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SUMMARY:Ww-Terminator: Atempause - 
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DESCRIPTION:Seit dem vergangenen Jahr laden die Marburger Markuskirchengemeinde und das kirchliche Start-Up „UND Marburg“ gemeinsam zu Gottesdiensten „in sanften Tönen“ ein. Die Idee dahinter: eine möglichst reizarme Umgebung schaffen, damit auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wieder einen Gottesdienst erleben können. Aus dieser Kollaboration entsteht nun noch mehr: Pflegende Angehörige sollen die Möglichkeit bekommen, sich zu treffen und auszutauschen – die Möglichkeit einer „Atempause“. „Es ist ganz wichtig, dass pflegende Angehörige Ruhe-Inseln für sich haben“, sagt Martin Rimbach von „UND Marburg“. Er weiß genau, wovon er spricht, weil er selbst ein pflegender Angehöriger ist. Gemeinsam mit Prädikant Christian Graß und mit Pfarrerin Annika Wölfel von der Markuskirchengemeinde hat er den „Gottesdienst in sanften Tönen“ mit konzipiert, der seit dem vergangenen Jahr in der Markuskirche angeboten wird. Er enthält Elemente eines normalen Gottesdienstes, aber es wird mit möglichst wenigen optischen und akustischen Reizen gearbeitet. Die Besucherinnen und Besucher können im Kirchenraum liegen, wenn sie möchten und jederzeit gehen, wenn sie überfordert sind. „Das ist ein ganz wichtiges Format“, sagt Annika Wölfel. „Selbst wenn Menschen nicht kommen können, aber sehen, dass es ein Angebot für sie gibt, hat das eine Bedeutung.“ Weil Erkrankungen immer auch eine massive Belastung für das Umfeld und insbesondere die pflegenden Angehörigen sind, wollten die am Gottesdienst Beteiligten nun auch etwas tun, was eben über den Gottesdienst hinausgeht. Nämlich einen Raum schaffen. „Einen Raum zum Sein, einen Raum ohne Erwartungen“, erklärt Martin Rimbach. Die Bezeichnung „Atempause“ steht genau dafür: für die Möglichkeit der Begegnung. Niedrigschwellig und in gemütlicher Café-Atmosphäre. Der Projektladen von „UND Marburg“ im Steinweg ist laut der Initiatoren der ideale Ort dafür, auch weil er sichtbar und gut erreichbar mitten in der Stadt liegt. „Es gibt kein konkretes Programm und keine Agenda, keine nötige Verbindlichkeit“, sagt Martin Rimbach. „Menschen sollen untereinander und mit uns ins Gespräch kommen können.“ Am Samstag, den 14. November, sind von 10:30 bis 12 Uhr alle pflegenden Angehörigen im UND-Projektladen (Steinweg 26) herzlich willkommen. | Text (c) Wildwechsel.de
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