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SUMMARY:Ww-Terminator: Hexenjagd - Warburg
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DESCRIPTION:„Hexenjagd“ von Arthur Miller – Packendes Schauspiel mit Wolfgang Seidenberg und Carsten Klemm Das Drama „Hexenjagd“ von Arthur Miller greift die Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Salem auf und zeigt eindrucksvoll, wie religiöser und politischer Fanatismus zu Massenhysterie führen kann. Miller nutzt die historische Thematik als Spiegel für seine eigene Zeit – insbesondere die Kommunistenverfolgung unter Senator McCarthy. Ein nächtlicher Tanz und seine dramatischen Folgen Als eine Gruppe junger Mädchen in Salem nach einem geheimen Tanz im Wald merkwürdiges Verhalten zeigt, wird schnell ein Schuldiger gefunden: Hexerei. In der streng puritanischen Gesellschaft dieser Zeit ruft man Pastor Hale, einen Spezialisten für Hexenprozesse, um die vermeintliche Besessenheit der Mädchen aufzuklären. Ein Netz aus Lügen und Denunziationen Bei den Verhören behaupten die Mädchen, von dunklen Mächten verführt worden zu sein. Schnell wird ihnen bewusst, dass sie der Strafe entgehen, wenn sie andere beschuldigen. Sie beginnen, wahllos Mitbürger zu denunzieren, darunter auch Personen, die ihnen im Weg stehen oder als unliebsam gelten. Eine Spirale der Anschuldigungen setzt sich in Gang, die immer weiter eskaliert. Als Unschuldige zu Tätern werden Die Situation erreicht ihren Höhepunkt, als Abigail, eine der Hauptakteurinnen, die Frau des Bauern John Proctor vor Gericht der Hexerei bezichtigt. Doch hier wird eine Grenze überschritten. Während die Anklagen immer weiter um sich greifen, entlarvt sich der Prozess als ein Spiel aus Machtmissbrauch, Eigennutz und fanatischer Verblendung. Doch für viele kommt die Erkenntnis zu spät – Unschuldige werden hingerichtet. Ein zeitloses Lehrstück über Fanatismus und Massenhysterie Arthur Millers „Hexenjagd“ bleibt bis heute eines der bedeutendsten Werke über politische Verfolgung und gesellschaftliche Mechanismen der Ausgrenzung. Es zeigt eindrucksvoll, wie leicht demokratische Strukturen durch Fanatismus und Angst untergraben werden können. Gerade in einer Zeit, in der Populismus und Hetze wieder verstärkt auftreten, behält das Drama seine erschreckende Aktualität. Tickets und Vorverkauf Karten für die Aufführung sind bis zum 10. Februar in der Tourist-Information auf dem Neustädter Marktplatz (Tel. 05641 / 922 800) sowie an der Abendkasse erhältlich.
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