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Duo Schafe und Wölfe im Interview: Zwischen Großstadtromantik und Selbstmitleid

am 25 September 2013 von Maria Blömeke

Duo Schafe und Wölfe im Interview:  Zwischen Großstadtromantik und Selbstmitleid

Schafe & Wölfe alias Chris (links) und Max.

Gegensätze ziehen sich an – so ist es auch bei der Musik. Rap und tiefgreifende Texte, Beats und Gefühl, rauer Sprechgesang und eine weiche Stimme: all das und noch viel mehr verkörpern Schafe und Wölfe.

Das Duo, bestehend aus Max Scharff und Chris Hyla, möchte sich nicht unterordnen, sich nicht irgendwo in einer Schublade mit „Elektro“, „Punk“, „Pop“ oder „Rap“ beschriftet einsortieren. Lieber möchten sie Bilder im Kopf erzeugen. In ihrer Musik werden zu treibenden Beats Geschichten erzählt. Max rapt laut, eindringlich und rau. Chris singt klar, gefühlvoll und weich. Beats und Synthie treffen auf Gitarre und Bass. Eine Band der Gegensätze.

Bereits seit 2011 musizieren die beiden zusammen, doch jetzt ist ihr Album „Nachts“ fertig. Produziert wurde es von Norman Kolodziej (Der Tante Renate, Bratze) und enthält Features von Frittenbude, Egotronic und Aufbau West. Wann es erscheint, ist noch nicht bekannt. Derzeit sind sie auf Tour, stehen gemeinsam mit Bands wie Fuck Art Let’s Dance, Frittenbude, Bondage Fairies und Captain Capa auf der Bühne. Trotzdem hat Max, der ursprünglich aus Warburg kommt, die Zeit gefunden, uns ein paar Fragen zu beantworten.

» 16.11.2013, Schafe und Wölfe, Kuba, Warburg
» [ Soundcloud ]
» [ Facebook ]

Gerade habt ihr die Premiere von „Katzen und Jammern“ (siehe unten) hinter euch. Wie war’s?
Schön und unspektakulär. Wir fanden es toll, wie viele positive Resonanzen wir bekommen haben und natürlich, dass ein paar Blogs, ganz besonders Noisey, als einer der größten Musik-Blogs überhaupt, darüber berichtet haben. Das macht einen natürlich auch ein Stück weit stolz. Wir sind schließlich auch Fans.

Ihr möchtet den Hörer eurer Musik zu einer Reise durch die Nacht einladen. Wie ist das zu verstehen?
Es sind alles Songs, die kleine Geschichten der Nacht befassen. Partys, Diskussionen, Selbstzweifel bis dahin, dass die Sonne wieder aufgeht und doch irgendwann alles wieder von vorne anfängt. Ich würde es jetzt nicht Konzept-Album nennen, aber eine Idee steht hinter dem Album als Ganzes.
Wie kommt man auf diesen Band-Namen?
Wir wollten musikalisch sowie inhaltlich Gegensätze zusammenbringen und die Einigkeit in der Uneinigkeit deutlich machen. Schafe & Wölfe, das ist wie Schwarz und Weiß, wie Gut und Böse etc. … Aber letztendlich war’s vielleicht einfach wieder eine gute Idee, die man bei ein paar Bier gehabt hat.

Euer Motto: Songs, die wie Filme sind. Bei welchem Song habt ihr das eurer Meinung nach besonders umsetzen können?
Wir haben da einen Song, der heißt „Revolution“. Da geht es praktisch um zwei Menschen, die sich in Mitten von revolutionären Umständen – brennenden Häusern, Parolen rufenden Menschen etc. – treffen und ihnen das alles egal ist. Sie kommen zu der Erkenntnis, dass sie ihre eigene Revolution bräuchten, um zusammen seien zu können, diese aber so unwahrscheinlich ist, dass man nur davon träumen kann.

Warum macht gerade ihr gerade jetzt genau diese Musik?
Wenn man immer in Bands gespielt hat und dann mal, ohne Kompromisse, zu zweit sich hinsetzt und dann die restliche Band durch Sounds aus’m Computer ersetzt, dann kommt man irgendwann auf diese Musik. Nehme ich an.


» So hast den Wildwechsel vielleicht noch nie gelesen!

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