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Mit einem prächtigem Feuerwerk ging das Libori-Fest in Paderborn am Sonntagabend zu Ende. |  Bildrechte: Stadt Paderborn | Fotograf: Daniel Höing
Mit einem prächtigem Feuerwerk ging das Libori-Fest in Paderborn am Sonntagabend zu Ende. | Bildrechte: Stadt Paderborn | Fotograf: Daniel Höing

Mehr als 1,7 Millionen Besucher feierten neun Tage lang in Paderborn das Libori-Fest. Der zweitbeste Besuch (1,8 Millionen im Jahre 2012) bescherte den Schaustellern einen Umsatzzuwachs von etwa fünf Prozent. “Wir haben ein friedliches, tolles und sehr gut besuchtes Libori-Fest erlebt“, so Bürgermeister Michael Dreier. Mit Fug und Recht könne von einem erstklassigem Fest gesprochen werden. Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen bei der Fazit-Pressekonferenz ein rundum positives Fazit.

Prozessionen, die so lang waren, wie selten zuvor und eine mit 22 Bischöfen aus aller Welt “beeindruckende Weltkirchenerfahrung” stellte Thomas Throenle, stellvertretender Sprecher des Paderborner Generalvikariats, fest. Libori habe sich einmal mehr als Familienfest gezeigt, das durch die einmalige Lage als Innenstadtkirmes einen besonderen Reiz habe, so Hans-Otto Bröckling, Sprecher der Paderborner Schausteller. Zufrieden mit ihrer Premiere zeigten sich die Organisatoren des Plaza Europa vor dem Theodorianum. Konstruktive Anregungen habe man bereits während der Woche umgesetzt, an weiteren Ideen arbeite man, so Mario Voss, einer der Betreiber des Plaza Europa.

Libori habe für den Paderborner Einzelhandel keine Wünsche offen gelassen, der Handelsstandort Paderborn habe sich richtig gut präsentiert, freute sich Anne Kersting, Vorsitzende der Paderborner Werbegemeinschaft. Sechs Körperverletzungen, zwei Übergriffe mit Biergläsern, zehn Diebstähle und acht vermisste Kinder, die nach kurzer Zeit wieder bei ihren Eltern waren – das vermeldete Roland Spenner von der Paderborner Polizei. Eine ähnlich ruhige Bilanz zog Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Mit 110.000 Autos in den städtischen Parkhäusern wurde ein Zuwachs von 8,2 Prozent verzeichnet, berichtete Dr. Dietmar Regener, stellvertretender Betriebsleiter des für die Parkraumbewirtschaftung zuständigen ASP. Regener machte auf den zunehmenden Glasbruch aufmerksam, der den Einsatzkräften und Besuchern Schwierigkeiten bereitet hat. Um 17 Prozent habe die Nutzung des Park+Ride-Angebots zugenommen, berichtete Peter Bronnenberg, Geschäftsführer des PaderSprinters. Über die zunehmende Disziplin der Verkehrsteilnehmer war Udo Olschewski, Leiter des Paderborner Ordnungsamtes erfreut: “Wir mussten nur vier Fahrzeuge abschleppen.”

Bürgermeister Michael Dreier dankte allen, die mitgeholfen haben, dass Libori so ein großer Erfolg geworden ist. Neben den Marktkaufleuten und Schaustellern ging sein Dank an die Künstler und Gruppen, viele städtische Ämter, Helferinnen und Helfer hinter den Kulissen (zum Beispiel Rettungsdienst und Sicherheitsdienste), Sponsoren sowie die Anwohner, die mit großem Verständnis ein solches Fest tolerieren.

» Quelle: Stadt Paderborn, Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing

Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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