Im Musikpark A7 war immer Party angesagt, wie bei der "So Muss"-Party im Juni 2015. Ob das in Zukunft noch so möglich sein wird, steht aktuell in den Sternen. | Foto: Archivfoto
Im Musikpark A7 war immer Party angesagt, wie bei der “So Muss”-Party im Juni 2015. Ob das in Zukunft noch so möglich sein wird, steht aktuell in den Sternen. | Foto: Archivfoto

(Kassel) Die Veranstaltungsbranche ist, allen Widrigkeiten zum Trotze, in der Corona-Pandemie und dem einhergehenden De-Facto-Berufsverbot kreativ geblieben. Streaming ist das Mittel der Wahl, ob aus Locations, aus den Wohnzimmern der Künstler oder anderen Locations. Etwas anders sieht es bei dem Musikpark A7 in Kassel aus, der, glaubt man einem Bericht der HNA, vor einer ungewissen Zukunft steht.

Laut dem Bericht “mehren sich die Gerüchte”, dass die Großraumdisco “womöglich nie wieder eröffnen” würde. Der Geschäftsführer Ingo Zitzelsberger wolle zwar nicht ausschließen, dass im A7 nochmal gefeiert werden würde, beklagt allerdings: “Aber es ist eben eine Perspektive, die unserer Branche fehlt. Da muss man sich Gedanken über Alternativen machen”. So gebe es Interessenten, die aus dem Musikpark A7 eine Lagerhalle machen wollen würden.

Eine Perspektive, die unserer Branche fehlt!

Bereits im vergangenen Sommer, so die HNA, habe man mit Zitzelsberger ein Interview geführt. Dort solle der Geschäftsführer gesagt haben, dass die Schließung zu jener Zeit noch finanziell zu stemmen gewesen sein solle, es aber schwerer werden würde, wenn sich die Corona-Krise noch länger hinzöge. So belieben sich die Fixkosten für Miete und Betrieb “pro Monat auf 20.000 bis 25.000 Euro”. Personal- und sonstige Kosten seien da noch nicht mit eingerechnet.

Musikpark A7: Wiedereröffnung “würde enorme Kosten bedeuten”

Des Weiteren seien die Besucherzahlen im A7 Kassel in jener Zeit “zuletzt gestiegen”, hatte Zitzelsberger damals gesagt. “Eigentlich wollten wir ein bisschen was umbauen, vielleicht ändern wir die Technik etwas in dieser Schließzeit. Denn auch eine Wiedereröffnung würde für uns enorme Kosten bedeuten.”, äußerte sich der Geschäftsführer des Musikpark A7 noch ambitioniert.

Website des Musikpark A7

 

Und bis zur nächsten Party – wie wär’s mit Livestreams?

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Frank Booth

Von Frank Booth

Freier Autor

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