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CARL CRAIG
More songs about food and revolutionary art (planet e)
Weniger Floor-filler mehr Home-chiller. Der Detroiter Techno-mit-Initiator
CARL CRAIG läßt die Chill Out-Wanne voll - raffinierte Synapsen-Massage
inklusive - eigenwillig - tiefgründig - wirkt langsam ein und lange
nach. Lohnt sich!
IDYLLIC RECORDS COMPILATION "NEW CHAPTER" (99 records)
Gleich laufen und kaufen! Für DM 9,99 gibt's 50 min. Erlesenes vom
japanischen Idyllic Label. Easy Listening - Trip Hop - Acid Jazz -Post
Club Musik von den Silent Poets, von den Spiritual Vibes, Natural Calamity
und Labelchef Nobukazu Takemura. 9 Perlen des gelassen Daseins für'n
Zehner, genial. (ce)
DIVERSE
Love Vision (Audio-CD & CD-ROM) (Philips)
Hier kommt der "interaktive Techno/House-Szeneführer auf CD-ROM".
Große Namen wie Altmeister WESTBAM, MARUSHA, DJ DICK, PAUL VAN DYK
erwecken den Eindruck, daß sie hier die eigentlichen Zugpferde sind,
und nicht die Software. Dem Anspruch eines "Szeneführers" kann LOVE
VISION nicht ganz gerecht werden. Dazu kommt noch, daß die Programmierer
bei der Gestaltung nicht an Bedienfreundlichkeit gedacht haben.
(mad)
DIVERSE
Counting Compilation Vol. I (Bear Music Factory)
House steht 'drauf und House ist 'drin. Da darf man sich auch nicht vom
ersten Stück "Oh Happy day" täuschen lassen, das zwar als Gospel
anfängt, aber schnell zum House mutiert. Diese Doppel-CD ist eine
Hommage an den klassischen House, wie er einst aus England als Nachspiel
der Acid-Scene zu uns 'rübergeschwappt ist. (mad)
BACKBONE
Comin' to get ya
Billige HipHop-Variante. BACKBONE, hat zwar den Anspruch als europäischer
Kontrapunkt zu der US-HIPHOP-Szene zu gelten, kann diesem aber in keinerweise
gerecht werden. Schwache Backgroundbeats und Möchtegern-Rap können
der amerikanischen Konkurrenz keine Angst einjagen. (nn)
TONI-L
Der Pate (360 Records)
Schon Stefan Raab lud TONI-L zu sich ins Fernsehstudio ein. Nicht nur
dessen Outfit sondern auch die Texte und dessen Image unterscheidet sich
von denen der anderen HipHop-Musikern. Im Anzug und Schirmmütze rappt
Toni-L im besten Dialekt, was ihn gerade bewegt. Lustig, ironisch, aber
auf jeden Fall anders. (nn)
DAS DUALE SYSTEM
Gipfeltreffen (Massive Töne)
Noch sitzen DAS DUALE SYSTEM in den hinteren Reihen der deutschen HipHop-Szene.
Sozialkritisch angehaucht beschreiben die Drei zusammen mit ihren Gästen
Scopeman und Aphor auf dieser Maxi-CD ihren Alltag und ihre Zukunft. Mit
Kanten und Ecken, noch nicht charttauglich. Kommenim Mai nach Kassel.
(nn)
ELÄKELAISET
In Humppa We Trust - live (Tug Rec)
Hier wird Fun-Polka von Finnlands bester Spaß- und Entertainkapelle
vor mehr als 10.000 Menschen live zelebriert. Die Fünf verhumppaen
sogar "Makarena" bis zur beinahe-Unkenntlichkeit, nach dem Motto, aus
allem läßt sich Polka machen. Sehr gelungene Kult- Scheibe.
(ss)
BROTHERS ON THE 4TH FLOOR
There's A Key (Arcade)
Zwei Brüder aus den Niederlanden produzieren seit einigen Jahren
Hits am laufenden Band. Mit ihrer Dancemusik haben sie diverse Auszeichnungen
eingeheimst und stellen auch auf dieser Scheibe Dancefloor mit HipHop-Parts
vor. Ein nettes Produkt ohne Ecken und Kanten, etwas seelenlos. (ss)
CHRISTOPHER FRANKE
Babylon 5 (Sonic Images)
Dem Soundtrack zur gleichnamigen Fernsehserie kann man anhören, daß
CHRISTOPHER FRANKE klassische Musik studierte. Futuristisch, bombastisch
und symphonisch unterstreichen die Songs das Filmgeschehen und setzen
dramatische Höhepunkte. Auch wenn er partweise etwas zu dick
aufträgt, entdeckt man bei jedem Hören Neues. (ss)
DISGUST
A World Of No Beauty (Nuclear Blast)
Der Name ist Konzept. Die Hauptaussagen der fünf Musiker der
Band "DISGUST" sind: Zivilisten sind die Opfer des Krieges, das Resultat
jedes Krieges ist Tod, wer am Krieg profitiert, profitiert am Tod und
die Menschheit richtet die Erde zugrunde. Musikalisch umgesetzt wird dies
zu einem, mit unschönem, ekligen Schreigesang unterlegtem Brachialinferno.
(ss)
DIVERSE
West Coast Rap Vol.2 (Dance Factory)
Man nehme etwas ICE T., ein wenig KID FROST, diverse Kollegen, bringe
sie auf einem Rap-Sampler zusammen und erhält trotzdem kein aufregendes
Werk. Nicht unbedingt eine überflüssige CD, aber doch eher zum
nebenher laufen lassen, während man einkaufen geht. (ss)
VARIOUS ARTISTS
Call On The Dark ( Nuclear Blast)
Schöner Gothic, Wave und Electronic-Sampler, der mit unveröffentlichten
oder raren Stücken von Größen wie, FIELDS OF THE NEPHILIM,
NITZER EBB oder THE DREAMSIDE glänzen kann. Ergänzt wird die
Sammlung mit diversen Live-Einspielungen. Besonders erfreulich ist
das Stück "Disorder" als unreleased JOY DIVISION-Covervision von
SHOCK THERAPY. (ss)
THE BOYS
Power Cut (eastwest)
Punk unplugged, wär hätte das gedacht. Die einstigen englischen
Punkrebells spielen ohne Strom dafür mit Campino an den Vocals.
Gute Laune mit Hits wie "Brickfield Nights" oder "See You Later". Mit
Strom jedoch wesentlich cooler. (hs)
ASIA
Live In Nottingham (Blueprint)
Wie kann man sich so gehen lassen: Eine Live CD mit miserablem Sound,
von den gesanglichen Leistungen ganz zu schweigen, dazu ein Cover in Bootlegqualität.
Die einstigen Rockdinos hätten sich diese Peinlichkeit wirklich sparen
sollen. (hs)
MUTABOR
Mutabor (Virgin)
Blockflötenpunkrock gibt es tatsächlich! Wie Minnesänger
vom Königshof, die plötzlich dem Folkpunk verfallen sind, klingen
die Berliner. Eine kraftvolle, mitreißende CD. Ich wette: Live geht
das ab wie ein Zäpfchen! Zu überzeugen beim diesjährigen
Open Flair. (hs)
DIVERSE
Die Pauli Platte (PIAS)
Hamburger Bands zollen dem Traditonsfußballclub ein Tribut. Alles
was die Hansestadt derzeit zu bieten hat, ist vertreten. Namen? FETTES
BROT, NATIONALGALERIE, DIE STERNE, SELIG, SLIME oder Bernd Begemann. Alles
dabei von Liedermacher bis Alternativ und HipHop. Einfach klasse
Scheibe! Nur BLUMFELD vermißt man. (hs)
DEEP PURPLE
Fireball Anniversary Edition (EMI)
Zum 25. des legendären Purple Albums liegt nun ein Prachtexemplar
vor: 8 zusätzliche Songs in Remixen oder Alternativaufnahmen, fettem
Booklett und die Originale remastered. Für Fans deren alte Vinyl
längst durchgehört ist, ein Muß! (hs)
TERRY LEE HALE
Leaving West (Glitterhouse)
Ein Gefühl von Lagerfeuer Romantik und der Gedanke an die endlose
Prärie ergreifen den Zuhörer bei den Songs von Terry Lee Hale.
Der Singer/Songwriter arrangiert seine Folk-Rock Songs mit Gitarre, Percussion
und Akkordeon einfach, aber genial. (mm)
CREEP
Below C-Level (Langstrumpf/eastwest)
Grunge aus deutschen Landen mit viel Power und Gefühl. Zwar zeigt
sich verblüffende Ähnlichkeit mit ALICE IN CHAINS (nicht nur
stimmlich), aber trotzdem wissen CREEP absolut zu gefallen. Live sicherlich
ein Knaller. (hs)
JOURNEY
Trial By Fire (Columbia)
Wieder eine Reunion die vor 5-6 Jahren wesentlich interessanter gewesen
wäre. Heute tut leider der Mainstreamrock der Bombastrockgötter
vergangener Tage, nicht mehr allzu viele interessieren. Ideenloser, lupenreiner
Pop der keinem weh tut. (hs)
WICKET
Enemy Unknown (Eigenvertrieb)
Vielleicht tritt Heavy Metal auch irgendwann seinen Siegeszug wieder an.
Bands wie die Lauterbacher WICKET arbeiten jedenfalls daran. Geradlinieger
Metal, beeinflußt von Iced Earth oder den alten Metallica, Düsterimage
inklusive! Kontakt unter: 0661/70604. (hs)
KEVIN COYNE
Knocking On Your Brain (Rockport Rec./Rough Trade)
Bluesrock-Urgestein wird er gerne genannt, 34 Alben hat er bisher veröffentlicht.
Diese DoCD entstand in nur 3 Tagen mit so illustren Gästen wie Bandmitgliedern
von Flowerporneos, Jeff Buckley, Lou Reed, Nick Cave, Rodgaus, oder Wolf
Maahn. Ein Werk aus vielen Ecken und Kanten mit Blues und Rock. Live beim
Burgbergfestival in Homberg und dem Folkfestival Bad Wildungen. (hs)
EDGUY
Kingdom Of Madness (AFM)
Die inoffiziellen Nachfolger HELLOWEENS sind gerade mal 18 Jahre und kommen
aus Fulda. Ein Debüt einer aufstrebenden Melodic-Hardrockband. Hymnenhafte
Songs wie "Paradise" schlagen den Bogen zu dem damaligen Opus "Keeper
Of The 7 Keys". EDGUY setzen auch zuckersüße Balladen
("When A Hero Cries"). Eine beachtliche Band mit ihren jungen Lenzen.
(hs)
KAFKAS
Hypochonder (Kulturschock)
Noch ein Debüt aus Fulda! Die Punkrocker konnten schon im Vorprogramm
der BATES überzeugen. Auf ihrer CD mit dem tollen Cover wechseln
sich deutsche und englische Titel (am besten kommen die Deutschen), als
Bonus gibts Demoversionen und Liveaufnahmen. Anspieltip: der an die Hosen
erinnernte Song "Allein". Insgesamt 'ne geile Scheibe. Wer Bezugsprobleme
hat: 0661/44656. (hs)
GABBER NATION 3
Bleeding Ears (Sound Wave Productions)
»Bleeding Ears« - der Name ist Programm dieses Hardcore-Techno-Samplers.
Titel wie »Need To Kill«, »The Hardcore Train Is Comin'«
oder »XTC Power« sprechen für sich. Leute, die auf 240
Beats pro Minute oder Wodka intravenös stehen, werden Gefallen an
den 38 Tracks finden. Aber auch nur die. (mad)
AVALONGE
Scream (T.T.F. Records)
Gleich vier Versionen des Songs »Scream« bieten uns AVALONGE
(Marc Puchta und Nicky Bieschke) auf ihrer Maxi-CD an. Der einzig gelungene
Remix zur Originalversion scheint jedoch die »Hardtrance Version«
zu sein, der zwar ein echter Höhepunkt fehlt, die den Zeitgeist aber
noch am ehesten trifft. Das Anhängsel »Window Speaks«
(Track 5) hätte mehr hergegeben als das etwas zu simple »Scream«.
(mad)
RELATIVITY
Urban Assault (Relativity Recordings Inc.)
"Yo man!" - so macht Rap richtig Spaß. Die Eastcoast (BEATNUTS,
PMD u.a.) trifft auf die etwas melodiösere Westcoast (MAC MALL, DRU
DOWN usw.). Insider erkennen das sowieso am Slang, oder? Egal, auch
der geradezu inflationäre Gebrauch der Vokabel "Motherfucker" ändert
nichts an der Originalität dieses Samplers. Kapuze auf und mitgewippt,
je know what I'm sayin'? Anspieltip: »The Real Weight« von
NO I.D. oder »La Raza II« von Frost. (mad)
SHAPE RAVE
Vol. 4 (Pikosso Records)
24 Jahre mußte die Band HOT BUTTER also nun warten, bis eine peinlich
anmutende Panflöten-Technoversion ihres Hits »Popcorn«
auf einem Sampler namens SHAPE RAVE erschien. Trance, House, bißchen
dies und das, nicht Fisch, nicht Fleisch, und ganz bestimmt keinen Rave
(im Sinne des Erfinders) finden wir hier. Einzig erwähnenswert für
ambitionierte DJs »No Hurdles« von JAZZY BREEZE. Abschließende
Frage an STEINBERG, vertreten mit "Formula 1": Brauchen wir 13-Minuten-Versionen
von Themen, die man auch in vier abhaken kann? (mad)
DECEMBER'S FIRE
Vae Victis (Last Epitaph/Atratus)
Düster, martialisch, melancholisch und teils zäh kriecht sie
aus den Membranen, die Musik von DECEMBER'S FIRE. In bester Gothic-Manier
steht das Projekt des polnischen Musikers Pjotr Weltrowski. »Vae
Victis« ist musikalisch schlichte, aber keine leichte Kost. Die
polnische Sprache im Umfeld mystischer Klänge wirkt wie eine Perle
aus fernen Tagen. (om)
DIRTY MINDS
Bloody Marvellous (Sunny Music)
Haudruff-Rock der übelsten Sorte - daß es sowas überhaupt
noch gibt... (lj)
DIVERSE
Palo Palo - Groove out your funky soul III (Peppermint/Semaphore)
Ei, das gruuft ja wieder göttlich! Zum 3. Mal gemischtes Programm
aus Hannovers Spitzenclub Palo Palo: Ziggy Marley, Jazzkantine, Rany Crawford,
die Culture Pearls, Boris Dlugosch und viel anderes, was in die Beine
geht und auch das Herz streift. (lj)
DIVERSE
Who Needs America? (Mad Butcher)
Knalliger Punk aus deutschen Landen, darunter Bonbons aus der Region:
VULTURE CULTURE, SWOONS, SCHÜSSLER DÜ, erstmals die UNDERSHIRTS
und die göttliche BRADLEYS-Version des Klassikers »The Letter«.
Ein Mißgriff ist lediglich das Cover mit Saddam Hussein: Ist der
brutale Diktator ein Idol für die deutsche Punk-Szene???? (lj)
Baroudi
HAMID BAROUDI
Mad C.T. Mix (EFA)
Kassel Weltmusik-Star läßt remixen: 5 x »Caravan II Bagdad«,
4 x »Salama« und noch ein paar Anhängsel - so kann man
auch eine neue CD vollmachen. Das Ganze schließt mit einer überaus
merkwürdigen Version des KING-CRIMSON-Klassikers »I Talk To
The Wind«. (lj)
FOUR MEN AND A DOG
Long Roads (Castle)
Folkrock ist an sich nie verkehrt, doch ein wenig vitaler als hier muß
er schon sein, um die Augenlider oben zu halten. Sonst ist lange vor Ablauf
der 56 Minuten die Tiefschlafphase erreicht. (ms)
CHOKEBROKE
A Taste For Bitters (Amp/Rep)
Kurz nach Kurt Cobains Tod tauchten CHOKEBROKE auf, klangen wie Nirvana
2 und hatten somit sofort ihren Stempel weg als Leichenfledderer. Jetzt
fleddern sie nur noch die Amp/Rep Grunge Leiche - streckenweise finden
sie auch 'n paar Juwelen, aber sonst... (ce)
DIVERSE
Silent Crying Vol. 2 (Modern Music)
Wer "Ballade" mit "machtvoll" und "majestätisch" definiert, kommt
an diesen 12 Bombast-Granaten nicht vorbei. Vertreten sind u.a. VIRGIN
STEELE, AMORPHIS, STRATOVARIUS und MOURNBLADE. (ms)
TWILIGHT
Eye For An Eye (Seagull)
Dänen lügen nicht: Knackiger Power Metal, bei dem Keyboards
und Gitarre gleichberechtigt sind und prächtig harmonieren, läßt
die 12 Songs/60 Minuten zu einem Erlebnis werden. Unbedingt anchecken!
(ms)
HAREM SCAREM
Live In Japan (Wea)
Die Melodic-Kings aus Kanada mit 12 ihrer Highlights in geilen Liveversionen
plus 2 neuen Tracks, von denen es mir vor allem das mitreißende
Instrumental »Pardon My Zinger« angetan hat. Feines Ding!
(ms)
POVERTY'S NO CRIME
The Autumn Years (Modern Music)
Hardrock mit Anleihen beim Progressive and Power Metal haben sich PNC
auf die Fahnen geschrieben. Handwerk, Kompositionen und Arrangements haben
internationales Format. Bleibt zu hoffen, daß dieser tollen Scheibe
der verdiente Erfolg zuteil wird! (ms)
SPOCK'S BEARD
The Light (GEP/SPV)
Abgedreht, dabei in keinster Weise abgehoben präsentieren sich die
kalifornischen Enterprise-Freaks auf 4 überlangen Tracks. In den
spacigen Instrumentalparts kommen die gelegentlichen Power-Eruptionen
besonders heftig. Für Anspruchsvolle, die das Besondere lieben. Sonstigen
Neugierigen erleichtert der entspannte Gesang den Einstieg. (ms)
AVALONGE
Scream (T.T.F. Records)
Gleich vier Versionen des Songs »Scream« bieten uns AVALONGE
(Marc Puchta und Nicky Bieschke) auf ihrer Maxi-CD an. Der einzig gelungene
Remix zur Originalversion scheint jedoch die »Hardtrance Version«
zu sein, der zwar ein echter Höhepunkt fehlt, die den Zeitgeist aber
noch am ehesten trifft. Das Anhängsel »Window Speaks«
(Track 5) hätte mehr hergegeben als das etwas zu simple »Scream«.
(mad)
THE LOST TRYBE OF HIP-HOP
Lyfestylz (Raging Bull/Semaphore)
Routiniert wie nur wenige markieren die 5 Jungs vom "verlorenen Stamm",
was "state of the art" im Hip-Hop-Dschungel der Städte ist. Brillant
produziert, souverän eingespielt, locker vorgetragen! (lj)
RENT A COW
High Noon In Wankers County (TUG Rec)
Die Duisburger Cowpunks um Sänger Tom Tonk liefern eine Mini-CD mit
8 Stücken ohne einen einzigen Ausrutscher ab. Jeder Song im westerngetränkten
Punkrock ist nur geil. Die Jungs sind näher an Neil Young als an
Green Day, das macht sie so außerordentlich sympathisch. Volltreffer!
(hs)
Setlur
SABRINA SETLUR
Die neue S-Klasse (Epic)
Wir kennen sie derzeit noch unter Schwester S. Das Aushängeschild
des ehemaligen Projektes ist nun solo und legt das 1. Album vor. Immer
noch begegnet uns Frankfoddä Slang im Rap- und HipHop-Gewand mit
einem kräftigen Schuß Soul. Ein wirklich gutes, abwechslungsreiches
Album mit hervorragendem Hitpotential: »Du liebst mich nicht«
wird der nächste Chartstürmer. (hs)
Westfield
STEVE WESTFIELD AND THE BURNOUTS
Brainwreck (Glitterhouse)
Drogenrock! Der Amerikaner wird mit seinem Nebenprojekt THE BURNOUTS als
heftige Version von Monster Magnet gehandelt. Rockig, gitarrig, abgefahren.
Im Song »Smoked A Little Too Much Monkey Brain Tonight« gelingt
ihm gar die Mischung aus Beck und Metallica. Die US-Import E.P. mit der
Spielzeit von knapp 30 Min. ist auf 1.000 Exemplare limitiert. (hs)
UNBELIEVABLE SCENES
Tribes (Selbstverlag)
Die Lippstädter bringen satten Alternative-Rock mit kernigem, leicht
melancholisch angehauchtem Gesang: druckvolle Produktion, satter Baß,
schöne Ideen. Der Texter sollte allerdings dringend einen VHS-Grundkurs
Englisch besuchen! (lj)
DIRTY BEATNIKS
One One Seven In The Shade (Wall of Sound Recordings)
Mit diesem Album schaffen es die DIRTY BEATNIKS eindrucksvoll, sich und
ihren Sound in keine musikalische Ecke drängen zu lassen. Wie soll
man das nennen, was sie treiben? Es ist gute Musik, sauber eingespielt,
perfekt abgemischt, gelegentlich etwas langatmig. Instrumental Cyber-Pop?
Wohl kaum, "ART OF NOISE der 90er" kommt dem Ganzen wahrscheinlich noch
am nächsten. (mad)
CHOKEBROKE
A Taste For Bitters (Amp/Rep)
Kurz nach Kurt Cobains Tod tauchten CHOKEBROKE auf, klangen wie Nirvana
2 und hatten somit sofort ihren Stempel als Leichenfledderer weg. Jetzt
fleddern sie nur noch die Amp/Rep Grunge Leiche - streckenweise finden
sie auch 'n paar Juwelen, aber sonst... (ce)
DIVERSE
Silent Crying Vol. 2 (Modern Music)
Wer "Ballade" mit "machtvoll" und "majestätisch" definiert, kommt
an diesen 12 Bombast-Granaten nicht vorbei. Vertreten sind u.a. VIRGIN
STEELE, AMORPHIS, STRATOVARIOUS und MOURNBLADE. (ms)
TWILIGHT
Eye For An Eye (Seagull)
Dänen lügen nicht: Knackiger Power Metal, bei dem Keyboards
und Gitarre gleichberechtigt sind und prächtig harmonieren, läßt
die 12 Songs/60 Minuten zu einem Erlebnis werden. Unbedingt anchecken!
(ms)
HAREM SCAREM
Live In Japan (Wea)
Die Melodic-Kings aus Kanada mit 12 ihrer Highlights in geilen Liveversionen
plus 2 neue Tracks, von denen es mir vor allem das mitreißende Instrumental
»Pardon My Zinger« angetan hat. Feines Ding! (ms)
POVERTY'S NO CRIME
The Autumn Years (Modern Music)
Hardrock mit Anleihen beim Progressive and Power Metal haben sich PNC
auf die Fahnen geschrieben. Handwerk, Kompositionen und Arrangements haben
internationales Format. Bleibt zu hoffen, daß dieser tollen Scheibe
der verdiente Erfolg zuteil wird! (ms)
SPOCK'S BEARD
The Light (GEP/SPV)
Abgedreht, dabei in keinster Weise abgehoben präsentieren sich die
kalifornischen Enterprise-Freaks auf 4 überlangen Tracks. In den
spacigen Instrumentalparts kommen die gelegentlichen Power-Eruptionen
besonders heftig. Für Anspruchsvolle, die das Besondere lieben. Sonstigen
Neugierigen erleichtert der entspannte Gesang den Einstieg. (ms)
TONTO TONTO
Mirror For The Blame (Victory)
Namen sind Schall und Rauch... solange die Mucke stimmt, und das ist hier
der Fall. Im besten Sinne kommerzieller Hardrock, der seine Spannung aus
dem versierten Songwriting und cleveren Arrangements bezieht. Nick Fowlers
an Steve Perry (JOURNEY, DIE AOR-BAND) erinnerndes Organ verstärkt
den melancholischen Touch der 12 Songs noch. Ideal zum Kuscheln! (ms)
311
311 (Mercury)
14 Songs, die nur ganz selten die 3-Minuten-Grenze überschreiten,
innerhalb dieser kurzen Zeit aber mehr Stile mixen, als ich in diesen
paar Zeilen runterleiern kann. Trotzdem mit Sinn, Verstand und Klasse
- obendrein für fast jede Tageszeit geeignet. Kompliment! (ms)
SINNER
Judgement Day (High Gain/Arcade)
Alter Schwabe! Diese Hammerplatte bietet genau den Rock vom Faß,
den ich von Mat und seiner Mannschaft schon vor Jahren erwartet hatte.
Aber in diesem Fall habe ich mich gerne geirrt! (ms)
SIAM
Prayer (Milestone/Semaphore)
Heißa! SIAM führen die Linie fort, die QUEENSRYCHE nach »Operation:
Mindcrime« verlassen haben. Von diesem Geheimtip werden wir noch
eine Menge hören! (ms)
SKEW SISKIN
Electric Chair Musik (GUN/BMG)
Hossa! Schweinegeiler Old-Fashioned-Rock, der seine Wurzeln eindeutig
in den Siebzigern hat und ohne Gefangene zu machen drauflosfetzt. Nicht
umsonst arbeitet MOTÖR-Head- Lemmy mit den Jungs und dem Mädel
zusammen. Zusätzlich zu den 14 regulären Gefühlskrachern
als limitierte Doppel-CD! (ms)
SILENCE CREATION
Between Dream and Reality (Rockwerk)
Vielversprechender 3-Track-Appetizer auf das erste vollwertige Album der
Norddeutschen. Abwechslungsreicher Progressive Metal; vertrackt, verschachtelt,
ohne zu nerven. (ms)
FIRST STRIKE
First Strike (Eigenproduktion)
Wer immer noch den ganz frühen QUEENSRYCHE nachtrauert, liegt hier
richtig. Zwar sind die Melodien nicht so unwiderstehlich, wie seinerzeit
auf »The Warning«, aber ansonsten sind die Ähnlichkeiten
frappierend. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, was da noch kommt! (ms)
ROUGH SILK
Circle Of Pain (Massacre/IRS)
Die Hannoveraner bewegen sich auf ihrem bislang besten, operettenhaft
anmutenden Werk irgendwo im Dunstkreis von SAVATAGE und QUEEN, obendrauf
ein Spritzer MEAT LOAF-Pathos. Well Done! (ms)
DEATH IS JUST THE BEGINNING IV
Nuclear Blast
Selbsterfüllende Prophezeihung zum Vierten, weitermachen, wo eigentlich
(musikalisch) alles tot ist. Naja, immerhin 29, größtenteils
unveröffentlichte, Statements musikalischen Erneuerungsvermögens
(ausgenommen Pyogenesis & Gorefest.) (ce)
COAL CHAMBER
Same (Roadrunner Rec.)
40% top, 60% flop oder so. CC mit Groovecore a la Korn, Songs wie »Unspoiled«
sind glatte Offenbarungen, andere liegen irgendwie haarscharf daneben.
Sepultura & Korn Adepten sollten trotzdem dringend ein Ohr riskieren.
(ce)
SVELT
Souvenir (Trocadero/Rough Trade)
Der Sticker "No. 4 US College Radio Charts", als Werbung gedacht, stellt
der Jugend im "Land der begrenzten Unmöglichkeiten" ein Armutszeugnis
aus: Schrammel-Rock vom Überflüssigsten. Öde, schnöde,
blöde. (ms)
SPOCK'S BEARD
The Light (GEP/SPV)
Abgedreht, dabei in keinster Weise abgehoben präsentieren sich die
kalifornischen Enterprise-Freaks auf 4 überlangen Tracks. In den
spacigen Instrumentalparts kommen die gelegentlichen Power-Eruptionen
besonders heftig. Für Anspruchsvolle, die das Besondere lieben. Sonstigen
Neugierigen erleichtert der entspannte Gesang den Einstieg. (ms)
TONTO TONTO
Mirror For The Blame (Victory)
Namen sind Schall und Rauch... solange die Mucke stimmt, und das ist hier
der Fall. Im besten Sinne kommerzieller Hardrock, der seine Spannung aus
dem versierten Songwriting und cleveren Arrangements bezieht. Nick Fowlers
an Steve Perry (JOURNEY, DIE AOR-BAND) erinnerndes Organ verstärkt
den melancholischen Touch der 12 Songs noch. Ideal zum Kuscheln! (ms)
Rodgers
PAUL RODGERS
Now (SPV/CBH)
Als Texter fand ich Paul immer ziemlich daneben, aber der Mann hat eine
Stimme, die es einfach bringt. »Now« ist ein mitreißender
Knaller geworden; viel besser, als ich erwartet habe. Anspieltip: »I
Lost It All«. (ms)
McLain
CRAIG McLACHLAN & THE CULPRITS
Craig McLachlan And The Culprits (Roadrunner)
Platte vom Typ: "Wie lande ich garantiert einen Hit?" Antwort: Je einen
Tophit aller großen Top-Rock-Bands nachempfinden. Ergebnis: Kein
Song hat Format. Aber der Abklatsch ist perfekt bis in die Charts hinein.
Ob das Konzept so aufgehen wird...? (pw)
TOSCHO
Serious Fun (INAK)
Der Sänger und Gitarrist der Formation BLUES COMPANY Todor Todorovic
geht solo, und das mit nicht geringen Ambitionen. Gefühlvolle Soli
und eine erotische Reibestimme reizen die Grenzen des Blues aus. Klanglich
wie musikalisch: erste Sahne. (pw)
DOYLE BRAMHALL II
Doyle Bramhall II (Geffen)
Sein Vater gleichen Namens spielte mit Stevie Ray Vaughan zusammen. Mit
einer Stimme wie Hendrix und Gitarrensoli wie Clapton erinnert er zuweilen
peinlich an Lennie Kravitz. Die Songs jedoch überzeugen durch Feeling
und ausgefeilte Arrangements. (pw)
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