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Angus Young (AC/DC)
Angus Young (AC/DC)

Am 31.12.1973 begann, was eine der größten Musikkarrieren werden sollte: die schottisch-stämmigen Australier Angus und Malcolm Young gründen die Band AC/DC. Die Welt nennt ihren Musikstil Hardrock, sie sind sogar die (Mit-) Begründer desselben, doch ihre eigene Definition ist stets: Rock’n’Roll!

Wild ist auch durchaus ein Adjektiv, dass die Bandhistory beschreibt. Bereits ein Jahr nach Bandgründung trat eine weitere kommende Legende aufs Trapez: Bon Scott. Seine Stimme prägte den Sound der Band und viele noch heute gefeierte Songs. Sein tragischer Tod 1980 zerriss die Gruppe fast, gerade als sich der Erfolg einstellte.

Dann fanden die Young-Brüder einen Ersatz, und sie waren zurWück: Back in Black. Das ist nicht nur Sänger und Songwriter Bon Scott gewidmet, sondern macht ihm als das drittmeistverkaufte Album aller Zeiten (nach Thriller v. Michael Jackson und The Dark Side of The Moon v. Pink Floyd) alle Ehre. Ihr neuer Sänger Brian Johnson blieb ihnen auch bis heute erhalten.

Auch der Schriftsteller Stephen King ist ein großer Fan der Band. Nicht nur lieferten sie den Soundtrack zur Verfilmung „Rhea M“, als er kürzlich zu einer Lesereise in München weilte, gestand er: „Also, ich hätte heute gerne Angus und Malcolm Young von AC/DC als Vorband“.

Natürlich wollen die Fans weltweit mit ihren Jungs feiern. Die meisten gehen davon aus, dass zum Jubiläum eine neue Tour gestartet wird. Bisher haben die Australier jedoch nichts davon verlauten lassen, geschweige denn sind bisher Termine bekannt gegeben. Auch von einem neuen Album nach dem 20. „Black Ice“ von 2008 ist die Rede, Angus soll sich bei einem Konzert sogar schon verplappert haben. Falls das nichts geben sollte, kann der Fan sich aber immer noch mit einem Schluck AC/DC-Wein oder -Bier trösten. Oder aber eine der vielen Coverbands besuchen, von denen gibt es natürlich auch gute.

Acdc-Wine


Harte Facts:
Gründungsjahr AC/DC: 1973, Status Quo 1962/ 1965.
Rekorde: „Back in Black“ ist das am dritthäufigsten verkaufte Album der Welt. Quo gibt bis heute Jahr ca. 100 Konzerte/ Jahr.
Zahlen: Status Quo veröffentlichten über 100 Singles und 28 Alben. AC/DC haben 21 Alben und 54 Singles.
Berühmte Fans: Stephen King ist ein großer Fan von AC/ DC. (Soundtrack „Rhea M“) und sagte, er hätte sie gerne als Vorband für Lesungen
Guter Schluck: AC/DC-Wein oder -Bier
Kino: 2013 kam der Status-Quo-Film „Bula Quo“ ins Kino.


The  Frantic Four? Status Quo!

Auf Wiedervereinigung setzen die Herren von Status Quo. Sie wurden immerhin schon 1965 gegründet. Seit 2012 spielen sie wieder in ihrer ursprünglichen Formation Francis Rossi, Rick Parfitt, Alan Lancaster und John Coghlan – auch bekannt als Frantic Four, nach über 30 Jahren der Trennung.

John Coghlan verließ 1981 die Band, 1984 führten Unstimmigkeiten zwischen Lancaster und Rossi zur Trennung, um 1986 ohne Lancaster & Coghlan Reunion zu feiern.

Im März haben die Legenden, deren Versionen von „Rockin‘ all over the World“ und „In the Army Now“ berühmter sind als die Originale, drei bereits ausverkaufte Konzerte in Deutschland, die wahrscheinlich eine der letzten Möglichkeiten bieten, diese Legenden, zumal in dieser Formation, live zu erleben. In Berlin am 18.3., in Oberhausen am 19.3. und in Stuttgart am 21.3. „50 Jahre nachdem Francis Rossi und Alan Lancaster als Schuljungen die Band gründeten, schließt sich der Kreis“, sagt Status-Quo-Manager Simon Porter.

Passend dazu erschien auch eine CD/ DVD, die „Back2SQ1“ heißt, also zurück zu Status Quo 1. Die britischen Boogie-Legenden werden sicher auch ihre anderen großen Hits wie „Caroline“ oder „Whatever you want“ spielen.

Status Quo - The Frantic Four-Besetzung (Foto-Credit Danny Clifford)
Status Quo – The Frantic Four-Besetzung (Foto-Credit Danny Clifford)

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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