BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wildwechsel//wildwechsel.de//DE
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
DTSTART:20260923T170000
DTEND:20260923T210000
LOCATION:Ausstellung Europäische Zwangsarbeit (BBS II)\, \, Göttingen
DTSTAMP:20260923T051208
SUMMARY:Ww-Terminator: Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus - Göttingen
URL;VALUE=URI:https://www.wildwechsel.de/wildwechsel-terminator/event/zwangsarbeit-und-antislawischer-rassismus-ausstellung-europaeische-zwangsarbeit-bbs-ii-280240/
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Annegrit Berghoff, Mitarbeiterin der Ausstellung, führt am 23. September durch die Dauerausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945. Der Rundgang Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus nimmt in den Blick, wie sehr die Überlebensbedingungen der von NS-Deutschland ausgebeuteten Zwangsarbeitenden von ihrer Einordnung in die Rassevorstellungen der Nationalsozialisten, vom rechtlichen Status und vom Geschlecht abhingen. Für zivile Zwangsarbeitende aus Polen und der Sowjetunion galten diskriminierende Sonderregelungen bis hin zur Kennzeichnungspflicht. Die Führung zeichnet nach, wie bereits im 19. Jahrhundert in pseudowissenschaftlichen Diskursen eine slawische Rasse konstruiert wurde, wie die Nationalsozialisten daraus das Bild des slawischen Untermenschen formten und welche Folgen dieser Rassismus hatte. Ein kurzer Ausblick behandelt die Kontinuität antislawischen Rassismus bis in die Gegenwart. Die Ausstellung wird von der Geschichtswerkstatt Göttingen e. V. getragen und ist seit 2015 dauerhaft im Gebäude der Berufsbildenden Schulen II an der Godehardstraße nahe dem Bahnhof zu sehen; sie versteht sich ausdrücklich nicht als Gedenkstätte und nicht als Tatort. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten. Das Angebot richtet sich an historisch interessierte Erwachsene sowie an Schul- und Bildungsgruppen. | Text (c) Wildwechsel.de
UID:20260923T051208-20260923T170000-20260923T210000
END:VEVENT
END:VCALENDAR