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“Yes, we can!“ Alles nur geklaut? - Ist Barack der Baumeister?

am 13 April 2010 von Thomas.Dick

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“Yes, we can!“ Alles nur geklaut? - Ist Barack der Baumeister?Es ist der 2. Dezember 2007. Barack Obama sitzt mit seinen Töchtern Malia (10) und Natasha (7) im heimischen Wohnzimmer in Chicago. Gerade läuft Bob der Baumeister im TV. “Can we fix it?“ fragt der quirlige  Animationsheld, der mal wieder vor ein scheinbar unlösbares Problem gestellt wird. Obama horcht auf. “Yes, we can!“ rufen ihm seine Freunde im Chor zu. Und damit hat der damalige Senator seinen Wahlslogan gefunden...

Das Szenario ist zwar rein fiktiv, in den Augen einiger Medien und fleißiger Internet-Blogger könnte es sich aber genauso abgespielt haben. Gar das Wort “Plagiarismus“ (geistiger Diebstahl) nehmen einige Internetdienste in den  Mund. Doch woher hat der erste schwarze Präsident tatsächlich seinen Slogan? Als Obama am 8. Januar 2008 seinen ersten Misserfolg bei den Vorwahlen hinnehmen musste, fragte er die Menschen, ob man Gerechtigkeit,  Wohlstand und Weltfrieden erreichen könne. “Yes, we can“, lautete der begeisterte Chredo des Publikums aus New Hampshire. Drei kleine Worte, die Barack Obama zum Yes-we-can-Man, zum Mann mit der positiven Message,  im durch Bush entmutigten Amerika machten

Was viele nicht wissen: Schon bei seiner Wahl zum U.S.-Senats-Kandidaten im März 2004 nutzte Obama den Slogan “Yes, we can“ - und gewann. Warum also bei der Präsidentschaftswahl nicht auf Bewährtes setzen?

Ihren eigentlichen Ursprung haben die drei Worte, die an Obamas Popularität nicht unbeteiligt waren, aber in der amerikanischen Einwanderer-Szene. Sie sind die Übersetzung des spanischen Mottos “Si, se puede“, das  erstmals in den 70er-Jahren von der Gewerkschaft “United Farm Workers“ genutzt wurde und während der Proteste zur amerikanischen Einwanderungsreform 2006 erneut eine große Rolle spielte. In spanisch geprägten  Regionen wie Texas warb Obama sogar mit dem Original-Slogan.

Wer sich bei wem inspirieren lies, kann zwar nicht eindeutig geklärt werden, doch eins ist klar: Das Symbol des optimistischen Baumeisters, der Schwieriges zu meistern hat, passt zu Obama, wie die Faust auf Bushs Auge. (sg)

» [ www.barackobama.com ]
» [ www.bobthebuilder.com ]


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