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Postillon
Postillon

„Trotz Taschenlampen-App: Bekiffte Jugendliche kann ihr Smartphone nirgendwo finden.“ „Löws WM-Analyse: 10 Gründe, warum Deutschland so früh raus flog.“ Derlei Artikel findet man beim Postillon – einer satirischen Internetwebsite.
Der Postillon, im Stil einer stattlichen Tageszeitung, bedient alle Ressorts, die zu einer echten Gazette so gehören: Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und mehr werden vom Postillon satirisch auf die Schippe genommen.

Auch eine Video- und Audiosparte hat der Postillon, in der im Stil der klassischen Telemedien alles durch den Kakao gezogen wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die erfolgreichsten satirischen Beiträge werden auf der Live-Tour der beiden Postillon-Sprecher Anne Rothäuser und Thieß Neubert vorgelesen.

Nachrichtensprecherisch geleckt und anchormännisch routiniert werden so die größten Kalauer und irrwitzigsten Veräppelungen der Nachrichtenwelt mit todernster Seriosität vorgetragen. Dabei geht es immer auch darum, aktuelle politische Entwicklungen ad absurdum zu führen – und damit gegen Paradoxie unserer Gesellschaft anzulachen.

Postillon
Postillon

Was ist der Postillon?

Ein Postillon war, vereinfacht gesagt, der Fahrer einer Postkutsche. In dieser Tradition versteht sich heute die satirische Internetwebsite „der Postillon“. 2008 von Stefan Sichermann gegründet, bietet sie jeden Tag Artikel mit satirischem Blick auf unser Tagesgeschehen. Mit mehreren Millionen und Besuchern im Jahr und mehreren Auszeichnungen erfreut sich der Postillon einer wachsenden Fangemeinde.

» Webseite des Postillons

» Der Postillon am 24.10.2018 in Paderborn

Von Lukas Nickel

Freier Autor

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