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Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 14 – FCK 2020 feat. Scooter

am 09 Februar 2021 von Manfred Prescher

Lesedauer: 5 Min.
Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 14 - FCK 2020 feat. Scooter

Manfred Prescher: Dauernd passiert was – Subraumanomalien – Fundamentalteilchen 14/414 – FCK 2020 feat. Scooter

Mein Bruder zog schon immer ganz eigene und unberechenbare Schlüsse aus allem und jedem. Man konnte über seine Pläne keine Festlegungen im Futur II treffen, denn am Ende würde noch alles und jedes komplett anders kommen, als es sich die in fast fünf Jahrzehnten gesammelte Familienweisheit träumen lässt.

FCK 2020!

In den seltsamen Zeiten, in denen sich eine weltweite Pandemie mit grassierendem Irrsinn paart, was Pandemien übrigens schon immer getan haben, da setzt er eben nicht auf einen Impfstoff oder die versammelte Weltärzt*innenschaft, sondern auf sich und seine leicht schebse Art von Pragmatismus.

Praktisch, wie er nun mal auch veranlagt ist, sucht er sein Heil in der Heilpraktikerausbildung und will sich schon währenddessen auf Wünschelroutenmassage konzentrieren. Denn nach einer Fortbildung im ehemaligen Bernhardinerkloster St. Öd an der Strunz hat er herausgefunden, wie man mit einer verlängerten Holzgabel das winzige Virus nicht nur lokalisieren, sondern auch gleich wegkneten kann.

Vielleicht schlägt er aber auch mit der Rute auf das persönliche Zuhause des Schädlings und ihm dann gleich auf die “runde Römernuss” (Danny Wilde in der deutschen Übersetzung von Die 2). Als ich ihn nach der genauen Vorgehensweise fragte, fühlte er sich erst veralbert und wurde dann sauer – aber das war tatsächlich mal vorhersehbar und also geplant. Denn so brauchten wir ihn nicht mit zu Harald Lesch in die Sternwarte nehmen.

Ich bin übrigens anders drauf als mein Bruder.

Ich bin übrigens anders drauf als mein Bruder – ich sehe besser aus und bin »doch ein Mann des Volkes«. Im Ernst jetzt: Schon als Kind stellte ich viele Fragen und noch häufiger glaubte ich mehr zu wissen, als man nach menschlichen Maßstäben überhaupt wissen konnte. Ich wusste sogar, wer das Männlein klein war, dass da allein im Wald stand: Es war mein Bruder, der bockig den Marsch ans Ende des dunklen Forstes verweigerte.

Und ich war mir auch sicher, dass ich wusste, wie viele Sternlein am Himmelszelt stehen und auf uns herabblinken. Damals waren es gar nicht so viele, aber das änderte sich.

…dass auch mein Unwissen immer weiterwuchs…

Denn ich wurde größer und merkte mit jedem Zentimeter Wachstum, dass auch mein Unwissen immer weiterwuchs und die Schule daran nichts ändern konnte. Und das verdross mich sehr und wird mich auch am Ende meines Lebens noch verdrossen haben – Futur II.

Nicht erst, seit sich die ehemals beste Liebespartnerin von allen vor ein paar Wochen auf den Weg nach Melmakzack gemacht hatte, bot das unendliche Unwissen keinerlei Trost. Es schien mich eher in eines der schwarzen Löcher, von dessen Existenz ich als Dreikäsezumhimmelhochgucker noch gar nichts wusste, zu ziehen.

Es stellten sich Fragen, die ich nur mit weiteren Fragen beantworten konnte. Dieses Perpetuum Mobile unterbreche ich seit einigen Jahren mit einem Gläschen 18 Jahre alten Jameson, denn der hat mehr Reife als ich und die Welt vom inneren eines vermutlich doch trostreich wirkenden Fasses gesehen. Vermutlich tötet Jameson sogar den Virus ab – oder bringt ihn besser drauf. „FCK 2020!“

Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 14 - FCK 2020 feat. Scooter

Eines der Lieder die Manfred Prescher in Fundamentalteilchen erwähnt – Das Cover von FCK2020 von Scooter | (c) Sheffield Tunes / Kontor Records GmbH

Und nun saßen wir auf den Bierkästen…

Und nun saßen wir auf den Bierkästen, die Hannes aus dem »A Thousand Miles to Dublin« mitgebracht hatte. Seine Partnerin Jenny hatte neben leckeren Stullen auch Kissen im Gepäck – und die legten wir auf die umgedrehten Flaschenträger.

Die Biere stellten wir so im Rund der Sternwarte auf, dass wir damit die Himmelsrichtung bestimmen und die Nachtwanderung der Sternbilder und vom guten Mond, der wirklich so stille ging, wie es hieß, nachvollziehen konnten.

„Wo ist eigentlich Melmakzack?“, fragte ich Herrn Lesch, der gerade in sein zweites Brot – »eines mit Schinken, eines mit Ei« biss.
„Wmpfte bitte!“, antwortete er und dann wischte er sich mit dem Handrücken über den Mund.
„Melmakzack liegt in der Whirlpool-Galaxie Messier 101 – und die ist soweit weg, dass wir sie mit den bescheidenen hiesigen Mitteln nicht mal erahnen können“, sagte Lesch und Nina ergänzte:
„Das ist jetzt nicht gerade die Huddn, bei der wir einfach so in die Wohnungen der Leute gucken können.“

„Stimmt, das ist 2020 auch mit den stärksten Hubba-Bubba-Teleskopen nicht möglich“, erklärte Lesch und öffnete sich das Bier, das gerade am Ende der Bahnverlängerung des Polarsterns stand am Okularauszug eines Fernrohrs.

Würde Stella Polaris vom Kuppeldach aus ins Planetarium plumpsen, dann unweigerlich auf jenen Ort, wo das Kilkenny parkte. Lesch wusste, dass das nicht gut für den Gerstensaft und den ortsansässigen Holzboden ausgehen würde. „FCK 2020!“

Die Lebensdauer solch obergäriger Kostbarkeit ist ohnehin sehr kurz.

„Das geht jetzt allerdings auch nicht gut für das Bier aus“, dachte ich als ich sah, mit welchem Tempo sich Herr Lesch das Getränk einverleibte. Aber die Lebensdauer solch obergäriger Kostbarkeit ist ohnehin sehr kurz. Rebekka unterbrach meine Gedanken. Ich wusste noch gar nicht, ob ich wirklich nach Melmakzack gucken wollte. Denn was ich da sehen würde, würde mein Unwohlsein vielleicht noch verstärken.

„Lass uns Wohnungen gucken gehen“, sang Rebekka so als sei sie Ina Müller, was doch hinkommen könnte. Sie stieß so laut klirrend mit Lesch an, dass man es in der Whirpool-Galaxie Messier 101 zwar nicht sehen, vielleicht aber doch hören konnte.

„Prost, ihr da oben“, dachte ich. Lesch nickte und sagte, „dass wir zumindest unsere nächsten Nachbarn ganz gut im Blick haben.”

„Aber ihr dürft nicht glauben, dass da Marsianerinnen oder Venusianerinnen beim Abendbrot vor dem Fernseher sitzen und sich über die Bewegtbilder ihrer zur Erde geschickten Sonden langweilen oder auf den Sonntagskrimi „Mord im roten Sand“ warten. Da oben ist eigentlich nicht viel.“

Herr Lesch schaute regelmäßig nach…

Wir glaubten ihm, denn Herr Lesch schaute regelmäßig nach, was in unserem Sonnensystem so alles nicht passierte. Wir, das waren Rebekka, Nina und ich. Horst schien mal wieder mit den Gedanken wo anders zu sein. Vielleicht würde ihm eine Wünschelroutenmassage guttun? Leichte Schläge, etwa auf den Hinterkopf, sollten ja angeblich das Denkvermögen steigern.

Er sah versonnen auf ein angebissenes veganes Fleischpflanzerl und murmelte „was es nicht alles gibt“. Ich war mir sicher, dass Horst wieder an Ilona dachte, die ihm vor kurzen erst den Laufpass gegeben und dann selbst das Hasenpanier ergriffen hatte.

Das bringt doch alles nix“, sagte er.
„Hey, wir sind nur wegen dir hier“, antwortete Nina und wir nickten ihm zu viert zu.
„Das bringt doch alles nix“, wiederholte Horst, und ich wusste, was er meinte. Beim Blick ins Universum würde er Ilona nicht finden. Die weilte nicht auf Melmakzack, war auch nicht auf dem Mars mobil, sondern wohnte nun bei ihrem neuen Freund in Großgründlach.

„Weißt Du, wenn mich nicht alles täuscht, hat es in Großgründlach noch keine interstellaren Zwischenfälle oder Malaisen gegeben. Wenn man mal davon absieht, dass dort im Frühmittelalter die Welt zu Ende war und ein paar leichtsinnige Eingeborene an der heutigen Grenze zu Boxdorf von der Platte gerutscht und ins All gefallen sind.“

Es war nicht das bezauberndste Lächeln…

Ich gab ihm einen Knuff in die Rippen, schnappte das vegane Fleischpflanzerl, stopfte es in meinen Mund und drückte ihm ein Kilkenny in die Hand. Und wirklich: Horst lächelte in die Runde. Es war nicht das bezauberndste Lächeln, das man sich so vorstellen kann, aber es war überhaupt eines.

“Du geschwätziger Scheißkerl, Du hast mir den Abend gerettet.”

“Das sagen sie alle“, antwortete ich

“Ich werde Dich ab jetzt jeden Morgen anrufen, damit Du meinen Tag in die richtige Bahn lenkst.”

“Herr, lass uns jetzt den Großen Wagen auf den Kopf fallen“, sagte ich und dachte:

FCK 2020!

 

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Manfred Prechers »Fundamentalteilchen« – die Kolumne

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Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 14 - FCK 2020 feat. Scooter

 

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