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Aktuell mittlere bis lokal hohe Waldbrandgefahr – voraussichtliche Entspannung der Situation in der nächsten Woche

 

Das Hessische Umweltministerium warnt aufgrund der trockenen Witterung und der stark ansteigenden Temperaturen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern Hessens. Hierbei lässt sich kein besonderer Schwerpunkt ausmachen, die Warnung gilt für das komplette Bundesland. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes besteht für Hessen überwiegend mittlere bis lokal hohe Waldbrandgefahr.

Die ausreichenden Niederschläge der ersten Jahreshälfte 2016 und die eher durchschnittlichen Temperaturen ließen bislang in Hessen keine besondere Waldbrandsituation entstehen. Daher kam es in Hessen erst zu rund 20 Waldbränden mit einer Schadfläche von ca. 1,5 ha (Jahr 2015: 124 Waldbrände und rund 12 ha Schadfläche).

Aufgrund eines vorhergesagten deutlichen Temperaturrückgangs ab Montag und gelegentlicher Niederschläge im weiteren Verlauf der nächsten Woche ist wieder mit einer Abnahme der Waldbrandgefahr zu rechnen.

Das Umweltministerium bittet dennoch alle Besucher, insbesondere mit Blick auf die aktuell starke Freizeitnutzung im Wald, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfene Zigarettenkippen, aus.

Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

 

»Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Von Frank Booth

Freier Autor

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