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Der fantastische Animationsfilm:<strong> Sohn der weißen Stute</strong> von Regisseur <strong>Marcell Jankovics</strong> wird beim <strong>Randfilm Nights special</strong> im <strong>Hugenottenhaus</strong> gezeigt
Der fantastische Animationsfilm: Sohn der weißen Stute von Regisseur Marcell Jankovics wird beim Randfilm Nights special im Hugenottenhaus gezeigt

(Kassel) Wann waren Sie das letzte Mal im Kino? Es riecht nach Popcorn, die Sitznachbarn tuscheln miteinander. Zurückgelehnt ins gemütliche Polster, ruht der Blick gebannt auf der übergroßen Leinwand. Die Menschen und die Geräusche ringsum verschwinden. Die bunten, bewegten Bilder führen in eine Welt der Fantasie und der Abenteuer.

Für ein Kinoerlebnis der besonderen Art sorgt am 7. August 2020 das »Randfilm Nights special« im Hugenottenhaus.

Das »Randfilm Nights special: Sohn der weißen Stute« – ein Kinoerlebnis der besonderen Art

Nach mehreren Wochen coronabedingten Online-Kinos ist das »Randfilm Nights special« die erste Veranstaltung, welche die Macher wieder analog durchführen können. Organisiert wird der Abend von Randfilm – Verein zur Förderung abseitiger Filmkultur und in Zusammenarbeit mit dem Hugenottenhaus. 

Die Vorführung am 7. August ist der Auftakt zu einem Open-Air Kino-Erlebnis, welche während der nächsten Wochen im Hugenottenhaus stattfinden soll. Es soll ein »Kino der Extreme« werden, beschreiben es die Macher.

Gezeigt wird der ungarische Animationsfilm: Der Sohn der weißen Stute des Filmemachers Marcell Jankovics von 1981 gezeigt. Dabei handelt es sich gleichzeitig um die Deutschland-Premiere für den frisch in 4K-Qualität restaurierten Film.

Psychedelisches Filmerlebnis mit bunten Farben und experimentellen Klängen

Bunte Farben und fließende Perspektiven kennzeichnen den Animationsfilm: Sohn der weißen Stute von Marcell Jankovics
Bunte Farben und fließende Perspektiven kennzeichnen den Animationsfilm: Sohn der weißen Stute von Marcell Jankovics

Während 85 Minuten erzählt der Film die Geschichte von den drei Söhnen einer Göttin im Pferdekörper. Sie machen sich auf, um drei Prinzessinnen aus den Klauen dreier böser Drachen zu retten. Dabei kämpft der Titel gebende Sohn Fanyüvő, als stärkster Mann der Welt, und damit als Held der Geschichte um die Rettung der Prinzessinnen.

Die Geschichte beruht dabei auf der aus der ungarisch-hunnischen Mythologie stammenden Sage Fehérlófia. Nach dieser ist der Film im ungarischen Original auch benannt. Heute zählt Der Sohn der weiße Stute des Weiteren zu den 50 besten Animationsfilmen aller Zeiten.

Besondere Merkmale des Films sind seine bunten Farben, fließende Perspektiven und experimentellen Klänge. Denn der Oscar-nominierte Regisseur Marcell Jankovics ist bekannt für seine außergewöhnliche Fantasie. In über 40 Jahren schuf Jankovics mehr als 20 Zeichentrickfilme und schrieb dabei mit dem ersten Animationslangfilm Ungarns Filmgeschichte.

“Ein absolut einzigartiges, phantasieerweiterndes Erlebnis. Für manche ein Augenöffner und für den Rest ein LSD-Trip. Eine Explosion von Farben und Tönen von einem der phantasievollsten Köpfe des Animationsfilms – Marcell Jankovics” (The Spread)

 

Velia Hahnemann eröffnet das »Randfilm Nights special« mit der Tanzperformence »Die kleine Kunst«

Die junge, zeitgenössische Tänzerin Velia Hahnemann (ehemals SOZO vim) leitet den Abend im Hugenottenhaus ein. Sie wird live die Tanzperformence »Die kleine Kunst« vorführen. Diese ist geleitet und inspiriert von der Frage: »Wenn die Kunst eine Figur wäre, wie würde sie sich jetzt gerade fühlen?«

Beginn des Randfilm Nights special: “Sohn der weißen Stute” ist um 21:30 Uhr. Der Eintritt ist frei oder gegen eine Spende.

 

»Randfilm Nights special: Sohn der weißen Stute« Termin

 

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