News-Update
11.11. 2001.............................
ls es
im Oktober wieder hieß "Kassel bebt", da sorgte die KVG
mit Sonderbussen dafür, dass die club-übergreifende Party wirklich
ins Rollen kommt. Es spielten 25 Bands in Kassels "Szene-Kneipen". Besonders
beliebt, und das ist ja auch eigentlich nichts neues, war wieder einmal
Joes Garage. Die AC/DC Coverband Fake war dort für die Musik zuständig.
Weitere Orte des Geschehens waren: Fiasko, Mr. Jones, Querbeat und Allegro
um nur einen kleinen Bestandteil zu nennen. Negativ empfanden viele Besucher
das frühe Ende (gegen 24 Uhr), vorwiegend in der Friedrich-Ebert-Straße.
Die Veranstalter hatten aber vorgesorgt und luden zum "Nachbeben" in die
Documentahalle. Wer weitere Information braucht oder für das nächste Jahr
gewappnet sein möchte, darf gerne www.kassel-bebt.de
aufsuchen.
News-Update 18.6. 2001.............................
in Jahr ist vergangen,
seit das Clubprojekt "stereo mission" im A.R.M eingezogen ist. Zu
diesem Anlass wurden gleich zwei Feierlichkeiten organisiert. Zum einen gab es am 2.6. eine
Special Spectrum Party mit den DJs Jan Krause von Compost Records München und Dirk
Rumpff von Offtrack. Dem Anlass sehr würdig wurden afrofunk, future jazz und house music
geboten. Der Sonntag (3.6.) stand dann ganz im Zeichen des Clubjazz mit dem stereo mission
Resident Martinez und Gast Mixer Ulrik Riemer aus Hamburg. Ein wirklich gelungenes
Geburtstagswochenende. Parallel fand im übrigen das "freu dich drauf!" Stadtfest in der
nordhessischen Metropole statt. Im Staatstheater eben dieser Metropole gibt es immer wieder
gelungene Partys, die aber leider bisher nicht sonderlich gut besucht waren. Das Besuchen
dieser "Enter-Partys" lohnt sich freilich auf jeden Fall, denn wunderschönes Ambiente und gute
Musik bieten eine Grundlage die besser kaum sein könnte. Am 12.6. präsentierte Stefan Hantel
a k a Shantel sein neustes Werk "Greatdelay". Shantel konnte allerdings nicht wie gewohnt
seine Show abliefern, da er sich in Berlin eine Verletzung zuzog. Seine Performance blieb aber
dennoch exzellent. Ein Ausnahmekünstler, welcher durch bewusstes Experimentieren für
überraschende Momente sorgt und sich mit Musikern aus aller Welt immer neue Einflüsse
einholt.
Einen Tag später am 13.6. kam der Frankfurter Cocoon Club nach Kassel um das
Stammheim brennen zu lassen. Umek, Pascal Feos, Pierre und auf dem Small Floor C-Rock,
Ricardo Villalobos und Axl Baum, Garanten für qualitative Musik und eine gute Stimmung bei
der feierwütigen Crowd.
"Als es passierte..."! Paula fand sich am 14.6. im Spot ein. Schlager a
la Marianne Rosenberg und eine unglaublich schlechte Akustik verdarben aber nicht den Spaß.
Im Spot lässt sich eben immer gut feiern. Elke Brauweiler und Berent Intelmann zogen die
Fanschar mit in ihre kritische und tiefgründige Welt, ein nettes Konzert am Donnertag so zu
sagen. Frau Brauweiler tanzte übrigens nach dem Konzert noch mit den "Dagebliebenen" zu
Klängen von Spot DJ Frank. Zum Ende noch eine hoch erfreuliche Nachricht, Head Couture ist
wieder (immer noch) da! Hans Krüger ließ den Laden am 15.6. von Miss Betty Ford und Herrn
Lars entsprechend einweihen. So long!
News-Update 22.5. 2001.............................
27 Bands in 26 Kneipen, das 3. Kasseler Honky Tonk Kneipen - Festival am 28.04 zog wieder massig Menschen aller
Altersklassen auf Kassels Straßen. Kartenpunkt 1 Almrausch. Dort sollte die Band Stoned auftreten. Leider durfte Kassels
erste Skihütte die Veranstaltung mit den Rock n´ Roll Veteranen nicht ausrichten. Grund waren wohl Beschwerden. Gleich
nebenan in der Kneipe mit dem lustigen Namen "Sockenschuss" waren Sweet Pain zu Gast, eine gute Entschädigung für die
Stoned - Anhänger. Auf der Friedrich - Ebert - Straße immer das gleiche Bild, Menschenmassen und gute Stimmung neben
reichlich Alkoholgenuss, so gehört sich das auch für ein gutes Kneipen - Festival. Shabazz the Disciples, welch eine Ehre,
tanzte in Kassel in den Mai. Bei Wu-Tang-Clan, Gravediggaz und Kopfnicker Produktionen hat dieser Herr mitgewirkt und die
Partymaschine aus Amerika, unterstützt von MC Freestyle (Rocksteady Crew, NYC), gefiel durch seine unglaublich gut
vorgetragenen Raps. Propenvoll war es in der Salzmann Fabrik an diesem Abend nicht, aber die Besucher kamen
uneingeschränkt auf ihre Kosten und sorgten dementsprechend für eine verdammt gute Stimmung. Ein sehr gelungener
Abend, auch wenn es zwischenzeitlich technische Probleme gab, die bei so hohem Besuch das nächste Mal hoffentlich
nicht mehr auftreten.
Souljazz, Bossa Nova, Movie Themes, Latin Jazz, alles vom aller Feisten gab es am 05.05. im A.R.M.
dank der Stereo Mission. Eine sehr hochwertige Veranstaltung die mit der Band Sugarhat aus Hannover gekrönt wurde.
Wunderbare Atmosphäre und im Laufe des Abends noch zwei gut aufgelegte Herren hinter den Plattentellern (Martinez und
Lutz la Rockski). Diesbezüglich vormerken solltet ihr euch das erste Juni - Wochenende, da wird nämlich das Clubprojekt
"stereo mission" zu den Feierlichkeiten "ein Jahr stereo mission im A.R.M" laden. Weiterhin merken solltet ihr euch, dass die
Xallo - Bar nicht wie angekündigt umziehen wird und das im Rahmen des Stadtfest vom 01. - 04.06. die RTL2 Combo "No
Angels" vorbeikommt. Apropos Festlichkeiten, im Gleis 1 fand am 17.05. der 5 Jahre Gleishouse Geburtstag statt. Mit dabei,
Michi Lange aus Hamburg City. Herzlichen Glückwunsch!
News-Update 4.4. 2001.............................
ehr
schade war der Ausfall von DJ Koze am 10.03. im Stammheim. Nicht das sein
Ersatzmann schlecht war, aber Herr Koze ist eben doch einmalig. Die
Finest R&B and HipHop Night mit DJ Sherry aus dem südhessischen FFM wollte
am 23.03. in der Salzmann Factory leider kaum jemand erleben, deshalb wurden
die Pforten auch frühzeitig geschlossen. Die Massen strömten dafür am 24.03.
in die Kassler Clubs, um bei einer Party für die ganze Stadt und Familie
dabei zu sein. HR3@night wurde fein säuberlich über die ganze Stadt verteilt
und mit Hilfe sogenannter Shuttle - Busse verbunden. Das Gleis1 (mit Nonex
und Mo´horizons bestückt) und das Stammheim (mit der Clubnight) waren schon
gegen Mitternacht hoffnungslos überfüllt. Im Spot gaben sich amerikanische
House DJs (Tyree Cooper, Chicago und Neon Leon, Oakland) die Ehre unterstützt
von Cutmaster Jay aus Münster. In der Angersbachstraße gab es allerdings
das Highlight für die aus allen Teilen Nordhessens angereisten Partysüchtigen.
Musiktheater und Nachtwerk veranstalteten die hr3 - Disco - Party mit allem
was dazu gehört: Gwendolyne Karpinski, rote Zeigefinger mit dem Senderlogo
und natürlich lustige Blinkmützchen. Durch die Zeitumstellung war die Party
allerorts ein wenig früher zuende als sonst und verursachte auch noch ein
wenig Unmut, als man leider völlig verspätet das zugesicherte Frühstück
in der Documenta Halle einnehmen wollte. Nicht zu der gigantomanen Großstadt
- Sause gehörte die ebenfalls am 24.03 veranstaltete sehr ehrenwerte Vorstellung
im A.R.M. mit Bassface Sascha. "Die Verkörperung des Drum & Bass" Sascha
hat auch seine MC - Qualitäten offenbart und kommt hoffentlich bald wieder
in Kassel vorbei. "Let the games begin", der Fight Club Vol. II im Jahr
2001 fand am 30.03. im gut gefüllten Querbeat statt. Herr Lakmann von der
allseits bekannten Formation Creutzfeld & Jakob konnte nicht wie angekündigt
anwesend sein, da er sich unglücklicher Weise einen Bänderriss zugezogen
hatte. Die Party war aber auch ohne ihn gut, denn die DJs Danny D, Mimi
und Kid Fresh (ITF Vize Champ) überzeugten komplett. Die MCs Tim Taylor
und der für mich herausragende Pablo Picasso holten sich letztendlich die
Krone des Fight Clubs. Der HipHop Untergrund in Kassel lebt!
News-Update 4.3. 2001.............................
ntje
Vollmer, Christoph Schlingensief, Felix Ensslin und Titus von Lilien diskutierten
am 2.3. in der völlig überfüllten Caricatura über die 68er.
Die Vermittlung von dem was wir schon immer über 68 wissen wollten (wie
uns der Name der Veranstaltung einredete) ging allerdings ein wenig schief.
Frau Vollmer gab die Märchentante und die anderen Anwesenden wussten leider
nicht so genau über was denn nun eigentlich geredet werden sollte. Im Laufe
der Veranstaltung meldeten sich dann leicht Ergraute 68er zu Wort und verwahrten
sich gegen die Unterstellung des Medienkünstlers Titus von Lilien, der sagte
die 68er seinen überhaupt nicht politisch gewesen. Außerdem fügte er hinzu
habe sich die Bewegung schnell zu einer Pop - Kultur entwickelt in der Mode
und Drogen wichtig gewesen seinen. Weiterhin wurde Frau Vollmer von einem
Besucher gefragt warum Dinge die damals als falsch verstanden wurden heute
richtig seien und bediente sich eines etwas wankelmütigen Vergleichs, nämlich
dem des Vietnamkrieges mit dem Krieg im Kosovo.
Zu Beginn der Veranstaltung bekamen wir übrigens einen Ausschnitt aus dem
Hörspiel "Rocky Dutschke 68", welches einen europäischen Hörspielpreis gewann
auf die Ohren. Im Hintergrund inszenierte der Hausregisseur der Berliner
Volksbühne Schlingensief einen Film, bei dem Schulkinder gemeinsame Erlebnisse
an unterschiedlichen Orten erfuhren. Als Fazit bleibt, dass es eine interessante
Veranstaltung war bei der Felix Ensslin (Kind der 68er Bewegung) um ernsthafte
Klärung und Diskussion bemüht war, Titus von Lilien den ersten Tabellenplatz
für die coolste Frisur und Christoph Schlingensief einen genialen Vortrag
über Konsum und Produktivität hielt. Chaos like 68? tg
News-Update 26.2.
2001.............................
J
Tomekk aus Berlin gab sich am 23.02. mal wieder die Ehre, was dazu führte
das vor der Tür des Da Jam viele nicht KS oder HR Kennzeichen auf den Herren
mit dem auffälligen Brillengestell warteten.
Warum so viele Menschen den Release - Tour - Stop von Tomekk nicht verpassen
wollten, begründete sich in der Nacht zum Samstag als Tomekk anfing die
Plattenspieler zu bedienen. Ein sehr party - orientiertes Set, welches vor
allem bei seinen eigenen Stücken "1,2,3" und "Isch läbe für Hip Hop" die
Zustimmung des überwiegend männlichen Publikums fand. Seinen neusten Partyknaller
"Return of Hip Hop" und die MC - Qualitäten des Berliner DJs führten zu
ziemlich einheitlichen Auf- und Ab- Bewegungen auf dem Dancefloor. Am Rand
der Veranstaltung, die letztlich nicht schlecht war, erfuhr ich das MC Rene
momentan mit DJ Membrain im Studio zugange ist. Na bitte!
Im nordhessischen Idyll wird Karneval oder Fasching nicht ganz so exzessiv
wie in anderen Teilen der Republik gefeiert, aber es macht trotzdem Spaß
vor allem im Osten der Stadt. Auch in diesem Jahr hat es dem jungen Spot
- Publikum wieder sehr viel Freude bereitet sich zu verkleiden und zu trinken
was das Zeug hält, Fasching eben. Auffallend viel Krankenhauspersonal und
(wahrscheinlich die Ironie des Schicksals) sehr viele Engelchen ließen es
sich gut gehen. Die Musik war im Spot so gar nicht dem Anlass entsprechend
traditionell schlechte Schunkelmucke, sondern eher klassischer Spot - Style.
Im angrenzenden Shiva wurde vielmehr auf die Schunkel - Schlager - Fraktion
eingegangen, die dies auch angemessen zu würdigen wusste. Ach übrigens,
nach wie vor ist das Projekt Nachtschicht im Spot jeden Dienstag ein zu
empfehlender Treffpunkt.
News-Update 4.2.
2001....................................
ine
Clubnight des Hessischen Rundfunks gab es am 10.02. in der Sandershäuser
Straße 34. Christian Vogel und Pierre lieferten jeweils hervorragende Sets
ab.
Jef K aus dem schönen Paris kam leider erst gar nicht nach Kassel und wurde
vom Hamburger Michi Lang vertreten, der allerdings sowieso schon hinter
der DJ - Kanzel stand. Insgesamt bleibt anzumerken, daß die Nacht des Clubs
im "verflixten siebten Jahr" leider nicht so einschneidend wie in der Woche
zuvor wurde. An dieser Tatsache konnte auch die überaus nette Kassiererin
nichts ändern. Der 17.2. war der Abend des Johannes Heil. Das Stammheim
war leider wieder nicht ganz so voll, eigentlich eher leer, aber die Feierlustigen
die sich dennoch auf den Weg in ihr trautes Heim machten waren trotzdem
gut gelaunt.
Obwohl fast alle ausschließlich wegen Johannes Heil anwesend waren überzeugten
auch die anderen DJs das Publikum. Chicago meets Kassel auf dem Small Floor.
Minx aus der Stadt der White Sox war das Glanzstück schlechthin. Sie ist
ja dafür bekannt sich nach ihren Sets auch noch unter das "Volk" zu mischen.
Vorher jedoch legte die Dame aus Amerika House der widerstandsfähigeren
Sorte auf. Dem Publikum hat es allein schon deshalb gefallen, da die meisten
ja den Stil von Herrn Heil bevorzugen, und der ist ja nicht gerade zimperlich.
Minx legte überaus minimalistisch und deep auf. Die relativ kleine Besucherzahl
genoss es.
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News-Update 10.2. 2001...............................
propos
Discosound vergangener Jahre, im A.R.M e.V. fand am 3.2. mal wieder
eine Stereo Mission Party statt. Ein wahnsinnig volles Haus mit vielen netten
Menschen die teilweise am Eingang etwas länger warten mussten. Die Wartezeit
wurde allerdings vom guten Stereo Mission Service mit Glühwein überbrückt
(an solchem Verhalten könnten sich so manche ein Stückchen abschneiden)!
Auf der Party selbst war die Laune ebenso gut wie die Musik. Leuten mit
Internetzugang sei die Page www.stereomission.de empfohlen. Schneechaos
in Deutschland, klirrende Kälte und ein Geburtstag.
Gewaltiger Ansturm schon zum Auftakt der Geburtstagsfeierlichkeiten des
Stammheim am 3.2. Die Veranstaltung hieß nicht umsonst Giganten, denn zu
Geburtstagen lädt man bekanntlich nur die Besten ein! Rush, Akira (USA),
Decay (USA) und Stella (die wohl als Ersatz "eingeflogen" wurde) betätigten
sich u. a. an den Plattentellern. Stella war eine echte Überraschung. Sie
legte nicht nur fantastisch auf, Sie verstand es auch die Heimkinder mit
sehr vocallastigen Stücken zu animieren. Ihre hauptsächlichen DJ - Tätigkeiten
betreibt Sie momentan im Osten der Republik. Eine sehr gute DJ - Frau die
hoffentlich noch öfter in Kassel zu hören sein wird (nächster Termin: 17.3!).
Die Crowd feierte also gewohnt ausgelassen, allerdings ohne wirklich viel
Platz zu haben. Das tat der Sache aber keinen Abbruch und somit hat sich
die elende Warterei letztlich gelohnt.

News-Update 4.2. 2001....................
ine
Woche vor dem Start der Geburtstagsfeierlichkeiten vom 3.2 bis
24.2 im Stammheim, kamen die in Kassel ja nicht unbekannten Erobique
in die Sandershäuser Straße, um die Gemeinde mit 70s Discosound und elektronischer
Klangvielfalt einzustimmen.
Im nicht ganz so vollen Heim sollte aber trotzdem eine schöne Stimmung aufkommen,
denn Erobique verstanden es die Menge zu körperlicher Ertüchtigung zu animieren.
Vielen Dank Erobique, für den musikalisch und auch sonst in jeglicher Hinsicht
tollen Abend.