und vor allem viel Spaß!
MS: Vielen Dank! Der stand bei uns immer an Erster Stelle und den werden wir, die Bands und unser Publikum definitiv haben, denn ohne würde es bestimmt kein Fest-Evil geben! Und das ist auch immer einer der Anreize das Fest-Evil zu erhalten! Supported die lokale Szene – geht auf Konzerte!

» 16. Juli 2016, Fest-Evil, Sportplatz, Manrode

» [ Website des Fest-Evil ]

» [ Fest-Evil 2015 auf wildwechsel.de ]

» [ Fest-Evil 2014 auf wildwechsel.de ]


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  • Website: https://www.wildwechsel.de/author/matthias/

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