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Viktor Romanko

Auch Schifferklavier wird sie genannt, und es gibt sie in vielen Varianten. Die „Quetsche“ ist weder zu übersehen noch zu überhören. Das Akkordeon steht im Mittelpunkt des Akkordeon-Festivals vom 7.-9.9. in Marburg. Nicht nur Konzerte wird es geben, sondern auch Straßenmusikanten und Akkordeon-Workshops. Dass das Akkordeon ein sehr internationales Instrument ist, zeigen auf der Bühne Künstler verschiedener Nationen, wie Viktor Romanko aus Russland, Jaune Toujours aus Belgien, Vassily & Larissa Dück (Russland/ Deutschland) und aus den Niederlanden das Duo Accordeon Melancolique. Zu hören gibt es bunt gemischtes aus den Stilrichtungen Tango, Latin, Blues, Balkan, Jazz, Klassik, Chanson und Folk.

» 7.-9.9.2012., Marburg

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

3 Gedanken zu „Fest der Quetschkommode! – Akkordeon-Festival in Marburg“
  1. Schade, dass man schon wieder in einem Artikel und sogar als Überschrift den Namen Quetschkommode und Schifferklavier lesen muss.
    Man weiß heute, dass man auf dem Instrument Akkordeon, dass an Musikhochschulen unterrichtet wird und international anerkannt ist, nicht nur volkstümliche Musik spielt, sondern auch klassische Werke, zeitgenössische Musik usw. Bei allen drei Akkordeonfestivals in Marburg konnte man alle Richtungen hören und zeigte die Vielseitigkeit des Instrumentes. Die abwertende Bezeichnung im Titel stellt jedoch das Akkordeon in ein falsches Licht.

    1. Liebe Frau Schreiber-Menn! Weder ist der Begriff “Schifferklavier” im Duden als pejorativ gekennzeichnet noch ist der Ausdruck “Quetschkommode” negativ konnotiert. Vielmehr sollte man doch froh sein, dass unsere Sprache so vielfältig ist und man für die Dinge verschiedene Ausdrücke benutzen kann. Ich jedenfalls empfinde den Ausdruck Schifferklavier als neutral für ein speziell von Seefahrern oder für Seemannslieder verwendetes Akkordeon (was ja wieder die Vielfalt des Instruments unterstreicht). Den Begriff Quetschkommode empfinde ich als scherzhafte Umschreibung. Ich kann jedoch auch verstehen, dass man, wenn man sich intensiv mit einem solchen Instrument beschäftigt, man durchaus etwas empfindlicher ist als ein Laie. Das geht sicher jedem in seinem “Fach”bereich so!

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