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Burden of Grief
Burden of Grief

Für die mittlerweile achte Auflage des MetalFestivals in Manrode werden sechs Bands ihren Weg nach Manrode finden um den Metalbegeisterten Zuschauern gehörig einzuheizen. Für jeden Metalhead ist stillistisch etwas vorhanden, denn die sechs Bands decken nahezu jedes Spektrum im Schwermetall-Bereich ab.

Den Beginn machen die Jungs von Psydeath aus Niederelsungen. 2013 als „Psychedelic Destruction“ gegründet, spielt die Band eine Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore. 2015 erfolgten bereits einige Auftritte bei Motorradclubs, weswegen Psydeath trotz ihrer noch jungen Historie alles andere als grün hinter den Ohren sein dürften.

Weiter gehts mit Pandemic aus Kassel, die ebenfalls zum ersten Mal auf dem Fest-Evil auftreten. Die Band gibt es seit 2010 und spielt eine Mischung aus Heavy Metal und Hard Rock der alten Schule. Pandemic spielten in der Vergangenheit bereits auf dem Ragnarock-Festival (z.B. mit Sodom) und beim Rock am Stück-Festival (mit der legendären britischen Band Saxon) oder auch als Support für die Kasseler Metal-Legenden Reaper.

Burden of Grief sind quasi Stammgäste auf dem Fest-Evil in Manrode und haben ihr aktuelles Album „Unchained“ im Gepäck, das mit Dan Swanö (Nightingale, Edge of Sanity) aufgenommen wurde. Wie gewohnt bei Burden of Grief, lässt sich auch das neue Album schwer in eine Schublade stecken. Neben reißenden Twin-Guitar-Soli und brachialen Grooves finden sich auch Akkustikgitarren und die Hammond-Orgel auf „Unchained“. Mit Sicherheit werden auch einige Songs des aktuellen Albums ihren Platz auf der BoG-Setlist auf dem Fest-Evil finden.

Wiederum zum ersten Mal in Manrode zu Gast sind Winterstorm aus Bayreuth. Ihre Sporen in der Szene hat sich die 2008 gegründete Band bereits verdient. Auf dem Lebenslauf stehen zum Beispiel Shows mit Rage oder Dragonforce, sowie Auftritte auf dem Wacken Open Air 2012 oder auf dem Ragnarock-Festival.

Headliner beim Fest-Evil 2016 sind Xandria aus Bielefeld. Die Band hat ihre Wurzeln in den 90er Jahren und spielt einen Mix aus Metal und Ambient-Soundcollagen. Beeinflusst wurden Xandria unter anderem von Paradise Lost, Tiamat oder auch Therion.

Den Abschluss machen in diesem Jahr die Klabusterberries, eine Metal-Coverband aus Detmold. Egal ob Metallica, Dream Theater, Iron Maiden oder auch mal Guns ‚N Roses – den Klabusterberries ist nichts zu schwer, um ihren Lieblingsbands Tribut zu zollen und den Songs den eigenen Stempel aufzuzdrücken.

» 16. Juli 2016, Fest-Evil, Manrode

» [Website des Festivals ]

Von Frank Booth

Freier Autor

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