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Polizeiwagen von hinten | Archivbild | KI generiert | (c) Wildwechsel.de
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Ein Routineeinsatz wird zum erschütternden Vorfall: In einem Parkhaus in der Kasseler Innenstadt entdecken Einsatzkräfte am Samstagabend einen leblosen Mann im Wasser eines überfluteten Treppenhauses. Die Umstände seines Todes werfen zunächst viele Fragen auf. Nun liegt das vorläufige Obduktionsergebnis vor und gibt erste Hinweise auf die Hintergründe eines tragischen Unglücksfalls.

Todesfall im Parkhaus Kassel: Was ist geschehen?

Am Abend des 12. Juli 2025, gegen 20 Uhr, wurde die Polizei in Kassel zu einem Parkhaus in der Obersten Gasse gerufen. Ein Objektberechtigter hatte dort im Untergeschoss einen leblosen Mann entdeckt, der im Wasser eines überfluteten Treppenhauses trieb. Bei dem Verstorbenen handelte es sich um einen 52-jährigen Mann aus Kassel. Als der alarmierte Rettungsdienst eintraf, konnte er jedoch nichts mehr für ihn tun – jede Hilfe kam zu spät, der Tod wurde noch vor Ort festgestellt.

Der Todesfall im Parkhaus Kassel führte umgehend zu umfangreichen Ermittlungen, da die genauen Umstände zunächst unklar waren. Die zentrale Frage: Handelte es sich um ein Verbrechen, einen Unfall oder medizinischen Notfall?

Vorläufiges Obduktionsergebnis Kassel: Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Am darauffolgenden Donnerstag wurde der Leichnam des Mannes obduziert. Nach Angaben der Polizei ergab das vorläufige Ergebnis keine Hinweise auf äußere Gewalt oder ein Fremdverschulden. Als Todesursache wurde Ertrinken festgestellt.

Darüber hinaus ergaben die toxikologischen Untersuchungen, dass der Mann kurz vor seinem Tod mutmaßlich Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Konsum im Treppenhaus des Parkhauses stattgefunden haben könnte. In diesem Zustand sei der Mann womöglich gestürzt und in das dort stehende Wasser gefallen.

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Drogentod im Treppenhaus: Unfall gilt als wahrscheinlich

Die Kriminalpolizei Kassel spricht von einem tragischen Verlauf: Der 52-Jährige habe sich vermutlich in einem durch Drogen beeinträchtigten Zustand befunden, sei gestürzt und anschließend ertrunken. Die Polizei betont: „Aufgrund der Gesamtumstände muss von einem tragischen Unfall ausgegangen werden.“ (Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen, 13.07.2025)

Der Fall wird weiterhin unter dem Begriff Drogentod im Treppenhaus geführt, ohne Hinweise auf Beteiligung Dritter. Dennoch bleiben noch einige Fragen offen – etwa zum Wasserstand im Treppenbereich oder zu weiteren möglichen Einflussfaktoren.

Ermittlungen in Kassel laufen weiter

Die Polizei prüft aktuell, ob Sicherheitsmängel oder infrastrukturelle Probleme zur Überflutung beigetragen haben könnten. Auch ob der Bereich möglicherweise schon zuvor als Rückzugsort genutzt wurde, wird untersucht. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen derzeit nicht vor.

FAQs

  • Was ist das Ergebnis der Obduktion?
    Die Obduktion ergab Ertrinken als Todesursache, es gibt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
  • Gab es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen?
    Laut Polizei bestehen keine Anzeichen für ein Verbrechen.
  • Welche Substanzen wurden konsumiert?
    Die genaue Art der Betäubungsmittel wurde nicht veröffentlicht, es handelt sich laut Polizei aber um konsumierte Substanzen vor dem Tod.
  • Warum stand das Treppenhaus unter Wasser?
    Die Ursache der Überflutung ist derzeit nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen dazu dauern an.
  • Wer ermittelt in dem Fall?
    Die Untersuchungen werden vom Kommissariat 11 der Kasseler Kriminalpolizei geführt.
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