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LOCATION:Ausstellung Europäische Zwangsarbeit (BBS II)\, \, Göttingen
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SUMMARY:Ww-Terminator: Wir waren Sklaven ohne Rechte – Zwangsarbeitende aus der Sowjetunion in Südniedersachsen - Göttingen
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DESCRIPTION:Das Zitat im Titel stammt von Nikolai Timofejewitsch Subanj, der im September 1942 als 17-Jähriger aus der Ukraine nach Güntersen bei Göttingen verschleppt wurde. Annegrit Berghoff, Mitarbeiterin der Ausstellung, stellt am 1. November in ihrer Führung durch die Dauerausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit sowjetische Zwangsarbeitende in den Mittelpunkt, die in südniedersächsischen Betrieben arbeiten mussten. Subanj war einer von mehr als 2,7 Millionen Menschen aus der damaligen Sowjetunion, die zwischen 1941 und 1944 im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten; die meisten kamen aus der Ukraine. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 radikalisierte sich die Zwangsarbeiterpolitik des NS-Regimes: Ende Oktober 1941, also vor 85 Jahren, stimmte Hitler dem massenhaften Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilisten zu, den er zuvor aus rassistischen Gründen abgelehnt hatte. Es folgten Verschleppungen ganzer Dörfer und groß angelegte Menschenjagden. Für die sogenannten Ostarbeiter, etwa zur Hälfte Frauen, galten diskriminierende Sonderregelungen und eine Kennzeichnungspflicht. Anhand einzelner Biografien zeigt die Führung, was der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion für die Betroffenen bedeutete. Die Ausstellung im Gebäude der Berufsbildenden Schulen II an der Godehardstraße wird von der Geschichtswerkstatt Göttingen e. V. getragen und ist an diesem Tag zusätzlich von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten. | Text (c) Wildwechsel.de
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