Wildwechsel-Plattenkritiken
Kurz und klein 2000


GIORGIO MORODER/CAUS-N'-FF-CT
The Chase (BMG)
Eines der bekanntesten Giorgio-Moroder-Stücke - »The Chase« - ist jetzt im Rahmen des Moroder-Tribut Projektes neu aufgelegt worden. Remixe von Jam & Spoon, Paul Oakenfold und anderen werden in der nächsten Zeit in den Clubs wieder für Furore sorgen. Die Firma BMG plant bereits einen Videodreh, um das Stück noch weiter zu puschen. Der toughe Trance-Sound begeistert! (bl)

MIKE OLDFIELD
The Millenium Bell (WEA)
Oldfield lässt Spotlights der letzten 2 Jahrtausende aufblitzen: Christi Geburt, Entdeckung Amerikas (Vangelis lässt grüßen), Sklavenaufstände, venezianische Pracht, romantische Schwelgerei, Prohibition, Anne Franks Tagebuch, digitale Revolution. Der Multi-Instrumentalist hält sich ausnahmsweise im Hintergrund. Statt dessen erscheinen ein großes Streichorchester, Händel- und Gospelchor, viele gute Sänger, Simply-Red-Drummer Gota Yashiki und DJ Pippi. Programm-Musik, die sich aber oft zu sehr im Wohlklang verirrt. (lj)

CHAINSAW HOLLIES
Lifetime guarantee (Alternation/Intercord)
Auf ihrem mittlerweile dritten Album dominieren die rockigen Gitarrenklänge des deutschen Power-Pop Trios. Sänger und Gitarrist Atze bewegt sich charismatisch durch das britsch anmutende Songwriting, das in der Tradition von Bands wie den WHO oder TEENAGE FANCLUB steht. Schön. (stb)

ROCKY BEACH SHOW
Die drei ??? mit Sascha Gutzeit (BMG)
Songs über die drei ??? musikalisch in angepunkten Deutschrock umgesetzt. Mit dabei in kurzen Hörspiel-Sequenzen die Original-Sprecher der berühmten Detektive. Lustige Idee, nur leider zu harmlos umgesetzt! (stb)

SCHILLER
Ruhe (RMX)
Es will einfach keine Ruhe um Schillers »Ruhe« einkehren. Kaum ist das Original in den Plattenläden erhältlich, schießt schon ein amtlicher Trancemix nach. Der besagte Mix kommt von AYLA, der zur Zeit mit seiner aktuellen Nummer »Angelfalls« die Dancecharts aufmischt. Dj Tandu, der Macher von AYLA, beweist hier wieder sein Gespür für feinsten Trancesound und gelungene Flächen. Haut gut rein!!! (bl)

DIVERSE
Tribute To Aerosmith (Eagle Rec)
Wieder wurden alle Persönlichkeiten des Heavy Rock zusammengetrieben, diesmal nach Alice Cooper, Aerosmith ein Tribute hinzuknallen. Die Herren von den Stammcombos wie Slaughter, Whitesnake, Ratt oder LA Guns scheinen sich nicht mal zu schämen. Und bitte wer braucht ein »Dream On« mit Ronnie James Dio an den Vocals? Schlimm, das! (hs)

DIVERSE
Josh's Blair Witch Mix (in-akustik)
Dies ist nicht der Soundtrack zum Low Budget-, aber megaerfolgreichem Horror-Movie »The Blair Witch Project«, sondern die Musik, die auf Cassette im Auto des Kameramanns gefunden wurde. Der Sound reicht von düsterem Gothic Rock bis zu Industrial. Gimmick: Auf der CD befindet sich ein Video, welches im fertigen Kinofilm nicht zu sehen ist. (hs)
 

MICHEAL HUTCHENCE
Michael Hutchence (V2)
Bis kurz vor seinem rätselhaften Tod arbeitete der ehemalige INXS Frontmann an seinem ersten Soloalbum. Posthum serviert uns Hutchence etwas Alternativ, Funk und bekannten PopRock. Leider finden sich nur wenige Highlights, wie das  Duett »Slide Away« mit Bono oder das düstere »Possibilities« auf seinem Nachlass. (hs)
 
DIE SCHNITTER
Saat und Ernte (Costbar)
Leider haben sich die Kasseler SCHNITTER etwas festgefahren. Der dritte Streich der Minne-Punker bringt nichts wirklich Neues: die üblichen Ausbrüche von Wut, Verzweiflung, Melancholie und Widerstandsgeist, doch wo bleibt die Inspiration? Auch klanglich kann die Produktion nicht überzeugen. (lj)

U 96
Das Boot 2001 (Urban)
Der Clubhit von U 96, der bereits vor einigen Jahren für Aufsehen sorgte und die Macher von U 96 (Alex Christensen) zu einem der bekanntesten deutschen Dance-Produzenten machte, feiert nun sein Comeback. Derzeitig bringen die zeitgemäßen Remixe von bekannten Größen wie Cosmic Gate, Avancade, DJ Errik und Schiller, der selbst mit seinem Track »Ruhe« die Dancecharts aufräumt, den Spaßfaktor in den Clubs auf den Höhepunkt. Sehr phatte Scheibe mit 1
Remixen für jeden Geschmack!!! (bl)

TRANCE ALLSTARS
Ready to Flow (Kontor & Polydor)
Die TRANCE ALLSTARS schlagen wieder zu und nahmen sich wieder einem Kulthit aus früherer Zeit an, um ihm einen neuen Schliff zu geben. Diesmal mußte »Ready to Flow« von Nikolai (Le Petit Prince) dran glauben, daß vielen noch im Ohr liegen dürfte. Auch diesmal wieder waren die Stars des jeweiligen Label aktiv: Taucher, Schiller und DJ Mellow D, alias Mellow Traxx für Polydor und ATB, Sunbeam und Talla2 XLC für Kontor. Nach dem Erfolg von »The first Rebirth« mßte es für diese Produktion auch kein Problem sein, wieder einen Hit zu landen. (bl)

HECTOR BERLIOZ
Requiem (Universal)
Wohl kaum ein Komponist hat das "Requiem" in so gewaltige Töne gesetzt wie Berlioz. Bei der Premiere sollen Zuhörer vor dem Inferno von Bläser- und Pauker-Scharen geflohen sein. Heutzutage ist es die Aufgabe der Techniker, die Klangmassen einzufangen. Das glückt dann besonders gut, wenn Dirigenten ihre musikalischen Heerscharen nicht lärmen, sondern musizieren lassen. Dirigent Dutoit ist so einer. Chor und Orchester aus Montreal klingen bei aller Kraft noch kultiviert. (gum)

KORN
Issues (Epic)
Spätesten seit dem 2. Album: "Live Is Peachy" (1996) ist die Kalifornischen Heavy-Metal Band Korn auch in Europa ein Begriff. Mit markigen Gitarrenriffs und einem kernigen Sound knüpft diese CD nahtlos an das Erfolgsalbum: »Follow the Leader« an. Noch mehr Infos gibt es unter www.korn.com! (jh)

CUBA
Leap of Faith
Vermischt man Rock mit Elektro/Dance kommt unweigerliche Big Beat heraus. Auch wenn die Macher hinter diesem Projekt die Ablage in die Schublade weit von sich weisen! CUBA, die sich selbst als Rockband bezeichnen, haben auf ihren Debütalbum noch etwas HipHop und Soul hinzugegeben und 'ne Menge Grooves untergerührt. Herausgekommen ist eine explosiver Sound-Cocktail. Phatt!! (nn)

SILVER SURFER
Schöne 60er-Jahre-Nummern in surfig-schrulligen Arrangements mit mexikanischem Einschlag. Well done, Muchachos! So kennt und liebt man die auftrittsfreudige Band, die auf der Bühne aber noch schmutziger und witziger wirkt. Deshalb: Bitte das nächste Mal ein Live-Album! (lj)

KITTIE
Spit (Artemis Records)
Mami, ich hab' Angst! 4 sexy Damen zerlegen Metal mit einer großen Portion Hardcore in ihrer Bestandteile, brüllen sich an und verlieren sich wieder in seltsamen Momenten in spacigen, fast schon orientalisch anmutenden Gesangsparts. Metal-Riot, der unterhält. (stb)

TERRORGRUPPE
1 World - 0 Future (Epitaph)
Das neueste Machwerk der Berliner Skandal-Punker erschien auf dem amerikanischen Epitaphlabel. So finden sich hier erstmals verstärkt englische Songs. Schneller Party-Punkrock klasse produziert, der keine Langeweile aufkommen läßt! Gewohnt gut hechten die 4 Herren durch ihre APPD-Welt. (stb)

THE DWARVES
The Dwarves come clean (Epitaph)
Highspeed-Punkrock aus dem Zentrum der Hölle. Popig, rasant und immer an der 2-Minutengrenze. Nicht jugendfrei wird hierbei zu einer Art Qualitätssiegel. TURBONEGRO wirken gegen diese seltsamen Amerikaner schon fast Altersschwach. 12 Songs in guten 20 Minuten! Luft holen... (stb)

KAFKAS / KILLRAY
s.t. (Eigenvertrieb)
Die Fuldaer Deutsch-Punkrocker von den KAFKAS wirken auf dieser Split-CD eher blass. Auch die sonst anspruchsvolleren Texte vermissen hier etwas an Biß. Die Frankfurter KILLRAYS mit ihrem eher melancholischen Ami-Punk überzeugen da schon eher. Ihre Songs sind eindeutig kompakter und schöner. (stb)

LAIKA
Good Looking Blues (Too Pure / Zomba)
Gitarre und Turntables, bluesige Raptexte, elfengleich vorgetragen, Folkmelodien und Drum-Grooves wie man sie ansonsten aus dem Jazz- bzw. HipHop-Bereich kennt, das alles vereint sich in Laika. Post Rock meets TripHop und ein Hund fliegt durchs All!(ks)

DOVER
Late at night (Alternation)
Was passiert, wenn man eine Prise NIRVANA mit einem Schuss METALLICA versetzt und Joan Jett auf einen Drink vorbeischaut?  Die Spanier mixen einen leicht metallischen Punkrock-Cocktail voll eingängiger Melodien, die zum sofortigen Mitsingen verleiten!   (stb)

LOU FORD
Sad, But Familiar (Glitterhouse)
Eine geradlinige Platte mit einer groben Peilung im Bereich Alternative Country. Dabei ist die Instrumentierung superb, weil präzise dosiert. Mal trägt die Hammond den Song, ein andermal sind halbakustische Gitarrensounds der Antrieb. Der fragile Gesang wird durch Gitarren-Feedbacks ins rechte Licht gerückt. (om)

JONNY KAPLAN
California Heart (Glitterhouse)
Die Entstehung dieser Scheibe mit lupenreinem Country-Rock liegt schon gut drei Jahre zurück. In Zeiten, wo die Top-100 den Bestand eines Plattenladens maßgeblich bestimmen, sorgt  Glitterhouse für so etwas wie Artenschutz. Musik vom Kaliber THE BAND, THE BYRDS und a little bit Tom Petty!  (om)

REVEREND JÜRGEN & IGOR
Klatschnasses Bärchen 2000 (Tug)
Viele Live-Mitschnitte und kleine Lieder erzählen provokant und systematisch respektlos von  heiligen Fäkalerlebnissen. Als Dreingabe  hört man recycelte Bonussongs! (mgg)

WILLIAM  RBIT
Pieces In A Modern Style (WEA)
Madonna-Produzent  rbit interpretiert auf dieser eher meditativen Instrumentalplatte die Titanen aus Barock, Klassik und Avantgarde mit elektronischen Sounds: Händel, Vivaldi und Beethoven kommen entschieden zu schlabbrig herüber, Ravel und Satie liegen dem Soundbastler schon mehr, Highlights gibt's bei der Moderne mit Cage, Gorecki und Barber. (lj)

MARY BLACK
Speaking With The Angel (Koch)
Die irische Joan Baez besinnt sich diesmal ihrer Traditionen und fügt ihrem amerikanisch geprägten Singer-Songwriter-Folk die eine oder andere Bagpipe oder Tin Whistle hinzu. Als Bonus covert sie Sting und Sandy Denny - schön! (lj)

ROGER KANE
Ball & Chain (Eigenvertrieb)
Kane macht seinem Ruf als nordhessischer Billy Idol alle Ehre. Highlight ist immer noch das Titelstück, das der Ww schon auf seinem ersten »Heimatklänge«-Sampler präsentierte. Ansonsten: professioneller Musik, zupackender Gesang, nur beim Songwriting wünscht man sich mehr Biss. Releaseparty am 23.4. in Joe's Garage Kassel, Bezug unter 0561-7398097! (lj)

MARIO PIU & MAURO PICOTTO
Arabian Pleasure (Polydor)
Italy schlägt mal wieder zu. Nachdem die beiden Produzenten und DJs aus Italien letztes Jahr kräftig abgeräumt haben, geht es auch dieses Jahr mit Vollgas weiter. »Arabian Pleasure« ist wieder ein phatter Track mit treibenden Beats, die im Mittelpart mit einer orientalischen Melodie untermalt werden. Zwar haben das schon viele versucht, doch keinem ist es bis jetzt so gut gelungen wie Mario Piu und Mauro Picotto. Ein wahres Kunstwerk!! (bl)

DIVERSE
Come Fly With Us (Glitterhouse)
Wieder mal eine sehr schöne Glitterhouse Übersicht. 2CDs mit über 2 Stunde bester Mucke im Bereich Rock, Country & Folk. U.a. mit WALKABOUTS, Neal Casal, 16 HORSEPOWER oder Steve Earle - und das alles zum absoluten Schnäppchenpreis. Zugreifen! (hs)

DIVERSE
Soundtrack »The Next Best Thing« (Maverick/wea)
Der neueste Madonna Film beinhaltet auch zwei brandneue Madonna Songs. Die gelungene Coverversion »American Pie« und das traumhafte »Time Stood Still«. Desweiteren finden sich u.a. das coole »Bongo Bong« von MANU CHAO und Mobys Superhit. Feine Sache, das! (hs)

ANDREAS JOHNSON
Liebling (WEA)
Der junge Schwede hat bereits letztes Jahr mit der Bombast Single »Glorious« für Aufruhr gesorgt. Auf seinem Album steht Johnson den Vorschusslorbeeren nun in nichts nach und bringt uns ein erfrischendes Stück Rockmusik. Gerne wird seine Musik mit deren von MANIC STREET PREACHERS oder U2 verglichen, nur eins dazu: wer die beiden Bands mag, kann sich »Liebling« blind holen. (hs)

1.MAI 87
Rip off (TollShock Records)
Abschiedsplatte zur Tour der sympatischen Kölner Anarcho-Punker. Schnell und laut und sie nehmen wie immer kein Blatt vor dem Mund. Nicht gerade besonders ausgearbeitet, dafür aber direkt wie ein Tritt in den Hintern. (stb)

THE NEW WAVE HOOKERS
Pornschlegel (Rodrec)
Die fränkischen Pop-Punker melden sich mit einem verrückten Ritt durch ein Universum des Trash, des melodischen Punkrocks und einer kleinen Zeitreise durch die Pop-Geschichte zurück. Beeindruckend gespielt und hervorragend gemischt & produziert von ÄRZTE-Bassist Rod.Nett. (stb)

THE ZEROS
Right now! (Empty records)
Die "mexikanischen RAMONES" melden sich mir einem einfachen und rauhen 77er Style- Punkrockalbum zurück. Kurzweilig und gute Laune verbreitend. In die Gitarresaiten haut  niemand geringeres als El Vez. Back to the roots! (stb)

OASIS
Standing On The Shoulder Of Giants (Big Brother Rec/Sony)
Lange mußte man warten auf das neue Werk von Englands Vorzeigerüpel. Immer noch zollen sie in ihren Songs den alten Rocktagen von Stone Roses, Sex Pistols und Beatles Tribut, diesmal nur mit erheblich psychedelischen Einfluß. Insgesamt fällt »Standing...« aber eher durchschnittlich aus, man findet jedoch immer noch Songs wie »Sunday Morning Call« an denen man sich einfach nicht satt hören kann. (hs)

SOUNDTRACK
Der tote Taucher im Wald (Zomba)
Die Wichtigkeit eines trendigen Soundtracks erkennen jetzt auch deutsche Filmemacher. Einige der angesagtesten Electro-Künstler tummeln sich auf dieser Scheibe: NIGHTMARE ON WAX, MOUSE ON MARS, EGOEXPRESS mit TOCOTRONIXS-Sänger, FAITHLESS oder die Kritikerlieblinge LAIKA und GROOVE ARMADA. Höhepunkt ist die herrlich verrückte Electro-House-Nummer »Windowlicker« von APHEX TWIN. (nn)

DIVERSE
Viva Hits 8 (EMI Electrola)
40 Spitzenreiter aus den aktuellen Charts - von Trallala à la AQUA bis hin zu kernigem Punkrock vom Kaliber TOTE HOSEN, von deutschen HipHop der DRITTEN GENERATION bis hin zum hochkarätigen Pop-Opa Tom Jones, dessen Sex-Appeal den Nachwuchs alt aussehen lässt: ein frischer Frühlingsgruß, der nichts auslässt. (lj)

STORM
Time To Burn (Polydor)
Mit »Time to Burn« präsentiert das Duo Spoon & Jam El Mar unter dem Pseudonym Storm abermals einen absoluten Burner. Der Track besticht durch seine charakteristische Hook-line, kombiniert mit der sehr floortauglichen, treibenden Melodie. Die überaus positiven Prognosen der meisten Djs werden noch weiter durch die bereits als Promo-Version erhältlichen Rmxs von Time to Burn gepusht. Ok, Freunde, check it out! (bl)

BOBBY WHITLOCK
It's About Time (Grapevine/Koch)
Whitlock ist vor durch seine Zusammenarbeit mit Größen wie George Harrison, Ray Charles und den ALLMAN BROTHERS und vor allem Mr. Slowhand Clapton bekannt - er war bei der legendären Urfassung von »Layla« dabei. Sein 5. Solowerk zeigt, dass der Singer/Songwriter mit der großen Liebe zu Rock und Rhythm & Blues der alten Schule es noch immer voll draufhat. (lj)

THE ZEROS
Right now! (Empty records)
Die "mexikanischen RAMONES" melden sich mir einem einfachen und rauhen 77er Style-Punkrockalbum zurück. Kurzweilig und gute Laune verbreitend. In die Gitarren-Saiten haut  niemand geringeres als El Vez. Back to the roots! (stb)

PLANLOS
Verraten und verkauft (Day-Glo Records)
Fett produziert und ein Sänger, der wie der kleine Bruder von Campino klingt. PLANLOS sind die besseren TOTEN HOSEN mit einem kleinen Schuss Ärzten. Als Vorband besagter Bands könnten sie zu neuen Stars werden. Let's see... (stb)

PACKARTORG
Carl Michael Bellmann: Schwester lausche... (Butler's)
Die hier vorgetragenen Epistel des legendären schwedischen Liedermachers (1740-1795) werden z.T. erstmals in deutscher Sprache auf Platte vorgelegt. Aus den sparsamen Arrangements und effektvollen Nachdichtungen des nordhessischen Trios (Flöte, Gitarre und Gesang) sprechen das Lebensgefühl des Folk-Revivals der 70er Jahre. (lj)

LAUREL AITKEN
Godfather of Ska - Volume 3 (63-66) (Grover Records)
Wunderschöne Zusammenstellung der jamaikanischen Ska-Legende mit 21 Songs aus der Mitte der 60er Jahre. Mit dabei auch Songs wie »Coconut Woman«, die bei Harry Belafonte zu Hits avancierten. Mehr davon! (stb)

BATES
2nd Skin (Virgin)
Diese Platte enthält ausschließlich Coverversionen - nach den sehr geilen Adaptionen von »Billy Jean« und »Hello« hegte man größte Erwartungen. Die wurden enttäuscht - trotz hochkarätiger Vorlagen von STONES über Suzi Quatro bis CURE wirken die meisten Cover merkwürdig uninspiriert und müde. Ausnahmen wie die originellen Neufassungen von »Children Of The Revolution« und »Nights In White Satin« bestätigen die Regel: Drei bis vier gute Stücke machen kein gutes Album. Ziemlich lau! (lj/stb)

JEFF BUCKLEY
Mystery White Boy (Columbia)
Man mag es als Abschluß seines Schaffens ansehen. Nach seinem tragischen Tod hinterlies Jeff Buckley lediglich eine EP und sein beachtliches Debütalbum »Grace«. Es folgte eine weitere posthume Veröffentlichung und nun schließlich ein atmosphärisches, zerbrechliches und rockiges Livealbum, welches den Stellenwert des Künstlers Buckley darstellt. Traurig schön. (hs)

CYPRESS HILL: Skull & Bones
Columbia/Ruffhouse
Nicht nur im gewohnten Hip-Hop-Streetsound erproben sich die Jungs bei ihrem aktuellen Studioalbum, auch Anleihen bei Metal, Punk und Funk werden gemacht. Neben echten Krachern stehen auch erstaunlich zahme Titel, darunter auch beinahe schon orchestrale Klänge. Alle unverkennbar durch die hervorstechende Stimme! (ss)

THE ZEROS
Right now! (Empty records)
Die "mexikanischen RAMONES" melden sich mir einem einfachen und rauhen 77er Style-Punkrockalbum zurück. Kurzweilig und gute Laune verbreitend. In die Gitarren-Saiten haut  niemand geringeres als El Vez. Back to the roots! (stb)

DANZIG: Satan's Child
Nuclear Blast
Glenn Danzig hasst Techno eigentlich, er integriert nur ganz wenige Elemente in seine Songideen. Die sechste DANZIG Scheibe ist heavy und läßt Computer-Sound fast völlig außen vor. Harte Gitarren dominieren! Besonders bei »Cult Without A Name« erinnert die Stimme stark an ältere Stücke der Düsterrocker. Unverkennbar DANZIG! (ss)

THE JAYHAWKS
Smile (Columbia)
Ein heller Stern am Rockhimmel leuchtet wieder. Die Amerikaner mit ihrem typischen Pop-Rock gepaart mit Alternativ Country legen mit »Smile« ihr hervoragendes sechstes Album vor. Traumhafte Balladen wie »What Led Me To This Town« wechseln mit Popohrwürmern wie »Smile«. Schließlich wählte der Rolling Stone ihr 92er Album nicht ohne Grund unter die 34 größten Rock'n'Roll Alben der 90er. Schlichtweg toll. (hs)

RODGER HODGSON
Open The Door (epic)
Seine Stimme ist wahrlich weltberühmt. Wem klingt nicht sofort »It's Raining Again« oder »Take The Long Way Home« des ehemaligen Supertramp-Sängers im Ohr. Mit dem vorliegenden dritten Soloalbum möchte Hodgson sogar wieder auf große Welttour gehen. Musikalisch schweift man im großen Raum des Pop, teils mit leichten Anleihen im keltischen Bereich. Aber irgendwie fehlt dem ganzen der richtige Biss. (hs)

ERIC BIBB
Roadworks (Ruf Records)
Quer über den Planeten hat der 48jährige New Yorker Acoustic Blueser Eric Bibb sein Livealbum »Roadworks« aufgenommen. Bluesfans, die Musik im Stil von Richie Havens oder Taj Mahal mögen, dürften mit Eric Bibb ebenfalls ihre Freude haben. (hs)

MILES
Miles (V2)
Miles machen alles richtig. Die dritte Platte der Würzburger, bescheiden »Miles« betitelt, ist ein Beleg dafür, dass Pop konservativ und innovativ zugleich sein darf. Miles bleiben Miles und arbeiten sich weiterhin am ultimativen Popsong ab: Irgendwie neu, aber scheinbar doch längst bekannt. Miles and more: elf Songs, elf Mal Pop, elf Hits - unsterbliche Melodien eben! (ks)

JIMMY PAGE & THE BLACK CROWES
Live At The Creek (www.musicmaker.com)
Falls jemand vergessen hat, was waschechter Rock'n'Roll ist, braucht sich nur gute 107 Minuten diese Doppel-CD zu Gemüte führen und richtig befreiend aufatmen: Gott, das hat gekickt! Die für ihre Live-Shows geliebten Black Crowes haben aus ihrer gemeinsamen Tour mit Zep-Gitarrero Jimmy Page dieses Werk mit 70% Led Zeppelin Material veröffentlicht. Das Album gibt es nur im Internet unter obiger Adresse erhältlich. (hs)

DNL
Die kultivierte Art der Verwüstung (BMG/Lautstark)
ModernRock gepaart mit Loops, das klingt seit einiger Zeit schon wieder ziemlich abgeschmackt, muss es aber nicht, wenns gut gemacht ist. Die Wuppertaler Elektro-Rocker DNL legen hier ein sauberes Stück emotionsgeladenen Rock des neuen Jahrtausends ab. Schon der Opener »Der erste Tag« gilt als amtlicher Clubhit. Weitere Singleanwärter stehen mit »Würdest Du mir gehören« oder »Unter meiner Haut« bereit. Für ein Debüt äußerst gelungen! (hs)

HOBLIN'S CHOICE
Pornstars (Eigenvertrieb)
Paderborns lustigste Punkrockband strikes back! Die kalifornischen Vorbilder haben sie vergessen. Nun dominiert der Einfluß von Bands wie TURBONEGRO und SOCIAL DISTORTION. Alles rockt mehr, alles groovet mehr. Doch das Bad Boys-Image mag man den Jungs überhaupt nicht abnehmen. Dafür ist der Gesang viel zu brav. (stb)

DIVERSE
Tre Venizie: Skins & Punx united! (Mad Butcher Records/Kob Records)
Schöne Zusammenstellung italienscher Ska-, Punk-, Street- & Oi-Bands, die sich allesamt klar gegen Rassismus und Unterdrückung aussprechen. Musikalisch sehr ausgewogen und mit viel Melodie. Gefällt nicht nur Mutti. (stb)

BAD RELIGION
The New America (Epic)
Gewohnt schnell, gewohnt melodisch und gewohnt anspruchsvolle Texte. Die amerikanischen Punkrocker BAD RELIGION sind längst eine Institution. Neu sind die vielen rockigen Songs, die dem Sound der Band neue Facetten geben. Gut. (stb)

WOOF/3RD DEGREE BURN
A Split CD (Horror Business Records)
Die Paderborner WOOF treten genau wie ihre Freunde von den Hamburger 3DB mit jeweils 3 Songs an. Zuhören gibt es harten Highspeed-HC mit aggressiven Gesang. Es knallt und es knattert! (stb)

VOX
Zeitgeist (Indigo)
Jede Zeit hat ihren Geist? Vielleicht. VOX gehen jedoch auf Zeitreise und bringen viele Geister mit, die sie zusammenschütteln. Dowland beim Deep-Purple-Gig, Dufay beim Chillout, Wagner goes Disco und Beethoven kommt in den Sequencer. Sehr strange, was Vladimir Ivanoff (Le Mystère de Voix Bulgares) und Oswald Henke (Goethes Erben) da gezaubert haben! (lj)

THE INCHTABOKATABLES
Best Of (K & P)
Eine unautorisierte Compilation, denn die INCHIES und K&P haben sich getrennt. Selten bringt eine Scheidung so produktive Ergebnisse: Kein Zweifel, DAS sind die bisherigen Highlights des düsteren Streicher-Rocks. (lj)

OREGON
In Moscow (Intuition/Schott)
Eine gelungene Kombination von Klassik und Jazz: OREGON geben mit ihren Naturinstrumenten Oboe oder Akustikgitarre die Themen der Stücke vor, eingebettet in Klänge des »Moscow Tchaikovsky Symphony Orchestra«. Das Orchester wirkt nie aufdringlich, sondern führt die Solo-Instrumente durch die thematische Entwicklung. Für rhythmische  Elemente sorgen Schlagzeug und Bass. Spannungsgeladene, abwechslungsreiche Stücke für laue Sommernächte auf dem Balkon. (jks)

FRED ADRETT
Nicht wie du (Plattenmeister)
Wer sich Fred Adrett nennt, hat sich schon verpflichtet, auf Spuren der Neue Deutschen Welle zu wandeln. Fred macht das mit Bravour und Sprachkunst: Er steigt in sein Bobby-Car und wirft einen naiven Blick aufs quietschebunte Deutschland. Witzig! (lj)

SCHWARZ
Das Schloss (EFA)
Vier Musiker auf der Flucht vor bedrohlichen Schatten, zu einer Nacht im Schloss verdammt: Wer sich eine Verbindung von schweren Rammstein-Grooves mit den Märchenplatten seiner Kindheit vorstellen kann und dazu Texte, die irgendwie lyrisch und mystisch klingen sollen, ist nah dran an SCHWARZ. Das richtige Schaudern will sich aber nicht einstellen... (lj)

RPWL
God has failed (Tempus Fugit)
Ein hoher Anspruch: RPWL wollen da weitermachen, wo PINK FLOYD einst aufgehört haben.  Doch es reicht nicht, geschickt mit Klischees und Sounds aus »Dark Side Of The Moon«, »The Wall« und »Wish You Were Here« zu hantieren. Wo bleibt der neue Atem, der frische Schwung, der ein solches Projekt erst rechtfertigen würde? (lj)

BROTAUFSTRICH
...wie schnell die Zeit vergeht (Eigenvertrieb)
Die Marburger Deutschrocker legen zum Abschied ein 5 Song Minialbum vor. Eine Prise Funk, eine Prise SELIG, eine Prise ECHT und fertig ist der Brotaufstrich. (stb)

SNUFF
Numb Nuts (Fat Wreck Chords)
Die britschen Spaß-Punkrocker gehen gewohnte Wege und wissen gekonnt zu unterhalten. Solange ihre Tuba dabei ist, kann ihnen auch gar nichts passieren. Man muß sie einfach gern haben. (stb)

YUMMY
Yummy (Mad Butcher Records)
Fantastische Beat-Soul-Ska-Punkband aus Hamburg. Die starken Sixties-Einflüße machen diese Album zum Sound-Erlebnis und die hervorragende Sängerin Jani sagt wo's lang geht. Klasse, ich will mehr! (stb)

DIVERSE
Wolfhager Schule (Eigenvertrieb)
Es gibt wieder einen neuen Wolfhagen-Sampler. Alte und neue Bands aus der Region geben einen gelungenen Einblick in die lebendigen Gitarrenrock-Szene Nordhessens. Von Punk über den Rock'n'Roll bis zum Beat ist alles vertreten. Mit dabei sind DOG FOOT 5, MONTESAS, SWOONS, BRADLEYS, PSYCHO GAMBOLA, LOST LYRICS. (stb)

CRAIG DAVID
Born To Do It (Edel)
Das Album des 19-Jährigen Briten fängt mit großem Elan an. Leider verpufft der Schwung des R&B-Musikers mit der eher sanften Stimme im Lauf der Zeit etwas. Souveräne Produktion, die aber noch nicht so ganz das nötige Feuer entfacht. (lj)

GREENMAN
Greenmania (Superstition)
Guter, minimalistischer Techno aus Hamburg. DJ Sven Dohse aka GREENMAN ist eher Insidern als dem breiten Publikum bekannt - vielleicht weil er gute Musik macht. Auf Greenmania befinde sich zehn Tracks zwischgen Downtempo-Arrangement und Floor-Knallern und das Ganze mit Funk-, Acid- und Trance-Anleihen verschönert. Gut! (nn)

OUCH!
FlicFlac (Eigenvertrieb)
OUCH!, das sind die vier Musiker der Band des Circus FlicFlac. Auf dieser CD präsentieren sie alle live zur Show gespielten Titel. Zumeist rockige, schnelle Titel, bei denen die Gitarre dominiert, aber auch getragene Parts mit Swing- und Blues-Einflüssen. Und dass die Musiker ihre Instrumente auch in artistischen Positionen beherrschen, dass konnte man im Circus sehen. Zu hören sind sie hier noch einmal für alle, die sich an die atemberaubenden Szenen im Circus erinnern möchten. Bestellungen unter: 0170-9752289 (jks)

BETH HIRSCH
Early Days (K7)
Die Singer-Songwriterin aus Florida beeindruckt durch eine herrliche Stimme und Songs, die  eine intime Atmosphäre schaffen. Mit ihrer einzigartigen Intensität belebt sie ein totgeglaubtes Genre neu.  (lj)

SIGGI&RANER
Muss Ja...! (Polydor)
Das Hannoveraner Comedy Duo SIGGI&RANER präsentiert sich auf seinem vierten Album frischer und rustikaler als zuvor. Ihre Ursprünge beim Frühstyradio haben die beiden konsequent weiterverfolgt und neben Flatulenzen und Multwurm garantieren ihre "echten" Telefonanrufe für Spaß bei Comedy-Fans. (mgg)

CARL CRAIG
Designer Music: The Remixes, Vol 1 (Planet E)
Carl Craig hat Geschmack, als Remixer und DJ. Alles, was er verfeinert (Disco Moscow) landet als extrem tanzbare Version auf dem Dancefloor - oder auf  dieser Best-Of-Scheibe. House- und Electro-Beats, die in die Hüfte gehen. My Favourite! (nn)

DIVERSE
Wolfhager Schule (Eigenvertrieb)
Es gibt wieder einen neuen Wolfhagen-Sampler. Alte und neue Bands aus der Region geben einen gelungenen Einblick in die lebendigen Gitarrenrock-Szene Nordhessens. Von Punk über den Rock'n'Roll bis zum Beat ist alles vertreten. Mit dabei sind DOG FOOT 5, MONTESAS, SWOONS, BRADLEYS, PSYCHO GAMBOLA, LOST LYRICS.  In der Mutter Kassel zu haben! (stb)

LINIENTREU
Sternenkinder (Epic)
Ein verführerisch funkelnder Stern am trüben Deutsch-Pop-Himmel: Auf den Spuren von Bowie und Numan inszeniert Lucian Crisovan mit seiner Band faszinierende Stücke voll süßem Sex und morbider Schönheit. (lj)

RPWL
God has failed (Tempus Fugit)
RPWL wollen da weitermachen, wo PINK FLOYD einst aufgehört haben.  Sie jonglieren geschickt mit Klischees und Sounds aus »Dark Side Of The Moon«, »The Wall« und »Wish You Were Here«. Doch wo bleibt der neue Atem, der ein solches Projekt erst rechtfertigen würde? (lj)

CANNED HEAT
The Boogie House Tapes (Ruf Records)
Der Blues'n'Boogie von Canned Heat gehört zum Besten der Hippie-Zeit. Mit dieser Do-CD erscheint eine Sammlung seltener Tracks. Für Neueinsteiger ist die Scheibe wegen der dürftigen Klangqualität nicht zu empfehlen, für Freaks und Sammler sind die Aufnahmen ein Muss!(aw)

TOPLOADER
Onka's Big Moka (Epic)
Die hochgelobten Engländer können neben ihrem Superhit »Dancing In The Moonlight« auch mit dem Restmaterial ihres Debüts voll überzeugen. Der Mix aus traditionellem Rock'n'Roll und schönen Souleinflüsst macht dieses Album zu einem der besten Debüts des Jahres. (hs)

SCHWARZ
Das Schloss (EFA)
Wer sich eine Verbindung von schweren Rammstein-Grooves mit den Märchenplatten seiner Kindheit vorstellen kann und dazu Texte, die irgendwie lyrisch und mystisch klingen sollen, ist nah dran an SCHWARZ. Das richtige Schaudern will sich aber nicht einstellen... (lj)

BROTAUFSTRICH
...wie schnell die Zeit vergeht (Eigenvertrieb)
Die Marburger Deutschrocker legen zum Abschied ein 5 Song Minialbum vor. Eine Prise Funk, eine Prise SELIG, eine Prise ECHT und fertig ist der Brotaufstrich. (stb)

SNUFF
Numb Nuts (Fat Wreck Chords)
Die britschen Spaß-Punkrocker gehen gewohnte Wege und  unterhalten. Solange ihre Tuba dabei ist, kann ihnen auch gar nichts passieren. Man muß sie einfach gern haben. (stb)

YUMMY
Yummy (Mad Butcher Records)
Fantastische Beat-Soul-Ska-Punkband aus Hamburg. Die starken Sixties-Einflüsse machen diese Album zum Sound-Erlebnis und die hervorragende Sängerin Jani sagt wo's lang geht. Klasse, ich will mehr! (stb)

CRAIG DAVID
Born To Do It (Edel)
Das Album des 19-Jährigen Briten fängt mit großem Elan an. Leider verpufft der Schwung des R&B-Musikers mit der eher sanften Stimme im Lauf der Zeit etwas. Souveräne Produktion, die aber noch nicht so ganz das nötige Feuer entfacht. (lj)

GREENMAN
Greenmania (Superstition)
Guter, minimalistischer Techno aus Hamburg. DJ Sven Dohse aka GREENMAN ist eher Insidern als dem breiten Publikum bekannt - vielleicht weil er gute Musik macht. Auf Greenmania befinde sich zehn Tracks zwischgen Downtempo-Arrangement und Floor-Knallern und das Ganze mit Funk-, Acid- und Trance-Anleihen verschönert. Gut! (nn)

OUCH!
FlicFlac (Eigenvertrieb)
OUCH!, das sind die vier Musiker der Band des Circus FlicFlac. Auf dieser CD präsentieren sie alle live zur Show gespielten Titel. Zumeist rockige, schnelle Titel, bei denen die Gitarre dominiert, aber auch getragene Parts mit Swing- und Blues-Einflüssen. Zu haben unter: 0170-9752289 (jks)

DOG EAT DOG
I the Doghouse (Roadrunner Records)
Was machen, wenn eine Best-of-Album ansteht, es aber nicht genügend gutes Material gibt. Diese sympathische Fun-Crossover-Combo hat es vorgemacht: die wenigen Hits wurden als Original, Remix, Re-Remix zusammengestellt, die Trackliste um ein paar unbekannten Nummern ergänzt, fertig ist das Produkt. Armselige Abzocke! (nn)

MARK KNOPFLER
Sailing To Philadelphia (Mercury)
Wer kennt ihn nicht den Sultan des Swing? DIRE STRAITS muß als Stichwort reichen. Knopfler präsentiert auf seinem zweiten Soloalbum all seine Erfahrung in Songwriting, sowie den einzigartigen Klang seines typischen Gitarrenspiels. Besonders die Single »What It Is« ist ihm gelungen. Wenn dann noch Van Morrison, wie bei »The Last Laugh«, mit ihm zusammentrifft, heißt es geniessen. (hs)

JOAN OSBOURNE
Righteous Love (Intersope)
Nach ihrem Debüt mit dem Superhit »One Of Us« in 1995 muß man nicht gleich den nächsten Smash erwarten. Aber Joan Osbournes Weg zu sehr an Sheryl Crows Pop ohne annähernde an deren Klasse zu erreichen, wirkt auf diesem Album etwas lahm. Lediglich das asiatisch angehauchte »If I Was Your Man« setzt Impulse. (hs)

BROTAUFSTRICH
...wie schnell die Zeit vergeht (Eigenvertrieb)
Die Marburger Deutschrocker legen zum Abschied ein 5 Song Minialbum vor. Eine Prise Funk, eine Prise SELIG, eine Prise ECHT und fertig ist der Brotaufstrich. (stb)

SNUFF
Numb Nuts (Fat Wreck Chords)
Die britschen Spaß-Punkrocker gehen gewohnte Wege und  unterhalten. Solange ihre Tuba dabei ist, kann ihnen auch gar nichts passieren. Man muß sie einfach gern haben. (stb)

GREENMAN
Greenmania (Superstition)
Guter, minimalistischer Techno aus Hamburg. DJ Sven Dohse aka GREENMAN ist eher Insidern als dem breiten Publikum bekannt - vielleicht weil er gute Musik macht. Auf Greenmania befinde sich zehn Tracks zwischgen Downtempo-Arrangement und Floor-Knallern und das Ganze mit Funk-, Acid- und Trance-Anleihen verschönert. Gut! (nn)

OUCH!
FlicFlac (Eigenvertrieb)
OUCH!, das sind die vier Musiker der Band des Circus FlicFlac. Auf dieser CD präsentieren sie alle live zur Show gespielten Titel. Zumeist rockige, schnelle Titel, bei denen die Gitarre dominiert, aber auch getragene Parts mit Swing- und Blues-Einflüssen. Zu haben unter: 0170-9752289 (jks)

INTERSTELLAR PIRATES
Restless Brain Syndrome (Moonboost)
Höchst ansprechendes Werk der Kasseler Klangbastler zwischen BritPop und Crossover mit einem Schuss Pink Floyd. Psychedelic Rock vom Feinsten, liebevoll und nicht zu clean produziert. Auch das Coverartwork kommt gut! Präsentiert vom Ww am 15.11. im Fiasko Kassel. (lj)

DR. CALYPSO
Barbarossaplatz (Groover Recors)
10 köpfige spanische Band die verteufelt gut Ska, Rocksteady, Reggae und eine Brise Soul vermischen. Musikalisch absolute Spitze zuckt das Tanzbein nach spätestens einem   Song mit. Super! Barcelona hat was zu bieten... (stb)

ANFALL
Feuer, Eis & Energie (Century Media)
Etwas bemüht klingen die melodischen Hannoveraner Deutschpunker ANFALL. Da nützt auch Andy Classens fette Produktion nicht mehr so viel. Live aber bestimmt 'ne Partyband. (stb)

SOULFLY
Primitive (Roadrunner Rec.)
Max Cavalera veließ 1998 nach 15 Jahren die brasilianische Metalinstitution SEPULTURA. Der 2. Release seiner neuen Band prügelt sich noch aggressiver und einfallsreicher durch ein metallgetränktes Hardcoreuniversum. KORN blinzeln manchmal um die Ecke und fragen nach Zucker. (stb)

LAUREL AITKEN
meets Floyd Lloyd & the Potato 5 (Grover Rec.)
Rerelease des bereits 1987 veröffentlichenten und lange Zeit vergriffenen Klassikers der jamaikanischen Skalegende. Darunter große Hits des "Godfather of Ska" wie Sally Brown, Sahara und Mad about you. (stb)

DIVERSE
TV sucks (Wolverine Records)
Ein großes Aufgebot von deutschen Punk- und Skabands covert sich durch einen wilden Mix von Fernsehmelodien. Das Ergebnis reicht von äußerst gelungen bis  zu absolut furchtbar. Mit dabei u.a. BUSTERS, HEARTBREAKERS, EX-MAQUINA, NO USE FOR A NAME, SWOONS, BRADLEYS. (stb)

DIE HAPPY
Supersonic Speed-EP (BMG)
Die GUANO APES lassen schön grüßen und der Produzent hat auch seine Finger im Spiel gehabt. Allerdings hat Sängerin Marta irgendwie auch was von Metalqueen Doro. Das Ergebnis ist popiger HC-Hardrock. (stb)

LEMMY, SLIM JIM & DANNY B
s.t. (Steamhammer)
Auweia, Lemmy hat von MOTORHEAD gerade die Nase oder die Ohren voll und erfüllt sich seinen Traum: Mal eine waschechte Countryplatte aufzunehmen. Der größte Teil sind Covers von Buddy Holly. Huldigungen an Johnny Cash und dann den King bleiben aber nicht aus. Schuster bleib bei deinen Leisten! (stb)

SCHWARZ AUF WEISS
Supersprint (Weserlabel)
Ska, Ska, Ska und kein Ende. Bei gepflegten Offbeat, schönen Bläser-Arrangements und deutschen unpeinlichen Lyrics kann man wirklich nicht meckern. Weiter so. EL BOSSO UND DIE PING PONGS wurden schon vermißt. (stb)

SIN CITY SUCKERS
Supercharged-EP (Rockwerk Records)
Neues von Paderborns einziger Punk'n'Roll Band. Es dröhnt und knirscht unter der Wucht, der Wüstenstaub wirbelt auf und der Whisky schmeckt. Jungs, Ihr habt Euch gemacht. Es rockt! (stb)

SYSTEMHYSTERIE
mit deinem gefühl für mich (Bonanza)
Gefühlvolle & intelligente deutsche Texte treffen auf einen rock-elektrischen Avantgarde-Pop-Cocktail auf den Spuren der STERNE.  Rio Reiser lebt doch noch und hat mitlerweile eine TOCOTRONIC-Platte gehört. (stb)

SUICIDAL TENDENCIES
Free your soul... and save my mind (Suicidal Records)
Highspeed-Gitarrensalven mit einer gehörigen Portion Metal lassen sich auch nach 18 Jahren nicht totkriegen. Mit neuem Line-up unterwegs knallt der groovige Metal-Punk der Kalifornier wieder und geht dabei sehr vielseitig und einfallsreich vor. (stb)

K'S CHOICE
Almost happy (Epic)
Auf ihrem 4. Album blieben die lauten Gitarren im Schrank und die Belgische Band um die fantastische Sängerin Sarah konzentrierte sich auf ruhige und ausdrucksstarke Pop-Songs. Insgesamt bis auf wenige Ausnahmen etwas langweilig. (stb)

SKAOS
Porno '75 (Pork Pie)
Auch auf ihrem mittlerweile 4. Album können sich die Jungs einmal mehr als eine ausgezeichnete Skaband behaupten. Ausflüge in Reggae und Swing sind genauso selbstverständlich wie Stipvisiten in den Ska-Punk oder nach Südamerika. Sehr schön. (stb)

ZSK/BLOWING FUSE
SPLIT (Nasty Vinyl)
ZSK kommen aus Göttingen uns spielen flotten und melodischen Skate-Punk. BLOWING FUSE aus Burgwald reihen sich ein, sind allerdings noch eine Spur härter und schneller. Schön, daß es neues aus der Region gibt! Vielversprechend. (stb)

SKA TREK
Move along (Grover Rec.)
Stark rootsgefärbte Ska & Reggae Coverversionen diverser Klassiker. Die 10 köpfige Combo weiß geschmackvoll zu gefallen. Es groovt und es swingt. Live mit Sicherheit ein Erlebnis. (stb)

SILK 99
Power (Superrock Rec.)
Obwohl das Bandfoto gerademal die Volljährigkeit vermuten läßt, überzeugen die norddeutschen SILK 99 mit der absolut herausragenden Sängerin Sharon auf der ganzen Linie. Leicht punkiger Gitarren- Rock mit einer Brise GUANO APES und SKUNK ANANSIE. Erstaunlich reifes und hervorragend produziertes Debut. Wow! (stb)

ECHOPHONIC
Hotel "Underwater" (Weser Label)
Auch Österreich hat gute Musik zu bieten. Die drei Herren um Sängerin und Bassistin Tina mischen einen leckeren Long-Drink aus den punkigen Pop-Zutaten ELASTICA, BREEDERS und GOGO'S. Noch nicht an der Spitze aber auf besten Weg dorthin. Sehr nett! (stb)

DOWNSET.
Check your people (Epitaph Europe)
Fett produzierter Groove-Hardcore aus Los Angeles. Trotz überstrapazierter Stimmbänder findet man in der Gitarrenwand der Amis die Melodie immer wieder. Das beruhigt Eltern und die Freundin. (stb)

MONTESAS
Voulez vous coucher avec moi?-EP (Larsen Rec.)
Kassels coolste Sixties-Beatband wartet mit einem stimmungsvollen Release auf einem französischen Label auf. Die Hammondorgel schwirrt und Sänger Marcel weiß mit charismatischer Ausstrahlung zu betören. Super! (stb)

RICH HOPKINS & BILLY SEDLMAYR
The Fifty Percenter (Blue Rose Rec./Zomba)
Der sympatische Wüstenrocker Hopkins hätte seinen Freund Sedlmayer schon immer gerne bei den Luminarios gehabt, doch allein sein Lebenswandel (Drogen, Knast) machte dies unmöglich. Nun wieder auf freiem Fuß dieses Album. »The Fifty Percenter« enthält zehn Songs, die beide entweder zusammen geschrieben, gesungen oder aufgenommen haben. Drei davon sind bisher unveröffentlicht. Klassischer Desert-Rock in Hopkins Manier! (hs)

TODD THIBAUD
Church Street Live (Blue Rose Rec/Mailorder)
Was Springsteen kann, kann Thibaud auch! Fast zeitgleich zu seinem offiziellen vierten Album »Squash«, veröffenlicht der Melodic Rocker ein reines Solo Acoustic Album. So richtig schön mit Gitarre, Mundharmonika und seiner charismatischen Stimme. Nur bei Blue Rose im Mailorder: 07062-955444. (hs)

LYNYRD SKYNYRD
Christmas Time Again (spv)
Ist wirklich kein Witz! Die Südstaatenrocker veröffentlichen ein Weihnachtsalbum! Mit Rudolph The Red-Nosed Reindeer! Echt! War den echten Rockern wohl zu nervig, Weihnachten ständig mit Maria Carey Songs zugedrönt zu werden. Jetzt schon mal rockige Feiertage! (hs)

K's CHOICE
Almost Happy (epic)
Die belgische Erfolgsband mit der traumhaften Stimme von Sarah Bettens legen mit ihrem vierten Album eine echt relaxte Scheibe vor. Feiner PopRock mit reichlich balladesken, sowie Midtempo-Stücken. Der Feinschliff stammt übrigens von Tchad Blake, der erst die letzte Pearl Jam Platte sahnemäsig gemixt hat. (hs)

J.B.O.
Sex (BMG)
Die Könige des rüden Comedy-Rocks legen eine neue Perle des zupackenden Blödsinns vor.  Textlich und musikalisch erreichen sie wieder Zwerchfell und Bauch, manchmal auch tiefere Regionen. (lj)

DR. CALYPSO
Barbarossaplatz (Groover Recors)
10 köpfige spanische Band die verteufelt gut Ska, Rocksteady, Reggae und eine Brise Soul vermischen. Musikalisch absolute Spitze zuckt das Tanzbein nach spätestens einem   Song mit. Super! Barcelona hat was zu bieten... (stb)
 

ANFALL
Feuer, Eis & Energie (Century Media)
Etwas bemüht klingen die melodischen Hannoveraner Deutschpunker ANFALL. Da nützt auch Andy Classens fette Produktion nicht mehr so viel. Live aber bestimmt 'ne Partyband. (stb)

SOULFLY
Primitive (Roadrunner Rec.)
Max Cavalera veließ 1998 nach 15 Jahren die brasilianische Metalinstitution SEPULTURA. Der 2. Release seiner neuen Band prügelt sich noch aggressiver und einfallsreicher durch ein metallgetränktes Hardcoreuniversum. KORN blinzeln manchmal um die Ecke und fragen nach Zucker. (stb)

LAUREL AITKEN
meets Floyd Lloyd & the Potato 5 (Grover Rec.)
Rerelease des bereits 1987 veröffentlichenten und lange Zeit vergriffenen Klassikers der jamaikanischen Skalegende. Darunter große Hits des "Godfather of Ska" wie Sally Brown, Sahara und Mad about you. (stb)

DIVERSE
TV sucks (Wolverine Records)
Ein großes Aufgebot von deutschen Punk- und Skabands covert sich durch einen wilden Mix von Fernsehmelodien. Das Ergebnis reicht von äußerst gelungen bis  zu absolut furchtbar. Mit dabei u.a. BUSTERS, HEARTBREAKERS, EX-MAQUINA, NO USE FOR A NAME, SWOONS, BRADLEYS. (stb)

SCHWARZ AUF WEISS
Supersprint (Weserlabel)
Ska, Ska, Ska und kein Ende. Bei gepflegten Offbeat, schönen Bläser-Arrangements und deutschen unpeinlichen Lyrics kann man wirklich nicht meckern. Weiter so. EL BOSSO UND DIE PING PONGS wurden schon vermißt. (stb)

SIN CITY SUCKERS
Supercharged-EP (Rockwerk Records)
Neues von Paderborns einziger Punk'n'Roll Band. Es dröhnt und knirscht unter der Wucht, der Wüstenstaub wirbelt auf und der Whisky schmeckt. Jungs, Ihr habt Euch gemacht. Es rockt! (stb)

SYSTEMHYSTERIE
mit deinem gefühl für mich (Bonanza)
Gefühlvolle & intelligente deutsche Texte treffen auf einen rock-elektrischen Avantgarde-Pop-Cocktail auf den Spuren der STERNE.  Rio Reiser lebt doch noch und hat mitlerweile eine TOCOTRONIC-Platte gehört. (stb)

SUICIDAL TENDENCIES
Free your soul... and save my mind (Suicidal Records)
Highspeed-Gitarrensalven mit einer gehörigen Portion Metal lassen sich auch nach 18 Jahren nicht totkriegen. Mit neuem Line-up unterwegs knallt der groovige Metal-Punk der Kalifornier wieder und geht dabei sehr vielseitig und einfallsreich vor. (stb)

K'S CHOICE
Almost happy (Epic)
Auf ihrem 4. Album blieben die lauten Gitarren im Schrank und die Belgische Band um die fantastische Sängerin Sarah konzentrierte sich auf ruhige und ausdrucksstarke Pop-Songs. Insgesamt bis auf wenige Ausnahmen etwas langweilig. (stb)

SILK 99
Power (Superrock Rec.)
Obwohl das Bandfoto gerademal die Volljährigkeit vermuten läßt, überzeugen die norddeutschen SILK 99 mit der absolut herausragenden Sängerin Sharon auf der ganzen Linie. Leicht punkiger Gitarren- Rock mit einer Brise GUANO APES und SKUNK ANANSIE. Erstaunlich reifes und hervorragend produziertes Debut. Wow! (stb)

ECHOPHONIC
Hotel "Underwater" (Weser Label)
Auch Österreich hat gute Musik zu bieten. Die drei Herren um Sängerin und Bassistin Tina mischen einen leckeren Long-Drink aus den punkigen Pop-Zutaten ELASTICA, BREEDERS und GOGO'S. Noch nicht an der Spitze aber auf besten Weg dorthin. Sehr nett! (stb)

DOWNSET.
Check your people (Epitaph Europe)
Fett produzierter Groove-Hardcore aus Los Angeles. Trotz überstrapazierter Stimmbänder findet man in der Gitarrenwand der Amis die Melodie immer wieder. Das beruhigt Eltern und die Freundin. (stb)

MONTESAS
Voulez vous coucher avec moi?-EP (Larsen Rec.)
Kassels coolste Sixties-Beatband wartet mit einem stimmungsvollen Release auf einem französischen Label auf. Die Hammondorgel schwirrt und Sänger Marcel weiß mit charismatischer Ausstrahlung zu betören. Super! (stb)

TODD THIBAUD
Church Street Live (Blue Rose Rec/Mailorder)
Was Springsteen kann, kann Thibaud auch! Fast zeitgleich zu seinem offiziellen vierten Album »Squash«, veröffenlicht der Melodic Rocker ein reines Solo Acoustic Album. So richtig schön mit Gitarre, Mundharmonika und seiner charismatischen Stimme. Nur bei Blue Rose im Mailorder: 07062-955444. (hs)

LYNYRD SKYNYRD
Christmas Time Again (spv)
Ist wirklich kein Witz! Die Südstaatenrocker veröffentlichen ein Weihnachtsalbum! Mit Rudolph The Red-Nosed Reindeer! Echt! War den echten Rockern wohl zu nervig, Weihnachten ständig mit Maria Carey Songs zugedrönt zu werden. Jetzt schon mal rockige Feiertage! (hs)

K's CHOICE
Almost Happy (epic)
Die belgische Erfolgsband mit der traumhaften Stimme von Sarah Bettens legen mit ihrem vierten Album eine echt relaxte Scheibe vor. Feiner PopRock mit reichlich balladesken, sowie Midtempo-Stücken. Der Feinschliff stammt übrigens von Tchad Blake, der erst die letzte Pearl Jam Platte sahnemäsig gemixt hat. (hs)

FATBOY SLIM
Halfway between the gutter and the stars (Epic)
Er war der Abräumer des Jahres 1998. Norman Cook alias Fatboy Slim ("Praise You") brachte uns den Big Beat, der ist zwar jetzt tot, aber der Engländer ist immer noch da - mit einem neuen Album, neuem Sound, aber mit immer noch konsequenter Tanzmusik und fetten Beats. Nicht mehr ganz so spektakulär wie Vorgänger, aber durchaus akzeptabel. Gut! (nn)

DIVERSE
Poker Flat Volume One (Poker Flat)
Der Beat bestimmt den Sound und fordert dich zum Tanzen auf. Immer weiter, niemals aufhören. Four to the flour, straight ahead ohne irgendwelche Schnörkel. Breite Klangflächen, Sound-Geflimmere und minimalistische Melodien veredelt den trockenen Groove. Das Label des Berliner DJs Steve Bug versammelt auf der ersten hauseigenen Compilation Soundmaterial ihrer besten DJs. Electro-House vom Feinsten!

 

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