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J.B.O.
Meister der Musik (B.M.G.)
Alles wie gehabt, die mittlerweile zensierten J.B.O. blödeln sich
mit ihrem wenig originellen deutschsprachigen Fun-Metal durch die Musikgeschichte.
Coverversionen wechseln sich mit Selbstverbrochenem ab. Wer darüber
immer noch herzlich lachen kann, wird auch mit dem Kauf dieser CD gut
beraten sein. (stb)
SKUNK
Just Trust Tomorrow (Art Beat Records)
Die zehnköpfige Band Skunk schlägt sich auf ihrem Album
recht wacker. Ziel war es, die Tanzbarkeit des Skas mit der Härte
des Punks zu verbinden. Das ist eigentlich prima gelungen. Hoffen wir,
daß wir noch einiges von ihnen hören. (stb)
CHRIS ISAAK
Speak Of The Devil (Reprise/WEA)
Der Herzensbrecher, seit »Wicked Game« weltberühmt, hat
die sanfteren Töne etwas abgestreift. Mit solider Backingband wird
auch mal ordentlicht gerockt. Abwechslungsreiches Rock'n'Roll-Album mit
einigen Hits. (hs)
AJUUCA
A Green Leavy Substance Drifting In An Ocean Of Blue Liquid... (X-Pansion
Records/Indigo)
Die deutsche Elektro-Rock-Pioniere mit ihrer außergewöhnlichen
Mixtur mit Big Beat und Drum'n'Bass schließen nahtlos an ihr tolles
Debüt an. Wer die Erde in Richtung musikalisches All verlassen will,
hat hier viel Spaß mit dem passenden Soundtrack. (hs)
THE CONNELLS
Still Life (Blue Rose/Rough Trade)
1993 wurde die Band aus North Carolina mit dem Album »Ring«
und dem Smash »74-75« weltberühmt. Ihr siebtes Album
überzeugt mit radiotauglichen Gitarrensongs, die beweisen, daß
man The Connells nicht als Vorreiter für Bands wie Hootie & The
Blowfish oder Dave Matthews Band vergessen sollte. (hs)
PORNOMAT
Pornomat (Bonanza/Polydor)
Wem die Pause Seligs einfach zu lange andauert, sollte sie mal mit der
jungen Nachwuchsband Pornomat überbrücken. Eine Band mit klassischem
Gitarrenrock zu deutschen Texten, die sich auch gerne an der Diskussion
beteiligt, ob 22 Minutenstücke über (im) Drogenzustand auf ein
Ü-Raum Tape gehören oder auf CD. (hs)
DIVERSE
Luxury Liner Vol.3 (Glitterhouse)
Eine kleine, aber feine Auswahl an Songwritern befindet sich auf diesem
Sampler. Zum Minipreis (9,90) kann man von Vic Chesnutt bis Markus Rill
stöbern. Nur als Mailorder erhältlich: 05273-363636. (hs)
THE BEAUTIFUL SOUTH
Quench (Motor)
Herausragend an dieser Band ist immer noch die »Stimme der Housemartins«,
Paul Heaton chartet bereits mit der Single »Perfect 10« mit
Paul Weller an der Gitarre durch, das Album steht dem in nichts nach:
schmissiger Gitarrenpop mit herrlichen Melodien. (hs)
IN EXTREMO
Die Verrückten sind in der Stadt (EFA)
Die Live-Aufnahmen sind noch aus der Pre-Rock-Phase der wüsten Gesellen:
leider ohne bratenden E-Gitarren und wummerndem Baß! Lärmendes
Mittelaltergetrommel und -geschrei für derbe Historien-Spektakel
mit Markttrubel: Wo bleiben die Haxen? (lj)
RAWLINS CROSS
Make It On Time (Magnetic Music)
Die Iren spielen einen lockeren Celtic Rock, der die ausgetretenen Pfade
von HOOTERS, POGUES & Co. verläßt und dafür einen
frischen Wind aus Blues und Southern Rock durch die Highlands wehen läßt.
Schön! (lj)
TRIO THREE TIMES
Touch The Spirit (Patmos)
Lockerer Jazz im Loussier-Stil, ausgehend von Chorälen wie »Befiehl
du deine Wege«, »Die güldne Sonne« und »Ich
steh an deiner Krippen hier«. Frömmigkeit ohne sakrale Weihe!
(lj)
DIVERSE CHÖRE
Chanting Globe (PolyMedia/Nuzzcom)
2 CDs mit Chorgesang jenseits von Bach und Distler. Die Gesanstraditionen
aus aller Welt werden lebendig, das Spektrum reicht von Afrika un Südamerika
über Armenien und die Momgolei bis nach Tiber. (lj)
LAGWAGON
Let's talk about feelings (Fat Wreck Chords)
Gewohnt gute Laune auf dem 5. Album der seit 1990 musizierenden Pop-Punker
aus San Francisco. Ihr ausgefeilter Kalifornien-Sonnen-Punk mit knalligen
Arrangements begeistert eine stätig wachsende Fangemeinde. Keep on
rocking! (stb)
TERRY LEE HALE & THE BLIND DOCTORS
Old Hand (Glitterhouse)
Der Songwriter, berühmt durch seine Akustikalben, gibt mit der französischen
Begleitband sein Coming Out zum elektrischen Rock'n'Roll. Jedoch wird
keiner seiner Fans aus ruhigeren Tagen, hier nicht seinen Gefallen finden.
(hs)
BOTTOM 12
Secret Mechanics (Nois-O-Lution/EFA)
Rawums! BOTTOM 12 hauen auch auf ihrem vierten Album wieder aufs Ölfaß,
daß es nur so kracht. Die Hardcore-Fraktion bekommt somit feuchte
Augen und Trompetentöne in die Ohren. Der Musikjournalist fragt sich
derweil: Was, bitte, heißt Kehlkopfentzündung auf englisch?
(ks)
CANDLEBOX
Happy Pills (wea)
Mit dem Single-Hit »Far Behind« und dem dazugehörigen
Debüt hatten die Amis damals richtig frische Sachen am Start. Das
vorliegende dritte Album der Hardrocker langweilt leider völligst.
(hs)
DÖRTE
Top 13 (Langstrumpf Records)
Das ehemalige Mitglied der Briloner STURMSCHÄDEN spannt auf seinem
Debütalbum einen großen Bogen zwischen Gewollt-Trivialem und
textlich anspruchsvollen Alternative-Pop. Konkurs-Pop! (stb)
HYPNOTIX
Witness Of Our Time (African Dance Records)
Die ultimative Echokammer liegt in Prag und der Sound der HYPNOTIX ist
längst nicht mehr von dieser Welt. Nennt es Dub, nennt es Ethno,
nennt es von mir aus TripHop, der Soundtrack zum bewußtseinserweiternden
Abheben ist es allemal! (ks)
PAUL WESTERBERG
Suicane Gratifaction (EMI)
In '96 brachte der Ex-Replacement Mann mit »Eventually« eine
der Singer/Songwriter- Platten des Jahres raus. Sein Nachfolger enttäuscht
leider herb. Irgendwie lustlos und ohne jeglichen Ohrwurm plätschert
das Album an einem vorbei. (hs)
DIVERSE
Humanary Stew - A Tribute To Alice Cooper (Eagle)
Unzählige Stars von Bands wie DEF LEPPARD, KISS, MEGADETH, THE WHO,
G'N'R, Dio, MÖTLEY CRÜE, Ozzy oder IRON MAIDEN lassen den alten
Alice mehr schlecht als recht hochleben. Sicherlich wäre mehr rausgekommen
hätte jede einzelne Band ein Stück gemeinsam aufgenommen, so
aber sind alle Musiker wild gemixt. Teils echt schrecklich! (hs)
PAT MACDONALD
Sleeps With His Guitar (ulfTone/Intercord)
Das Leben nach TIMBUK 3 geht Pat Macdonald mit spärlichen und puristische
Singer/Songwriter Songs an. Tief heruntergestimmte Akustikgitarre und
Stimme reichen aus, um ein Album einzuspielen, welches Kriktiker lieben
und Musikfans aufhorchen läßt. (hs)
WOOLDRIDGE BROTHERS
Uncovering The Sun (Blue Rose/Rough Trade)
Die Wooldridge Brüder wissen, wie man Songs schreibt. Wer bei Van
Morrison, BEATLES, Dylan oder Springsteen Wurzeln schlägt und diese
in Gitarren Pop Songs reinwachsen lässt, wird zu einer schönen
Pflanze ranwachsen. (hs)
SPOOKY TOOTH
Cross Purpose (Ruf Records)
Wer kennt sie noch aus dem Gründungsjahr 1967? Zwischendurch verdienten
sich die Mitglieder bei Humple Pie oder Mott The Hoople ihre Brötchen.
Auf dem Reunion-Album findet man nun vier neue Stücke und sechs neueingespielte
Songs von gut abgehangenen Rock'n'Roll. (hs)
ELEMENT OF CRIME
Psycho (Motor)
Das größte Lob, das sich für ein ELEMENT OF CRIME-Album
finden läßt, ist, daß es wie ein solches klingt. Bei
»Psycho« ist es der Fall. Die Texte sind (wie gewohnt) auf
höchstem lyrischen Niveau und die Musik entzieht sich (wie gewohnt)
jeder Kategorie - sie wurde nur ein wenig rauher. Bleibt alles anders,
bleibt eben ELEMENT OF CRIME! (ks)
DEEP PURPLE
The Friends And Relatives Album (Eagle Rec)
Hier kann man nur jedem Purple Fan abraten zuzugreifen. Was vielleicht
als Komplettierung in einer Purple Sammlung ausschaut, ist in Wirklichkeit
ein wildes Sammelsurium von Solowerken oder Stücken ehemaligen Purple
Musiker (Coverdale, Glenn Hughes) mit obendrauf noch äußerst
schwachen Songmaterial. (hs)
PRETTY MAIDS
Anything worth doing is worth overdoing (Massacre Records)
Gähnend langweiliger Hardrock mit dezenten Gitarrenattacken. Auf
ihrem mittlerweile 12. Album quälen sich die Dänen einmal querbeet
durch die Metal-Geschichte. HELLOWEEN konnten's auch nie besser... (stb)
STOPPOK
Neues Aus La*La*Land (epic)
Kleine Geschichten, feine Beobachtungen mit deutschen Texten, so herzlich
(un)gereimt, alles mit Herz und Seele, richtig schön verknarzter
Rock der auch rollt, das ist Stoppok. Wer bei deutschen Texten wieder
mal richtig schmunzeln will, höre sich nur mal »Nach New York
Geflogen« an! (hs)
DR. SOMMER
Alle Kassen! (Amöbenklang)
Verklagt von der Bravo, kann man sich eine bessere Publicity wünschen?
Auf dem Debüt der Kölner um den HEITER BIS WOLKIG-Sänger
Micha wird hervorragend produzierter deutschsprachiger Fun-Punk geboten,
der noch nicht mal peinlich ist. (stb)
WILCO
Summerteeth (Reprise/WEA)
Genau so sollte Musik heute klingen: Eine intelligente Mischung aus Pop,
Rock und Country mit poetischen Texten, ohne dabei aber ins Sentimentale
zu verfallen oder gar in die Untiefen des Mainstream abzustürzen.
WILCO bleiben die unbestrittenen Meister des US-Alternative-Rock. Spitzenklasse!
(ks)
DIVERSE
ffn-Baseline 3 (spv)
Sampler gibt es viele. Richtig gute leider selten. Das Konzept von Radio
ffn, die aktuelle schwarze Musikszene mit viel Herzblut zusammenzustellen,
macht einfach nur Spaß. Von CULTURED PEARLS über Lutricia McNeal
bis Klassikern wie US3 ist auf dieser DoCD alles vorhanden. (hs)
SOUNDTRACK
Varsity Blues (Hollywood Rec/Edel)
Ein wahres Kraftpaket eines Soundtracks. Amerikanische Rocker geben sich
die Klinke: LOUDMOUTH, GREEN DAY, FOO FIGHTERS, FASTBALL oder VAN HALEN.
Aufsehen erregt die filmische Musik derzeit durch den Singlehit »Run«
von COLLECTIVE SOUL. (hs)
THE GOO GOO DOLLS
Dizzy Up The Girl (Edel)
Es scheint gerade ihre Zeit zu sein. Singleerfolge mit »Iris«,
dem Megahit aus dem City of Angels Soundtrack und dem Nachfolger »Slide«
bescheinigen ihrem Powerpop eine Welle der Aufmerksamkeit. Die Zeit wird
zeigen, ob ihnen ein ähnliches Schicksal wie SOUL ASYLUM widerfahren
könnte. (hs)
TOM PETTY & THE HEARTBREAKERS
Echo (Wea)
Der gute alte Tom rockt wieder einmal mit den HEARTBREAKERS. Und die geben
ganz schön Gas! Bluesverwurzelter Rock'n'Roll, wie immer hochqualitatives
Songwriting und den unverwechselbaren Petty Charme. Kein Meilenstein,
aber souveräne Arbeit. (hs)
FRUIT
Exposures Left (BMG)
Die Frankfurter Band füllt den Früchtekorb mit bittersüßen
Grunge-Gitarrenklängen und frischem Synthiegedudel und -geblubber.
Sängerin Catenia kommt mit ihren naiven Charme fast an CRANBERRIES-Niveau
heran. Vielversprechend! (lj)
CALVIN RUSSEL
Sam (SPV)
Der Texaner Calvin Russell liefert mit dem Album »Sam« ein
reifes musikalisches Werk ab. Gute eindringliche bluesigrockige Songs
mit erdigem Gitarrensound. Russel tourt Ende '99 in Europa mit Band und
Solo. (bm)
PROPAGANDHI
Where The Quality Is Job#1 (B.A. Records)
Sehr gute Compilation mit alten, rarem, unveröffentlichen Material,
Demo- und Liveversionen. Insgesamt 28 Songs der bekannten amerikanischen
Punk- und Hardcore Band mit aufwendigen Liner-Notes. Nicht nur für
Sammler! (stb)
SHEEPS
Tales from Wiener Schnitzel (Street Beat Rec.)
Leider nur halb so witzig wie der Titel: Gemäßigte Crossover-Sounds
werden überraschenderweise mit Akustikgitarren-Gesängen in amerikanischer
Tradition kombiniert, bis funkige Rhythmen wieder die Richtung angeben.
Mehr Fett in die Pfanne, mehr Würze, weniger Panade! (lj)
CHRISTINA LUX
She Is Me (Genuit Music)
Relaxed, cool, groovy und mit einem angenehmen Anteil nachdenklicher Melancholie
bringt die aus Emstal stammende Sängerin 6 brillant arrangierte Songs
zu gehör. Christina, die schon bei größen wie Fury, Zanki,
Pe Werner und Jon Lord im Background sang, kann sich auch vorne behaupten.
Live am 28.5. im Chacal Kassel, am 29.5. im Harlekin Warburg. (lj)
BRUDA SVEN
Patentierte Zungenakrobatik (3P)
Pleiten, Pech und Pannen - abgekürzt 3P, das Label des Rödelheimer
Rappers Moses P. Neuste Entdeckung des Hartreimers ist Bruda Sven. Wie
sein Boss lamentiert er sich durch seine (Musik)-Welt. Hessen haben's
halt schwer! Typische 3P-Beats sorgen für bekannte Langeweile. Diesen
HipHop braucht kein Mensch. (nn)
SOUNDTRACK
Meschugge (Motor)
Der nächste Soundtrack mit den GUANO APES an Bord. Zum neuesten Streifen
mit Maria Schrader ist die Hitsingle »Don't Turn Your Back On Me«
verewigt. Neben viel Scoremusik begeistern ebenfalls MOTORSHEEP mit dem
düster schönen »Dust War«. (hs)
VLADIMIR ASHKENAZY
Bruckner: Ondine (Note 1)
Nach der Teldec-Aufnahme mit Inbal von 1992 ist dies nun die erste Alternative
für den Bruckner-Fan, zumal er als "Füller" noch eine respektable
Streicherversion des Adagios aus dem Streichquintett hinzubekommt. Alles
in allem ist Ashkenazy eine lebhafte, orchestral geschmeidige und "warme"
Aufnahme von Bruckners "Studiensinfonie" gelungen. Warum jedoch die Pauken
kaum zu hören sind, wird wohl das Geheimnis der Tontechniker bleiben.
(gum)
SOUNDTRACK
Straight Shooter (eastwest)
Deutscher Thriller mit Weltstarbesetzung. Dennis Hopper (gut) bekämpft
sich mit Heino Ferch (böse). Musikalisch untermalt man mit deutscher
Alternativ Garde: GUANO APES, WOLFSHEIM oder PROJECT PITCHFORK. Neue Songs
findet man von EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, FRONT 242 und ARMAGEDDON DILDOS.
Gibt bessere. (hs)
THE ELECTRIC FAMILY
Tender (Blue Rose/Rough Trade)
Die Space Rocker um Tom »The Perc« Redecker sind zurück.
Nach ihrem umjubelten Herzberg Auftritt und dem folgenden beachtenswerten
Debüt präsentiert man wieder Space Rock mit Gitarrenläufen
die im Nirgenwo zusammenlaufen, tiefstimmigen Gesang und Träumereien
in Rock. Sogar Neil Young trägt verbal zum Gelingen der Platte bei.
Tip! (hs)
SOUNDTRACK
Varsity Blues (Hollywood Rec/Edel)
Ein wahres Kraftpaket eines Soundtracks. Amerikanische Rocker geben sich
die Klinke: LOUDMOUTH, GREEN DAY, FOO FIGHTERS, FASTBALL oder VAN HALEN.
Aufsehen erregt die filmische Musik derzeit durch den Singlehit »Run«
von COLLECTIVE SOUL. (hs)
REAGAN CAIN
Give me your clothes, your boots and your motorcycle! (Eigenvertrieb)
Das deutsch-irische Quintett präsentiert sich mit dieser 4 Track
Maxi-CD auf den Spuren von BLONDIE und den frühen PRETENDERS. Sängerin
Reagan weiß zu rocken. Vieversprechender Ableger der Marburger CAREFREE.
(stb)
AM I JESUS
Chrome (Ass-Card Records)
4 neue Songs der Olsberger Pop-Punk Band. Gut produziert, gibt es auf
dieser Vinyl-EP ihr bisher beste Material zu hören. Besser nächstes
Mal keine Texte abdrucken! Diese sind nämlich unter aller Kanone.
(stb)
MIKE & THE MECHANICS
M6 (Virgin)
Seit 14 Jahren "nur" ein Nebenprojekt von GENESIS-Gitarristen Mike Rutherford.
Das 5. Album der erfolgreichen Band bietet gewohnt glänzend produzierten
und intelligenten Pop mit eingängigen Melodien. Leider nur nichts
wirklich Neues. Trotzdem nett! (stb)
BAD COMPANY
The 'Original' Bad Co Anthology (Elektra)
Diese Doppel CD zeigt die Schaffensperiode BAD COMPANYs in Originalbesetzung
von 1974-1982. Neben Klassikern wie »Can't Get Enough«, findet
man auch Single B-Seiten, unveröffentlichte Songs und vier brandneue
Songs aus 1998, die aber nicht zur Güte älterer Semester zählen.
Für Fans einer der wegweisenden Bluesrock-Bands sicher wertvoll.
(hs)
GLENN HUGHES
The Way It Is (spv)
Der Ausnahmesänger der bereits auf hochkarätige Stationen wie
DEEP PURPLE oder BLACK SABBATH zurückschauen kann und letztendlich
das Projekt PHENOMENA zu einem herausragenden Ereignis machte, enttäuscht
auf seiner neuesten Soloscheibe leider auf ganzer Linie. Hardpop-Songs,
die so gar nicht hängenbleiben wollen. Stellenweise schrecklich (»Curse«),
größtenteils belanglos! (hs)
SOUNDTRACK
I Still Know What You Did Last Summer (WEA)
Bißchen Jugendhorror, da muß doch schnell ein Soundtrack,
natürlich auf der Höhe der Zeit, zusammengebastelt werden. Bißchen
Elektro, Singer/Songwriter, Alternative, Pop mit Trip Hop. Fertig! Erwähnenswert
sind lediglich, das bereits gechartete »Blue Monday« von ORGY,
das Highlight »Gorecki« von LAMB und die Verwunderung, daß
das Luder Jennifer Love Hewitt gar nicht so schlecht singen kann. (hs)
MOTÖRHEAD
Everything Louder Than Everyone Else (spv)
Zum 25jährigen Bandjubiläum schenken die Urväter des harten
Rock'n'Roll ihren Fans eine Do-Live CD aufgenommen in Hamburg. 25 Songs,
25 mal voll auf die Glocke, angefangen bei »Iron Fist«
bis »Bomber«, »Ace Of Spades« oder »Overkill«.
Jawoll, das knallt! Glückwunsch Männer! (hs)
PERAU
Heute Noch (edel)
Mit keinem Wort geht aus dem Presse Info hervor, daß wir es hier
mit dem Frontman von TERRY HOAX zu tun haben. Sicherlich mit Absicht,
denn alte Fans der Hannoveraner reagieren wahrscheinlich enttäuschend
auf Peraus weiterem musikalischen Werdegang. Moderner deutschsprachiger
Pop, der hier und dar gar mit Jazz Einlagen angereichert ist. Leider ist
der Ausflug oder die Berufung, nur zum äußerst durchschnittlichen
Werk geraten. (hs)
SCORPIONS
Eye II Eye (eastwest)
Ich weiß nicht, soll man weinen? Immerhin ist man mit den Scorps
groß geworden, immerhin sind sie die erfolgreichste deutsche Band
im Ausland, war man ja immer stolz drauf. Immerhin haben sie einzigartige
Luftgitarren Klassiker geschrieben. Nun möchte man anscheinend den
Zug der Zeit nicht verpassen und verpasst seinem Sound moderne Samples,
textet auch mal einen Song in Deutsch und klatscht sechs Balladen aufs
Album. Furchtbar!!! Kann es denn wirklich sein, daß sie es völlig
verlernt haben? (hs)
GEORGE THOROGOOD AND THE DESTROYERS
Half A Boy, Half A Man (spv)
Ein Urgestein der Rockgeschichte meldet sich mit Pauken und Trompeten
zurück. George Thorogood interpretiert neben eigenen Songs auch Chuck
Berrys »Hellbound Train« oder lässt einen in Titty Twister
Atmopshäre mit Willie Dixons »As Long As I Have You«
schweifen. Rock 'n' Boogie mit einigen Krachern. Geil! (hs)
TITO & TARANTULA
Hungry Sally & Other Killer Lullabies (BMG)
Bei der letzten Debüt-Veröffentlichung hatte Tito noch den riesigen
»From Dusk Till Dawn« Bonus. Ergebnis war dann auch 6 Monate
Präsenz in den Albumcharts. Das Zweitwerk der Band wird dieser Erfolg
wahrscheinlich nicht beschieden sein. So hart es ist: Ihr Gitarrenrock
kommt nicht über Provinzband-Status hinaus. Eine absolute Enttäuschung!
(hs)
DIE STERNE
Wo ist hier (Epic)
Neues von der Hamburger-Schule-Band? Neues leider nicht! Alles schon mal
gehört: Die Texte der STERNE sind treffend und spitz formuliert,
der Sound groovy, rockig, lässig, cool. Stagnation auf hohem Niveau!
(nn)
FREUNDESKREIS
Esperanto (Sony / Four Music)
Sehr bescheiden (im positiven Sinne) und extrem relaxed kommt das neue
FREUNDESKREIS-Album aus den Boxen. Die Musik chillt. Und erst die
Texte! Politisch wie immer, kommen sie wie ein Brett. "Esperanto", ein
Synonym für die urbane Sprache des HipHop, eine Kunstsprache, in
der sich jeder verständigen kann. Respekt! (ks)
SUEDE
Head Music (Nude / Epic)
Diese Platte stinkt! Wirklich. Wenn man die CD öffnet stinkt es verdächtig
giftig nach Lackfarbe. Der Grund: Das Booklet ist komplett pink eingefärbt.
Was auch das einzig Besondere an diesem Album ist, was einen an Pop gemahnt
oder aufregen könnte. Der Rest, also die Songs, langweilt! (ks)
DIE PRINZEN
So viel Spaß für wenig Geld (BMG)
Die ostdeutschen Helden des mehrstimmigen Gesangspop melden sich mit gewohnten
Sound und Witz zurück. Wirken ihr Popsongs überwiegend trivial,
so liegt ihre Stärke in den Acappela-Stücken. Insgesamt nix
neues, aber diesmal mit Gaststar Rüdiger Hoffmann. (stb)
NEW RADICALS
Maybe You've Been Brainwashed Too (Polydor)
Eines der erfrischenden Popalben dieses Sommers: Gregg Alexander schafft
hier als Songwriter, Sänger und Produzent betörende Musik mit
Melodien zum Verlieben. Das ist defently fresh! (hs)
DRACUL
Speichel und Blut (Spirit/SPV)
Peinliches Gestammel um Liebe, Leidenschaft und Tod mal zu krachigen Gitarren,
dann wieder zu peppigen Rhythmen. Der Graf wird im Grabe rotieren! (lj)
ERIC BIBB
Home To Me (Ruf Records)
Derzeit wieder groß gefeiert: Akustik Blues. Im Windschatten von
Keb Mo befindet sich Eric Bibb. Mit filigranem Fingerpicking und eine
einfühlsamer Stimme schaffte es der New Yorker auch schon zum Best
Newcomer bei den britischen Blues Awards. (hs)
REAGAN CAIN
Give me your clothes, your boots and your motorcycle! (Eigenvertrieb)
Das deutsch-irische Quintett präsentiert sich mit dieser 4 Track
Maxi-CD auf den Spuren von BLONDIE und den frühen PRETENDERS. Sängerin
Reagan weiß zu rocken. Vieversprechender Ableger der Marburger CAREFREE!
(stb)
DIVERSE
Burning London-The CLASH Tribute (epic)
Großer Coversampler, der sich vor der politischsten aller alten
englischen Punkbands verbeugt. Mit dabei: NO DOUBT, RANCID, THE MIGHTY
MIGHTY BOSSTONES, AFGHAN WHIGS, SILVERCHAIR und Ice Cube. Leider nicht
wirklich mehr als eine Verbeugung. (stb)
FAHRGEMEINSCHAFT
The Last Volume (Rough Trade/Frühstyxradio)
Für Fans des Frühstyxradio unentbehrlich: Vier Menschen wie
Du & ich entblößen & entblöden sich auf dem Weg
zur Feinkost-Fleischsalatfabrik. Gute Fahrt. (mgg)
THE PALADINS
Slippin' In (Ruf Records)
Eins vornweg: Diesem Sound kann man nicht wiederstehen! Die Mannen um
Dave Gonzales spielen ein Gemisch aus Rock-a-Billy, frühem Rock'n'Roll,
R&B sowie Swing und Jazz. In den USA sind sie damit auch einer der
gefragtesten Live Acts der Szene. Die Groovebombe kommt nach Deutschland.
Hingehen und Abtanzen! (hs)
DIE PRINZEN
So viel Spaß für wenig Geld (BMG)
Die ostdeutschen Helden des mehrstimmigen Gesangs-Pop melden sich mit
gewohnten Sound und Witz zurück. Wirken ihr Popsongs überwiegend
trivial, so liegt ihre Stärke in den A-cappela-Stücken. Insgesamt
nix Neues, aber diesmal mit Gaststar Rüdiger Hoffmann. (stb)
MIKE OLDFIELD
Guitars (WEA)
Ein eher zurückhaltendes Album, auf dem Oldfield zeigt, welche Bandbreite
an folkigen, rockigen und bluesigen Klängen sich akustischen, elektrischen
und verfremdeten Gitarren entlocken läßt. Solides Handwerk,
aber wenig inspiriert. (lj)
NEW RADICALS
Maybe You've Been Brainwashed Too (Polydor)
Eines der erfrischenden Popalben dieses Sommers: Gregg Alexander schafft
hier als Songwriter, Sänger und Produzent betörende Musik mit
Melodien zum Verlieben. Das ist defently fresh! (hs)
DRACUL
Speichel und Blut (Spirit/SPV)
Peinliches Gestammel um Liebe, Leidenschaft und Tod - mal zu krachigen
Gitarren, dann wieder zu peppigen Rhythmen. Der Graf wird im Grabe rotieren!
(lj)
ERIC BIBB
Home To Me (Ruf Records)
Derzeit wieder groß gefeiert: Akustik Blues. Im Windschatten von
Keb Mo befindet sich Eric Bibb. Mit filigranem Fingerpicking und eine
einfühlsamer Stimme schaffte es der New Yorker auch schon zum Best
Newcomer bei den britischen Blues Awards. (hs)
DIVERSE
Burning London - The Clash Tribute (Epic)
Großer Coversampler, der sich vor der politischsten aller alten
englischen Punkbands verbeugt. Mit dabei: NO DOUBT, RANCID, THE MIGHTY
MIGHTY BOSSTONES, AFGHAN WHIGS, SILVERCHAIR und Ice Cube. Leider nicht
wirklich mehr als eine Verbeugung. (stb)
FAHRGEMEINSCHAFT
The Last Volume (Rough Trade/Frühstyxradio)
Für Fans des Frühstyxradio unentbehrlich: Vier Menschen wie
Du & ich entblößen & entblöden sich auf dem Weg
zur Feinkost-Fleischsalatfabrik. Gute Fahrt. (mgg)
THE PALADINS
Slippin' In (Ruf Records)
Eins vornweg: Diesem Sound kann man nicht wiederstehen! Die Mannen um
Dave Gonzales spielen ein Gemisch aus Rock-a-Billy, frühem Rock'n'Roll,
R&B sowie Swing und Jazz. In den USA sind sie damit auch einer der
gefragtesten Live Acts der Szene. Die Groovebombe kommt nach Deutschland.
Hingehen und Abtanzen! (hs)
MUMBLE & PEG
This Ungodly Hour (Nois-o-lution/Efa)
Düster-schleppender Rock mit Country- und Blueswurzeln, melancholisch
und bittersüß, mit viel Liebe zum Detail produziert. Die amerikanische
Band ist live am 5.9. in der Klampfe Witzenhausen zu erleben.
FRIENDS
Magic Music Live (Akzent)
Golden Oldies der 60er und 70er Jahre in folkigen Arrangements. Besondere
Favoriten sind Simon & Garfunkel, dafür gibt's kein BEATLES-Stück.
Manchmal ist der Schmalzfaktor allerdings zu hoch! (lj)
CREE SUMMER
Street Faeri (Sony)
Lenny Kravitz hat doch ein Faible weibliche Künstlerinnen zu produzieren,
nach Vanessa Paradies, verleiht der Multi-Instrumentalist seiner "Look-A-Like
Schwester" Cree Summer seine Künste. Lenny selbst ist neben dem Produzentjob,
auch als Musiker auf allen Songs vertreten, gesanglich u.a. im Duett mit
Cree bei dem tollen »Mean Sleep«. Sollte man als Kravitz Fan
unbedingt reinhören. (hs)
COURAGE BROTHERS
Wood
Something Strong (Blue Rose/Rough Trade)
Bei dem derzeitigen Todd Tibaud Fieber, welches nicht nur im Hause Blue
Rose grassiert, schenkt uns das kleine Rootslabel zwei Wiederveröffentlichungen
von Tibauds ehemaliger Band. Knackiger Americana Rock für lange Highways.
(hs)
SAND RUBIES
Release The Hounds (Blue Rose/Rough Trade)
Treue Fans vom Meister Gitarrero Rich Hopkins, hatten sich dieses Teil
bereits auf der letzten Sand Rubies Tour gesichert. Nun kommt die CD ausschließlich
mit Coverversionen bestückt, auch in den Handel. Mitreißende
Versionen von Tom Petty, Neil Young, Beatles oder Bob Dylan Klassikern.
Kaufen, weil einfach Klasse! (hs)
BELLE AND SEBASTIAN
Tigermilk (Virgin)
Vergeßt die Proll-Rocker von OASIS, BELLE AND SEBASTIAN sind zu
recht beim Brit-Award »Artist of the Year 98« geworden. Hört
man sich ihr legendäres und erstmals auf CD (wieder-)veröffentlichtes
Debüt an, so bekommt man wohlige Gänsehautschauer! Einfach schön!!!
(ks)
JIMMY SUMMERVILLE
Manage The Damage (SPV)
Der "Smalltown Boy" von BRONSKI BEAT ist schon seit Jahren als Solokünstler
erfolgreich (»You Make Me Feel«). Sein neues Album knüpft
unmittelbar an seinem bisherigen Sound an - ruhig-relaxt bis soulig und
druckvoll. Disco-Pop eben. Allerdings mit ernsthafter Thematik: AIDS und
das Leben mit dieser Krankheit. (ks)
BELLE AND SEBASTIAN
Tigermilk (Virgin)
Vergeßt die Proll-Rocker von OASIS, BELLE AND SEBASTIAN sind zu
recht beim Brit-Award »Artist of the Year 98« geworden. Hört
man sich ihr legendäres und erstmals auf CD (wieder-)veröffentlichtes
Debüt an, so bekommt man wohlige Gänsehautschauer! Einfach schön!!!
(ks)
JIMMY SUMMERVILLE
Manage The Damage (SPV)
Der »Smalltown Boy« von BRONSKI BEAT ist schon seit Jahren
als Solokünstler erfolgreich (»You Make Me Feel«). Sein
neues Album knüpft unmittelbar an seinem bisherigen Sound an - ruhig-relaxt
bis soulig und druckvoll. Disco-Pop eben! Allerdings mit ernsthafter Thematik:
AIDS und das Leben mit dieser Krankheit. (ks)
GORDON JACOB
2. Sinfonie u.a. (Classico)
»The British Symphonic Collection« ist eine neue Serie des
dänischen Labels Classico. Vol. 1 mit dem Dirigenten Douglas Bostock
und den Münchner Sinfonikern sind dem 1984 verstorbenen, der Neuromantik
verpflichteten Gordon Jacob gewidmet. Musik ganz in der Nachfolge Elgars
und doch unverkennbar zum 20.Jahrhundert gehörig. (gum)
DOUG WIMBISH
Trippy Notes For Bass (EFA)
»Rapper's-Delight«-Basser Doug Wimbish, bekannt von LIVING
COLOUR und Tourneen mit Jagger, Madonna und DEPECHE MODE, meldet sich
mit Klangwanderungen durch die Tiefen der eigenen Seele zurück. So
traumverloren hat man den Funky Bassman noch nie gehört! (lj)
ZEITREISER
Ardistan (Zeitbombe)
Musiker von SCHERBEN, GROBSCHNITT, YELLO und Joachim Witt remixen und
bearbeiten einen der legendären Rio-Reiser-Songs frei nach Karl May.
Diese musikalische Verbeugung vor zwei deutschen Dichtern ist ein Muß
für alle Krautrocker, aber auch für Freunde versponnener Elektroniktrips.
(lj)
SOUNDTRACK
Star Wars Episode 1
Dirigent John Williams, Komponist der Star-Wars-Titel-Melodie und der
Soundtracks aller bisherigen Star-Wars-Filme, durfte wieder ran. Das legendäre
London Symphony Orchestra setzt die raffinierte Musik des Hollywood-Wagners
kongenial um. Aber es ist eben Programm-Musik: Was im Kino die Handlung
effektvoll begleitet, wirkt zuhause doch eine Nummer zu pathetisch. (lj)
DIVERSE
Blue Rose Broadcasts Vol.1 (Blue Rose/Rough Trade)
Blue Rose präsentiert einige seiner Schützlinge wie zu alten
BBC-Radiosessions-Zeiten: Pure Liveaufnahme im 9-Quadratmeter-Studio.
Da halten noch welche richtig schöne Traditionen hoch! Freut Euch
auf Handmade-Rock mit u.a. Steve Wynn, Rich Hopkins oder Todd Thibaud.
(hs)
SARAH McLACHLAN
Mirrorball (Arista/BMG)
Die Begründerin der Lilith Fair Festivals veröffentlicht mit
Mirrorball eine kraftvolle und atmosphärische Livedokumentation der
98er Surfacing Tour. Top Hits wie »Building A Mystery« oder
»Adia« dürfen natürlich nicht fehlen. Nicht umsonst
ist Sarah in den Staaten ein absoluter Superstar. Ein Spitzen-Album des
Rockbereichs! (hs)
IAN MCDONALD
Drivers Eyes (Camino Records)
Man kennt ihn von Foreigner oder King Crimson. Zu seinem Solowerk finden
neben vielen berühmten Gaststars (John Waite, Steve Hackett, Peter
Frampton) auch alte Weggefährten wie Lou Gramm den Weg ins Studio.
Leider klingt das Ergebnis trotz der Top-Besetzung nur nach lahmen Pop-Rock
der 80er. (hs)
REGENUNDMILD
Im Bann des Plattenspielers (intercord)
Längst gehört deutscher HipHop zu unserem Alltag. Verständlich,
daß so auch Projekte an die Oberfläche gespült werden,
die früher in den entlosen Weiten ihres Übungsraumes entschwunden
wären - wie die Wiesbadener REGENUNDMILD. Bis auf wenige Tracks beherbergt
ihr Erstling nur belangloses. Kinderkram! (nn)
BENJAMIN BOYCE
Benjamin Boyce (Epic)
Nach der Trennung von CAUGHT IN THE ACT im vergangenen Jahr versucht der
Teenie-Schwarm nun eine Solokarriere ins Rollen zu bringen. Gespannt lauscht
man den vielversprechenden, mal funky, mal spacig klingenden Liedanfängen,
um spätestens beim einsetzenden Gesang enttäuscht festzustellen,
das alles nach demselben Strickmuster gestrickt ist: flache Texte, ein
seichter, noch zu sehr nach Boygroup klingender Gesang. (ah)
DIE TOTEN HOSEN
Crash-Landing (JKP)
Für das Ausland gedacht, haben die Hosen auch bei uns diese Compilation
mit Hits und raren B-Seiten Songs veröffentlicht, die alle in englisch
gesungen sind. Eine bunte Zusammenstellung mit Coverversionen von »I
am the walrus« und »I fought the law«. Das läßt
Sammlerherzen höher schlagen!(stb)
KLAUS DOLDINGER
Blind Date (WEA)
Altmeister Klaus Doldinger, breiteren Massen als Komponist der Tatort-Titelmusik
bekannt, kommt demnächst mit der New Yorker Band BLIND DATE auf Tour.
Jazz von Feinsten! (bm)
THE CANDYSKINS
Death of a minor tv celebrity (Intercord)
Abwechslungsreicher Britpop, der streckweise an die frühen R.E.M.
und an OASIS errinnert. Hervorragend produziert, schleicht es sich in
unsere Gehörgänge und veranstaltet einen Sitzstreik. Das Leben
ist schön. (stb)
BEATSTEAKS
Launched (Epitaph)
Das zweite Werk der Berliner Punk- und Hardcoregröße strotzt
nur so vor Energie. Großes Vorbild dürften die amerikanischen
DESCENDENTS sein, deren Einfluß deutlich zu spüren ist. Komplexe
Arrangements, druckvoll gespielt und produziert, sowie ein solides Songwriting
mit kleinen Hits zeichen diese CD aus. Cool! (stb)
DIVERSE
Music for an uprising century (New wayz)
Kasseler Jesus-Freaks haben einen bunt gemischten Sampler zusammengestellt.
Auf ihm sind 9 christliche Bands aus den Bereichen Punk, Hardcore, Metal
und Crossover vertreten. Mit dabei CHERUBIM, BREAK OUR PRIDE und FORGIVEN.
Schöne Idee! (stb)
AURORA
Compilation 1983-1998 (Hulk Räckorz)
Diese Zusammenstellung von 20 Songs bietet einen prima Überblick
über mittlerweile 15 Jahre Bandgeschichte des ungarischen Punkrock-Trios.
Kraftvoll und schnell, kurz und kompromißlos. Genau richtig, um
diese Band kennenzulernen... (stb)
ELEKTRUS
Future Musika from spb.ru (Indigo)
Elektrus präsentiert 14 außergewählich Tracks elektronischer
Musik aus St. Petersburg. Zu hören sind verschrobene Retro-Sounds,
knalliger Dancefloor und heftige Noise-Stücke. Außergewöhnlich!
(bm)
MARIO LOPEZ
The Sound Of Nature (Fairlight)
Wer bei dem Wort Trance an langweilige Chillout-Mucke denkt, liegt hier
völlig falsch. Der phatte Beat und der treibende Rhythmus am Anfang
der Platte dienen nicht etwa wie bei vielen anderen Tracks als Warteschleife
zum Slowpart, sondern reißen sofort mit. Durch die sehr unterschiedlich
gestalteten Remixe von LIGHTFORCE oder PLUG'N'PLAX ist die Platte für
fast jeden Geschmack geeignet. Der positive Eindruck wird unterstützt
durch das optisch auffällige Vinyl im leuchtenden Neon. (bl)
MOLOKO
Sing It Back (Peppermint Jam)
Das englische Duo MOLOKO stand bisher eigentlich eher für Big Beat
und TripHop. Jetzt begeistern sie mit einer Mischung aus groovigem House
und Funk auch die Club-Crowd. (bl)
DIATRIBE
Born To Live (25cent records/Red Alert Rec.)
Freunde von schnellem, klassischem Hardcore-Sound mit melodisch groovenden
Metalriffs kommen bei der Debut-CD der vier Jungs aus Paderborn voll auf
ihre Kosten. (jh)
ATANATOS
Devastation (Last Episode)
Die Thüringer sind nur was für Black-Metal-gewöhnte Gemüter.
Diese sehr düstere Band erzählt in ihren Songs von furchtlosen
Kriegern und blutigen Schlachten. Nicht jedermanns Sache! (jh)
FLO & LEA
Susannes Zimmer (Intercord)
Erfrischende Popmusik mit witzigen Texten vom Traumpaar der deutschen
Pop-Szene. (bm)
EISBERG
Grundlos im Freibad (Intercord)
Wer BADESALZ mag oder übrib gebliebener Fan der legendären Blödelkombo
FLATSCH ist, der wird Eisberg mögen. In Südhessen ist die "Witzischkeit"
von Offenbach-X-Files sicherlich der Renner, ebenso die dialektgefärbten
Wortspiele um Hadama etc. Für den Rest ist es schlicht Handkäs
mit Musik! (ks)
AURORA
Compilation 1983-1998 (Hulk Räckorz)
Diese Zusammenstellung von 20 Songs bietet einen prima Überblick
über mittlerweile 15 Jahre Bandgeschichte des ungarischen Punkrock-Trios.
Kraftvoll und schnell, kurz und kompromißlos. Genau richtig, um
diese Band kennenzulernen... (stb)
DIATRIBE
Born To Live (25cent records/Red Alert Rec.)
Freunde von schnellem, klassischem Hardcore-Sound mit melodisch groovenden
Metalriffs kommen bei der Debut-CD der vier Jungs aus Paderborn voll auf
ihre Kosten. (jh)
ATANATOS
Devastation (Last Episode)
Die Thüringer sind nur was für Black-Metal-gewöhnte Gemüter.
Diese sehr düstere Band erzählt in ihren Songs von furchtlosen
Kriegern und blutigen Schlachten. Nicht jedermanns Sache! (jh)
FLO & LEA
Susannes Zimmer (Intercord)
Erfrischende Popmusik mit witzigen Texten vom Traumpaar der deutschen
Pop-Szene. (bm)
KALK & WELK
Zwei Engel der Barmherzigkeit (Frühstyxradio) DoCD
Oliver Kalkofe ("Kalkofes Mattscheibe") & Oliver Welk ("Ran") melden
sich wieder mit einer Mischung bester Frühstyxradio-Komik zurück.
Man darf Lachen über Kalkofes Mattscheibe, Isernhagen-Law und die
Stars der 70er u.v.m. Kurzweil mit Realsatire und schnörkelloser
Witzigkeit und vielen Gaststars.
SCORPIONS
Best (EMI)
Deutschlands erfolgreichster musikalischer Exportschlager mit zahlreichen
Luftgitarrenklassikern und Balladen von »In Trance« Zeiten
bis zum »Wind Of Change«. Mit »Love Is Blind«
befindet sich zusätzlich ein nagelneuer (schwächerer) Song auf
der Zusammenstellung. Auffallend ist auch, daß die heutige Schwäche
der Scoprs, durch die Beschränkung der Songs bis 1990 dokumentiert
wird. (hs)
PETE TOWNSHEND
Live (in-akustik)
Der WHO Gitarrist Townshend veröffentlicht die Maryville-Acadamy-Benefit-
Show, live aufgenommen im Chicagoer House Of Blues. Ohne große Backing
Band überzeugt er rockend, aber auch nachdenklich mit viel Spielfreude.
Als Bonbon: Auf der Bonus CD zwei Duette mit PEARL JAMs Eddie Vedder.
(hs)
JOHN MELLENCAMP
Rough Harvest (mercury)
Der Meister des amerikanischen AOR Radios besinnt sich bei diesen Aufnahmen
als Singer/Songwriter zurück. Nochmals nimmt er mit seiner Band einige
seiner großen Hits sowie rare Songs ohne großen technischen
Firlefanz auf. Real Roots Rock! Als Bonus gibt es »Under The Boardwalk«
und »Wild Night-Live!« . (hs)
THE BOTTLE ROCKETS
Brand New Year (Blue Rose/Zomba)
Das US-Magazin »Esquire« kürte sie zur Best Bar Band
im Land und genau dort gehören sie hin: in schwüle, verrauchte
Rockclubs, wo sie ihr Gemisch aus ZZ-Top, Bad Company und den Ramones
den Leuten um die Ohren hauen können. Das hier ist simply R-O-C-K,
zwar nicht neu erfunden, aber live sicherlich obergeil. (hs)
BADESALZ
Voodoobabbel (Sony)
DAS Vorreiter-Duos der Comedy-Welle ist wieder da. Bei 37 Nummern jedoch
ist nicht alles Gold, was glänzt. Größtenteils eher lauere
Gags. Köstlich:die Badesalz-Parodie auf den Kuba-Rummel. (hs)
GARY MOORE
A Different Beat (Castle Music)
Nach seinen guten Hardrock- und Blues-Jahren spielt der große Gitarrenviruose
Gary Moore sein bereits zweites Album mit Einflüssen aus Pop und
Drum'n'Bass ein. Leider kann man nirgends einordnen, was diese CD uns
nun bringen soll. Schlicht langweilig. Go back to the roots, Gary! (hs)
CORNELIUS DOPPER
7. Sinfonie »Zuiderzee« u.a. (Musik-Welt)
Musik aus Holland ist hierzulande kaum bekannt. Der Münsteraner Vertrieb
»Musik-Welt« schließt mit dem NM-Classics-Label diese
Lücke. Neben Doppers Sinfonie, die mit Melodienreichtum und Originalität
(Pauken-Solo im 4. Satz!) aufwartet, gibt es auf der CD eine »Ciaconna«
des Komponisten und die »Piet Hein Rhapsodie« von Peter van
Anrooy. Beide Komponisten sind beachtenswerte Vertreter der holländischen
Romantik. (gum)
STING
Brand New Day (A&M)
Eins vorweg: Diese Platte ist extrem gewöhnungsbedürftig. Nicht
nur wegen des französisch-arabischen Flairs, auch die üblichen
Sting-Hooks sind verhältnismäßig selten gesät (z.B.
in »After the rain has fallen«). Verhaltenheit und Besinnlichkeit
sind Trumpf. Vielleicht nicht die unzweckmäßigste Geisteshaltung
zu Beginn eines neuen Jahrtausends... (pw)
PSYCHO GAMBOLA
Punkrock einmal anders. Anstatt kurzer Mitgrölhits durchdachte Arrangements
und anstatt Huldigungen heimischer oder billiger Gerstensäfte Alltagsprosa
nach Neu-Hamburger Schule. Jeder der But Alive oder die frühen Abwärts
mag, sollte in diese CD unbedingt reinhören oder besser gleich kaufen.
Noch ein Geheimtip. (ck)
SWEET LITTLE SISTERS
Heaven On Earth (Eigenvertrieb)
Die Lauterbacher Progressiv Rocker legen ihre zweite CD im Eigenvertrieb
vor. Heftige Gitarrenriffs lassen zu keiner Zeit den Hang zur Melodie
vermissen oder irgend eine Art von Langeweile aufkommen. CD für 25
DM bei Jochen Rey, Tel: 06641-918173. Lohnend ist auch ein Blick auf ihre
tolle Homepage: www.abo-net.de/sls. (hs)
GEORGE MICHAEL
Songs from the last century (Virgin)
George Michael erinnert sich an seine persönlichen Lieblingssongs.
Von schnulzig bis schön interpretiert er Klassiker von Frank Sinatra,
Doris Day, Nat King Cole, Bing Crosby und Police. Gute Idee, schön
umgesetzt! (stb)
SWEET LITTLE SISTERS
Heaven On Earth (Eigenvertrieb)
Die Lauterbacher Progressiv Rocker legen ihre zweite CD im Eigenvertrieb
vor. Heftige Gitarrenriffs lassen zu keiner Zeit den Hang zur Melodie
vermissen oder irgend eine Art von Langeweile aufkommen. CD für 25
DM bei Jochen Rey, Tel: 06641-918173. Lohnend ist auch ein Blick auf ihre
tolle Homepage: www.abo-net.de/sls. (hs)
DREI FLASCHEN IN'NA PLASIKTÜTE
Kaisers of Metal (Feier Mettel Records)
Lustiger Deutschpunk ohne Rücksicht auf Verluste. Kurz und bündig
mit nur einem Ziel: Spaß! Unterhält und verschwindet dann wieder.
(stb)
GREGORIAN
Masters Of Chant (edel)
Der Weihnachts-Hype: Rock-Klassiker von REM, DIRE STRAITS und Clapton
im gregorianischen Stil gesungen. Eine fürchterliche Idee! Wenn man's
dann wenigstens beim Gesang mit Kloster-Hall belassen hätte. Dieser
wurde dann auch noch in widerlich süße Zuckerwatte-Arrangements
eingepackt. Kurzum "die Popmusik des kommenden Millenniums" (Presse-Info)!
(lj)
SWITCH
Das Beste aus der Comedy Show II (Edel)
52 Spaß-Tracks aus der Pro-7-Serie lassen die gemeinen Lachmuskeln
erzittern. Ziel der Schadenfreude ist das oft zur Real-Satire verkommene
Fernsehen. U.a. Winnetou, Schäfer, Türk, Naddel, Frontal und
die beliebten Fakten, Fakten, Fakten werden gekonnt vorgeführt. Für
alle Comedy-Fans! (mgg)
CHAINSAW HOLLIES
Lifetime guarantee (Alternation/Intercord)
Auf ihrem mittlerweile dritten Album dominieren die rockigen Gitarrenklänge
des deutschen Power-Pop Trios. Sänger und Gitarrist Atze bewegt sich
charismatisch durch das britsch anmutende Songwriting, das in der Tradition
von Bands wie den WHO oder TEENAGE FANCLUB steht. Schön. (stb)
KAFKAS
Sklavenautomat (Kulturschock)
Deutlich härter und schneller als die beiden Vorgängeralben
bewegen sich die Fuldaer Deutsch-Punker mit ihrem neusten Werk auf den
Pfaden von EA80 und TAGTRAUM. Druckvoll produziert und mit nachdenklichen
Texten versehen, verstehen es die Kafkas, sich hier weiterzuentwickeln
ohne zu kopieren. (stb)
DJ SAKIN
Nightmare (Intercord)
Dj Sakin, dessen Handschrift für Tranceproduktionen steht, welche
im Mittelpart einen megalangen Aufbau mit einer phatten Steigerung haben,
geht nun etwas andere Wege. »Nightmare« steht zwar auch für
Trance, ist im Aufbau allerdings durchgängiger, aber keineswegs weniger
treibend. Natürlich steht auch hier wieder eine eingängige Melodie
im Vordergrund. (bl)
CASPER KLYNE
Keep On Klubbin´ (Kontor)
Dieser funkig angehauchte Technotrack vom Meister des Clubsounds himself,
Ramon »Hardfloor« Zenker, begeistert durch seinen treibenden
Sound und die phatten Beats. Seine neue Produktion, die das Zeug zum Clubhit
hat, basiert auf dem Original-Sample von »Two Man Sound«.
Also, Check it out! (bl)
DIVERSE
Best of Wall of Sound (Virgin)
Das Label »Wall of Sound« ist die erste Adresse in Sachen
Big Beat, Heimat für solche hochkarätigen Gruppen wie Propellerheads,
für die Wise Guys und, und, und. In Deutschland übernimmt seit
Herbst diesen Jahres die Münchener Plattenfirma Virgin die Distribution
und Promotion der Wall of Sound-Produkte. Zum Start dieser neuen Geschäftsbeziehung
gibt es ein Best-Of-Compilation des englischen Labels. Fett! (nn)
DIVERSE
Tribute To Aerosmith (Eagle Rec)
Wieder wurden alle Persönlichkeiten des Heavy Rock zusammengetrieben,
diesmal nach Alice Cooper, Aerosmith ein Tribute hinzuknallen. Die Herren
von den Stammcombos wie Slaughter, Whitesnake, Ratt oder LA Guns scheinen
sich nicht mal zu schämen. Und bitte wer braucht ein »Dream
On« mit Ronnie James Dio an den Vocals? Schlimm, das! (hs)
BOB MARLEY
Chant Down Babylon (mercury)
Bobs Sohn Steve hat sich hingesetzt, Daddys Originalgesang und -Musik
neu arrangiert und die Gesangsspuren mit Gastmusikern wie Busta Rhymes,
Steven Tyler und Joe Perry von Aerosmith oder Chuck D in Duette gepackt.
Herausgekommen ist wahrlich ein beachtliches Projekt, vor allem das hypnotische
»Turn Your Lights Down Low« mit Lauryn Hill. (hs)
XAVIER NAIDOO
Live (epic)
Welcher Künstler, besser noch: welcher deutscher Künstler kann
es sich leisten nach seinem Debüt bereits ein Livealbum zu veröffentlichen.
Da wäre selbst über MMW oder Grönemeyer gelacht worden.
Nicht so hingegen beim Mannheimer Rapper Xavier Naidoo. Dass er ein Ausnahmemusiker
ist, zeigt sich gerade bei dieser Live CD, die es schafft Atmosphäre
genauso wie Intensität einzufangen. Hut ab! (hs)
QUEEN
Greatest Hits III
Der Abschluß der Greatest Hits Trilogie zeigt Queen mit Gastsängern
wie Elton John oder George Michael. Weiterhin sind einige Solowerke von
Freddie Mercury oder Brian May zu finden. Der Rest wurde angereichert
mit Songs aus dem letzten Queen Album »Made In Heaven«. Interesssant
ist vor allem eine bisher unveröffentlichte Version von »Under
Pressure« mit David Bowie. (hs)
DIVERSE
Josh's Blair Witch Mix (in-akustik)
Dies ist nicht der Soundtrack zum Low Budget-, aber megaerfolgreichem
Horror Movie »The Blair Witch Project«, sondern die Musik,
die auf Kassette im Auto des Kameramanns gefunden wurde. Der Sound reicht
von düsterem Gothic Rock bis zu Industrial. Gimmick: Auf der CD befindet
sich ein Video, welches im fertigen Kinofilm nicht zu sehen ist. (hs)
MICHAEL HUTCHENCE
Michael Hutchence (V2)
Bis kurz vor seinem rätselhaften Tod arbeitete der ehemalige INXS
Frontmann an seinem ersten Soloalbum. Posthum serviert uns Hutchence etwas
Alternativ, Funk und bekannten PopRock. Leider finden sich nur wenige
Highlights, wie das Duett »Slide Away« mit Bono oder
das düstere »Possibilities« auf seinem Nachlaß.
(hs)
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