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Ty Segall – Freedom’s Goblin (Drag City)
Ty Segall – Freedom’s Goblin (Drag City)
  1. Studioalbum und das mit gerade mal 30 Jahren. Von so einer Produktivität können sich nicht nur einige andere Musiker eine Scheibe abschneiden, sie katapultiert Ty Segall auch in eine Reihe solcher „Workhorses“ wie Mark E. Smith (Rest in peace, btw), Prince und dergleichen.

Und genau wie die Musik der beiden genannten Herren ist auch Segalls Oeuvre von einer Idiosynkrasie, die seine Herkunft (Psych-Experimental-Szene aus Kalifornien) nicht auf Anhieb verrät. Und da macht auch „Freedom‘s Goblin“ keine Ausnahme.

Segalls Gesang ist von einer Anmut, die weiland auch dem guten alten Kurt Cobain hervorragend zu Gesicht gestanden hätte und seine außergewöhnlich texturierten Stücke verschaffen ihm die Verschrobenheit, die heutzutage in der homogenen Riege von Garage-LoFi-Psych-Rock-Bands als geradezu arrogante Authentizität verstanden werden wird.

5 Sterne

Von Frank Booth

Freier Autor

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