Pin It


Veranstaltungen | Film | Interviews | Praktikum | Kultur | Festivals | Kontakt

Torsten Sträter im Anthroposophischen Zentrum in Kassel

am 12 April 2018 von Matthias

Torsten Sträter im Anthroposophischen Zentrum in Kassel
5 (100%) 1 vote

Torsten Sträter

Torsten Sträter im Anthroposophischen Zentrum in Kassel

Von Beruf Ruhrpott! Torsten Sträter ist ein Kabarettist, wie kein anderer. Klatsch, Satz aus der Konservenbüchse. Alt, kann man aber noch verdauen. Oder? Zunächst fängt es schon einmal damit an, dass er, den man selten ohne Beanie auf der Bühne sieht, sich dieser exklusiven Berufsbezeichnung verwehren würde.

Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein

Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein

Denn Sträter ist so viel mehr als nur ein Kabarettist. Er ist Schriftsteller und vor allem ein Beobachter. Nebenbei betreibt er zusammen mit Hennes Bender und Gerry Streberg auch den Podcast „Lutsch mich rund und nenn mich Bärbel“.

Geboren wurde Sträter am 4. September 1966 in Dortmund und absolvierte eine Ausbildung zum Herrenschneider, als der er auch einige Jahre lang arbeitete, bevor er sich umorientierte und zwölf Jahre lang für eine Spedition arbeitete.

Die Neunziger Jahre sind, so Sträter in seiner Vita selbst, „von völliger Orientierungslosigkeit“ geprägt. Erst 2004, angeregt durch eine schlechte Lektüre, beginnt Sträter selbst zu schreiben, so zum Beispiel „Jacks Gutenachtgeschichten“ oder „Brainspam“. Vier Jahre später lädt ihn ein Freund zum Poetry Slam in eine Dortmunder Hafenkneipe ein – und es hat ZOOM gemacht.

Torsten Sträter hatte seine Bestimmung gefunden. 2009, 2010 und 2012 wurde er NRW-Poetry-Slam-Champion und ist seitdem inmitten der deutschen Autorenlandschaft angekommen, was nicht zuletzt an seinem einzigartigen Vortrag liegt. Puristen würden es wohl „minimalistisch“ nennen. Mitunter braucht Sträter nicht viele Worte, sondern lässt diejenigen, die ihm zuhören, in den Möglichkeiten der von ihm gewählten Peripherbegriffe schwimmen.

Geprägt ist Torsten Sträters Bühnenvortrag von Geschichten, die direkt aus dem Leben stammen. Erlebnisse, die ihm selbst widerfahren sind, die durch Freunde an ihn herangetragen werden oder einfach nur solche, die frei erfunden sind aber in unserer verrückten Welt durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Nicht selten findet man sich nach einer Sträter‘schen Geschichte, nachdem die Zwerchfellschmerzen abgeklungen sind, mit einem nachdenklichen Blick wieder und merkt, dass bei allem Humor auch ein lebensbejahender Weitblick mitklingt.

» 6. Mai 2018, Torsten Sträter, Anthroposophisches Zentrum Kassel

» www.torsten-straeter.de


» So hast den Wildwechsel vielleicht noch nie gelesen!

Ähnliche Artikel




MatthiasMatthias

Freier Autor

  • Website: https://www.wildwechsel.de/author/matthias/

Kommentieren


Veranstaltungen | Film | Interviews | Praktikum | Kultur | Festivals | Kontakt
Ihre Werbung hier?
Advertise Here

Ww-Nord 11/2018


Ww-Abo als Digitales Abo

 

» Hier klicken:
Die kostenlose App „issuu“ (Appstore o. Playstore) installieren. Dort „Wildwechsel“ suchen. Unter „Publisher“ abbonieren!

 


Ww-Süd 11/2018

Wer wirbt im Wildwechsel


 


Wie werbe auch ich im Ww?

Sprechen Sie einfach direkt mit unserem Boss.
Z.B. mit einer E-Mail an Fedor Waldschmidt
Oder Sie schreiben ihn an über Whats App: 0171-9338278.

Die neuesten Ww-Artikel


November 2018
M D M D F S S
« Okt    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  


 


Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Christian Schüle
Christian Schüle Lesung in Kassel - Heimat – ein Phantomschmerz?

Lesung mit Bestseller-Autor Christian Schüle: am Mittwoch, 14.11.2018 um 18:30 Uhr in der Grimmwelt Kassel (mehr …)

Schließen