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Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 13 – Das Gute darf bleiben feat. Eels

am 26 Januar 2021 von Manfred Prescher

Lesedauer: 5 Min.
Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 13 - Das Gute darf bleiben feat. Eels

Manfred Prescher: Dauernd passiert was – Subraumanomalien – Fundamentalteilchen 13/411 – Das Gute darf bleiben feat. Eels

Nach dem Spaziergang mit Rebekka, Nina und Horst konnte ich lange nicht schlafen – und das nicht nur, weil mir nicht einfallen wollte, wo ich den Trauerkloß am nächsten Abend eintauchen wollte, auf dass er uns anderen besser schmecken würde. Immer nur „Ilona hier“, „Ilona da“ und „Ilona tralala“, das konnte einem schon mächtig auf den Zeiger gehen.

Nein, ich war aus mir heraus – mittendrin statt nur dabei – einfach unruhig. Hörte auf jedes noch so kleine Geräusch. Beinahe wäre ich aufgestanden, um mich zu vergewissern, dass eigentlich niemand in meiner Kemenate weilte, um mich abzumurksen. Stattdessen machte ich mir einen heißen Kakao, warf ein paar Mini-Marshmallows hinein, sprühte einen Großen Lafatscher aus „Schag fit“ obendrauf und verstreute die Restflocken aus der fast leeren „Schoko Crossies“-Packung rund um den Gipfel.

Der Kakao dem großen kleinen Mädchen besser

Ich kannte mal ein großes kleines Mädchen, bei dem dieser Longdrink immer dann wahre Wunder bewirkte, wenn Gespenster im Kinderzimmer ihr Unwesen trieben. Wir konnten sie damit prima verjagen – so, wie es Van Helsing mit dem Knoblauch machte. Nur schmeckte der Kakao dem großen kleinen Mädchen besser.

Ich setzte mich auf das Bett und blies in den Sprühsahneberg. Ja, ich verstand das Kind nur zu gut. Obwohl ich seit meinem 40. Geburtstag nicht mehr unter meinem eigenen Bett oder im Wandschrank meines Schlafzimmers nach Monstern oder schleimigen Widerlingen sah.

Ich glaubte seit dieser Zeit auch nicht mehr an Außerirdische. Außer an Alf, aber den hatte ich ja mit eigenen Augen gesehen. Mittlerweile hat sich – die geschätzte Leserschaft weiß das natürlich – meine Einschätzung zur Existenz von Aliens zwangsweise geändert: Ich musste erkennen, dass es sie gab.

Innerhalb weniger Momente habe ich das komplette Koordinatensystem meines Lebens über den Jordan hopsen sehen und im Nachgang auch noch einen fast neuen Thermomix veräußern müssen.

Die meisten schlimmen Sachen geschahen im Bett!

Eines stand aber schon weit vor und nun auch nach dem plötzlichen Abgang meiner Ex nach Melmakzack fest: Die meisten schlimmen Sachen geschahen ohnehin im Bett oder auf dem Sofa – und es war vermutlich völlig egal, wo sich dieses Liegeobjekt befand. Dieser Fakt galt sicher auf jedem bewohnten Planeten und nicht nur in Obereinherz oder Mombasa.

Während ich den Kakao trank, dachte ich an Horst: Er sollte dieser unverrückbaren Gewissheit ebenfalls gewahr werden. Und das Denken nicht der einäugigen Hosenschlange überlassen.

Are Fucking Your Ex?

Sein Lieblingslied müsste aktuell eigentlich Are Fucking Your Ex“ von den Eels sein, wenn er es denn kennen würde – und das nicht nur, weil es männliches Selbstmitleid mit dem Gedanken an vergangenes Getechtel zu einem schön melancholischen Popsong verbindet.

Ich konnte mir vorstellen, was sich Horst in den einsamen Nächten so vorstellte, aber diesen Film wollte ich auf keinen Preis vor meinem geistigen Auge ablaufen sehen. „I‘m all alone/In a house of horror/Even looks/From the darkest corner/My heart is black“ singt Oliver Everett, der Mann, der eigentlich Eels ist und – wie Horst – auch gerade eine Trennung zu verarbeiten hat: Der blanke Horror im eigenen Schlafzimmer.

Godzilla aus dem Wandschrank

Ich frage mich unweigerlich, ob es dann nicht doch schöner und herzerwärmender wäre, wenn in solch schwermütig verbrachten Nächten, plötzlich Godzilla persönlich aus dem Wandschrank poltern würde. Schlimmer würde das bestimmt nicht sein. Wurde „Godzilla“ in Ishirō Hondas Meisterwerk von 1954 nicht von Haruo Nakajima gespielt? Und war Herr Nakajima nicht eher klein geraten und hatte zudem schwer an dem Kostüm zu tragen? Eben. Man würde einfach weglaufen und sich in Sicherheit bringen können.

Nicht die Glücklichen sind dankbar.

Natürlich darf und muss man trauern. Es ist aber eine hohe Kunst, sich davon auch wieder zu erholen und dann die überaus weisen Worte zu berücksichtigen, die entweder von Häuptling Großer Bär – nein, nicht „Ladiladiho“, das stammt von Helge Schneider – oder von Francis Bacon, dem Erfinder des Royal TS mit Speck, überliefert waren: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Und da ist echt was dran: Be Thankful For What You Got heißt passenderweise der Titel eines großen Soulsongs von William DeVaughn. Man sollte sich an das Schöne, das war erinnern und es nicht vergessen, wenn anderes Schönes kommt.

Weshalb mein persönliches Trauerlied eben nicht von den Eels, sondern von Laura Veirs stammt: „As I sail out into orbit/Disintegrating flash of white/I‘ll sing for you as I‘m turning/Turning into future old light“, singt sie in „End Times“ ganz so, als wäre sie nach Melmakzack unterwegs.

Getreu dem Motto, für das man in der Fußball-Talkshow „Doppelpass“ drei Euro ins Phrasenschwein werfen müsste – „alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ – kommt ein jedes Drama und eine jede Komödie zu einem Finale. Und danach? Der Rest ist auch dann Erinnerungskultur, wenn die Hosenschlange mit einbezogen wird.

Das Reptil in den Reißverschluss.

Ich ahnte, warum Horst vorgestern klagte, dass er sich das Reptil in den Reißverschluss seiner Cordhose eingeklemmt hatte. Und ich wusste plötzlich, wohin wir am Abend gehen sollten: Den Anfang würde ein weiterer Besuch bei Hannes im „A Thousand Miles To Dublin“ machen, denn ab Montag musste das Pub wegen dem Pandämon schließen – und Kilkenny schmeckt einfach zuhause nicht so gut wie bei Hannes.

Kino und Theater waren schon zu, das Konzert von Laura Veirs war schon beim ersten Lockdown auf den Sanktnimmerleinstag – die Tickets behalten ihre Gültigkeit – verschoben worden.

Was blieb also noch? Privatpartys waren „Ieehbäh“ und somit behördlich verpönt. Außerdem musste man die flugs organisieren, was in Arbeit ausarten konnte. Aber der liebe Herr Lesch hatte uns ins Planetarium eingeladen. Schließlich stünde der „Ur-Anus“ – er sprach den Namen des Planeten tatsächlich so aus – „gerade in Opposition…“. Zu was oder wem?

Der Ur-Anus steht in Opposition zum Sternbild des Wiedehopfs

Das war mir eigentlich wurscht, weil ich selbst oft ein Arsch bin, der opponiert, also stand das jedem zu. Aber Herr Lesch sagte, der „Ur-Anus“ stünde erstens in Opposition zum Sternbild des Wiedehopfs und zweitens würde Hannes einige Kästen Kilkenny, diverse mehr oder minder vegane Stullen und seine charmante Partnerin mitbringen. Außerdem wäre unter dem großen Fernrohr genug Platz für den optimal anständigen Abstand.“

Da Herr Lesch beruflich ein ausgesprochen nachtaktives Kerlchen ist, schrieb ich ihn ohne Bedenken um halb Drei Uhr morgens eine WhatsApp -Nachricht und fragte, ob die Einladung noch gälte – was sie tat – und ob er einen Rat gegen Monster unter dem Bett im geistigen Lager vorrätig hätte – was er hatte:

„Lies dem Unwesen einfach schreckliche Geschichten, falls verfügbar, von Cecelia Ahern vor.”

“Wenn das nichts hilft, biete ihm einen Schlafplatz auf dem Sofa im Wohnzimmer an.“

So machte ich das.

Danach trug ich die Kakaotasse in die Spüle, legte mich ins Bett und schlief so friedvoll ein als schlummerte ich in einem Stephen-King-Roman.

Web-Links zum Text

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Manfred Prescher: Fundamentalteilchen 13 - Das Gute darf bleiben feat. Eels

 

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