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Silvester im Weltkulturerbe-Bergpark Wilhelmshöhe - MHK und Polizei vertrauen erneut auf Vernunft der Feiernden

am 28 Dezember 2016 von Wildwechsel

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Polizeibild (Foto: heiko119, 123rf)

Polizeibild (Foto: heiko119, 123rf)

Kassel (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK): Der Bergpark Wilhelmshöhe ist Europas größter Bergpark und weltweit einmalig. Zusammen mit dem Herkules-Monument und den Wasserspielen wurde er am 23. Juni 2013 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Dieses Erbe gilt es jedes Jahr, und insbesondere an Silvester, durch Rücksichtnahme aller Bergparkbesucher zu schützen.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die exponierte Lage von Schloss, Parkanlage und dem Herkules viele Menschen zum Jahreswechsel anzieht. In malerischer Umgebung hinterlässt der Blick über die Stadt gerade in dieser Nacht einen bleibenden Eindruck. Eine ebenso bleibende Erinnerung waren in den zurückliegenden Jahren oftmals aber leider auch die abgebrannten Böller und leeren Sektflaschen, die von den Feiernden im Park zurückgelassen wurden. "Der Park und seine Einrichtungen gehören zum kulturellen Erbe der Menschheit. Wir appellieren daher insbesondere an die zu Silvester feiernden Menschen, sich umsichtig und verantwortungsvoll im Bergpark zu verhalten, keine Feuerwerkskörper in der Nähe der historischen Gebäude zu zünden und Müll wieder mit nach Hause zu nehmen", sagt Lena Pralle, Pressesprecherin der MHK.

Zuletzt war dieser Appell an die Besucher offenbar nicht ungehört verklungen. Im letzten Jahr konnten sich MHK und Polizei zufrieden mit dem Verhalten der Bergparkbesucher an Silvester zeigen, wie Erster Polizeihauptkommissar Henning Hinn, Leiter des zuständigen Polizeireviers Süd-West, berichtet: "Unser gemeinsamer Appell an die Vernunft der Feiernden und die sichtbare Präsenz der Polizei am Schloss und am Herkules haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass, entgegen früherer Zeiten, strafbare Handlungen nahezu ausblieben. Ich habe auch in diesem Jahr wieder das Vertrauen in die Bevölkerung, dass Sachschäden am Schloss und am Herkules ausbleiben und so die kulturellen Schätze nicht gefährdet werden."

Der Verkehrslage am Herkules kommt auch in diesem Jahr wieder eine besondere Bedeutung zu. Um den Besuchern am Silvesterabend eine sichere An- und Abreise zu gewährleisten, wird auf das bewährte Verkehrskonzept der Vorjahre zurückgegriffen. Sollten die Parkmöglichkeiten am Herkules und der dorthin führenden Ehlener Straße ausgeschöpft sein, wird die Kreisstraße 6 ab dem Ehlener Kreuz für Fahrzeuge gesperrt, um so die Rettungswege freizuhalten.

"Wir möchten, dass die Menschen die Eindrücke der Silvesternacht im Bergpark als schöne Erinnerung mit nach Hause nehmen. Und das geht ganz sicher auch ohne unmittelbar am Schloss oder Herkules gezündete Feuerwerkskörper und ohne mit dem Auto bis an den Herkules heranzufahren", sind sich Lena Pralle und Henning Hinn einig.


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