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LOCATION:Ausstellung Europäische Zwangsarbeit (BBS II)\, \, Göttingen
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SUMMARY:Ww-Terminator: Vor 85 Jahren: Die Polenstrafrechtsverordnung verschärft die Entrechtung polnischer Zwangsarbeitender - Göttingen
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DESCRIPTION:Am 4. Dezember 1941 trat die sogenannte Polenstrafrechtsverordnung in Kraft – eine Sonderstrafregelung, die polnische Staatsangehörige in Deutschland und in den besetzten Gebieten Polens praktisch rechtlos stellte und schon für kleinere Straftaten Todesurteile ermöglichte. Annegrit Berghoff nimmt den 85. Jahrestag am 6. Dezember zum Anlass für eine Führung durch die Dauerausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. In den Nürnberger Prozessen wurde die Verordnung nach 1945 als Kriegsverbrechen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft. Ein bekanntes Opfer ist Walerian Wróbel, der mit 15 Jahren aus Polen zur Zwangsarbeit nach Bremen verschleppt und mit 17 Jahren auf Grundlage dieser Verordnung im KZ Neuengamme hingerichtet wurde. Die Führung stellt Erlasse und Verordnungen vor, die sich vor dem Hintergrund der rassistischen Vorstellungen der Nationalsozialisten gezielt gegen polnische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger richteten. Der Schwerpunkt liegt auf den Biografien von Menschen, die aus Polen zur Zwangsarbeit nach Südniedersachsen verschleppt wurden. Die Ausstellung im Gebäude der Berufsbildenden Schulen II an der Godehardstraße wird von der Geschichtswerkstatt Göttingen e. V. getragen und ist an diesem Tag zusätzlich von 14:00 bis 17:00 Uhr für Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten. | Text (c) Wildwechsel.de
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