Archive | Januar, 2003

THE WHITE BIRCH - Star Is Just A Sun

THE WHITE BIRCH: Star Is Just A Sun (Glitterhouse/Indigo)

am 01 Januar 2003 by Wildwechsel

THE WHITE BIRCH: Star Is Just A Sun (Glitterhouse/Indigo)

THE WHITE BIRCH – Star Is Just A Sun

Bei Glitterhouse selbst wurde diese Platte zum Album des Jahres 2002 gekürt. Muss also was dran sein an den Norwegern. Doch was macht »Star Is Just A Sun« so besonders?

Zum einen ist es die Mystik, die das Album von der ersten bis zur letzten Note prägt. Zum anderen die Art und Weise, wie die Kompositionen angelegt sind. Der Gesang wird dabei zart und sehr vorsichtig, fast schwebend eingesetzt, wie mit dem Pinsel getupft oder sanft aufgetragen.

Der Hintergrund gestaltet sich meist ruhig, düster und mit einem leichten Hang zur Theatralik, ohne es jedoch zu übertreiben. So beschreibt ein

Klavier einen düster verhangenen Himmel und sowohl Stimmung als auch Stimme klingen so, als ob die frühen THIS MORTAL COIL mit Nico unter der Regie von Mark Hollis vermengt wurden. THE WHITE BIRCH betören durch eine Musik, die einen aus dem Alltag sanft entführt und die Seele berührt. (kf)

Aynsley Lister - Al or Nothing

AYNSLEY LISTER: All Or Nothing (Ruf Records )

am 01 Januar 2003 by Wildwechsel

AYNSLEY LISTER: All Or Nothing  (Ruf Records )

Aynsley Lister – Al or Nothing

Zuallerst Freude. Freude darüber, dass Aynsley Lister seinen Weg konsequent weiter geht, sich maßvoll weiterentwickelt und noch immer diese jugendliche Power hat.

Wer ihn und seine beiden Bandmitstreiter mal live erlebt hat, weiß wovon die Rede ist. Auf Listers dritten Album (das Akustik-Solo-Album mal ausgenommen) geht der Engländer ein Stück vom Bluesweg ab und wandert etwas mehr in Richtung härteren Rock.

Bei Songs wie »Nothin‘ At All« wächst er, sowieso immer gut bei Stimme, gesanglich förmlich über sich hinaus. Grund hierfür dürfte sicherlich auch Produzent Greg Haver (Manic Street Preachers, Catatonia) sein, der hier beste Arbeit abliefert. Auch der Song »Sometimes It Gets 2 Me« überzeugt. Am Ende steht mit »Crosstown Traffic« wieder ein Hendrix-Klassiker. Erfrischend, kernig, gut! (hs)

 

Belly Skin

DIVERSE: Belly Skin (Greensleeves/Zomba)

am 01 Januar 2003 by Wildwechsel

DIVERSE: Belly Skin (Greensleeves/Zomba)

Belly Skin

One Riddim Sampler sind schon seit längerer Zeit in Mode, erleben aber gerade mit dem Reggae- und Dancehall-Hype der letzten Monate einen wahren Boom. Allen voran ist hier das britische Label Greensleeves zu nennen, das mit dem vorliegenden »Belly-Skin«-Sampler die 31. Folge vorlegt. weiter lesen

CORVUS CORAX Seikilos

CORVUS CORAX: Seikilos (Pica/EFA)

am 01 Januar 2003 by Wildwechsel

CORVUS CORAX: Seikilos  (Pica/EFA)

CORVUS CORAX Seikilos

In Seikilos im alten Griechenland findet sich auf einer Grabsäule eine der ältesten Notenschriften, diese wurde von CORVUS CORAX neu vertont. Seikilos war aber auch der Name eine Spielmannes aus dem späten Mittelalter, der ferne Länder bereist hat und dabei bis nach China gelangte.

Damit ist der Bogen der Musik des Albums schon gespannt: Zum einen spürt man musikalisch der Antike nach – und im innencover sieht man die Musiker beim dionysischen Genuss von Trauben und edlen Getränken.

Zum anderen gibt es eine Mischung zwischen Mittelalterlichem und Fernöstlichem, mit einem Schuss Elektronik. Mit Dudelsack und Schalmei, Bombarde und Leier, Cister, Zimbel und allerlei Getrommel, Geklingel und Geklapper. Einfach betörend! (lj)

MASHA 24 Hours A Night

MASHA: 24 Hours A Night (Paroli Records)

am 01 Januar 2003 by Wildwechsel

MASHA: 24 Hours A Night (Paroli Records)

MASHA 24 Hours A Night

Die Luxemburger Sängerin Masha legt nach ihrer Single »Over You Now« nun ein faszinierendes Debütalbum vor. Das im ausgekoppelten Track angedeutete Potential wird voll ausgeschöpft, das Album besticht vor allem durch seine ungeheure Bandbreite.

Irgendwo zwischen ehrlicher Singer/Songwritermusic, dezentem Soul und Mainstream-Pop angesiedelt, wagt die sympathische Sängerin von Zeit zu Zeit sogar ein Schrittchen ins Rock-Lady-Lager.

Doch dann gibt sie sich wieder ganz sensibel ihren Gefühlen hin, singt von Ehrlichkeit, Eifersucht, Verführung und Verzweiflung so echt, dass es ins Herz trifft. Gemeinsam mit hochkarätigen Musikern schuf Masha 12 abwechslungsreiche, brillant produzierte Songs, die man sich immer wieder anhören will. (lj)

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