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Letztes Update: 4 August, 2003
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Handy-Lexikon
In unserem Lexikon finden Sie alle wichtigen Begriffe rund ums Handy.
Das ABC hilft, die wichtigsten Bezeichnungen der Branche schnell zu finden.


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Akku ist eine wiederaufladbare Batterie, über die Ihr Handy seine Energie bezieht. Bei den Akkus gibt es jedoch Unterschiede bezüglich der Ladezeiten, der Stand-by-Zeiten oder des Gewichtes.
Anklopfen ist eine sogenannte Gesprächsmanagementfunktion. Während des Telefonats erfährt der Anwender, dass ein weiteres Gespräch auf dem Handy eingeht. Der neue Anruf kann wahlweise angenommen werden, während das aktuelle Telefongespräch geparkt wird.

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Bedienerführung ist eine elektronische Bedienungsanleitung, die den Anwender step by step zu den gewünschten Funktionen des Gerätes führt und über das Display des entsprechenden Gerätes ablesbar ist.
Ein Booster, zu deutsch "Helfer", wird zur Verstärkung von elektrischen Impulsen eingesetzt; somit kann die Sendeleistung eines Handys heraufgesetzt werden.
Bündelfunk ist für Mobiltelefonierer interessant, die viel regional telefonieren. Nutzer zahlen dabei eine feste Monatsgebühr pro Gerät, zusätzliche Gesprächskosten fallen nicht mehr an.

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C-Netz ist ein älteres Funknetz auf analoger Basis, das fast nur noch durch Autotelefone genutzt wird.
Callback ist ein Rufnummernsystem zum kostengünstigeren Telefonieren. Der Telefonierer ruft über eine spezielle Rufnummer, die er durch einen Callback-Anbieter erhält, einen Zentralcomputer an. Der Zentralcomputer ruft den Anrufer umgehend zurück und stellt eine kostengünstigere Amtsleitung zur Verfügung. Über diese günstigere Leitung kann dann der eigentlich gewünschte Anruf getätigt werden, wobei zum kostengünstigeren Tarif des internationalen Netzbetreibers telefoniert wird.
Cityruf ist ein Funkrufdienst, bei dem eine monatliche Grundgebühr bezahlt wird. Das System exisitiert seit 1989; das Sendegebiet ist dafür in bundesweit 16 Gebiete eingeteilt.
Bei der Nutzung eines Handys im Auto per Aussenantenne können Leistungsverluste auftreten. Der Compenser ("Ausgleicher") reguliert die Defizite und gewährleistet die vorgesehene Sendeleistung des Handys.

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Direktruf erleichtert das Telefonieren mit häufig gewählten Nummern. Die Nummern können auf Ihrem Handy fest eingespeichert werden und durch den Direktruf einfach und bequem aufgerufen werden. Das Wählen durch die Kurzwahltasten erspart mühsames erneutes Eingeben längerer Nummern, beispielsweise bei besetzten Leitungen. Der Direktruf wird scherzhaft auch "Babyruf" genannt.
D-Netz ist das moderne, digitale Funknetz der beiden konkurrierenden Betrieber Telekom (D1-Netz) und Mannesmann (D2-Netz).
Das Dualband-Handy ist in der Lage, in unterschiedlichen Frequenzen zu senden und zu empfangen. Somit ist es in der Lage, in verschiedenen Netzen zu arbeiten: so z. B. im D-Netz (900 MHz), im E-Netz (1800 MHz) und in dem amerikanischen Netzen auf 1900 MHz Basis.
Dual Mode ist die Bezeichnung für ein Mobiltelefon, das sowohl als schnurloses Telefon für den privaten Bereich wie auch als voll funktionsfähiges Handy für unterwegs verwendbar ist.
Durch die steigende Zahl von Mobiltelefonierern in den einzelnen Netzen kann es zu Engpässen oder Überlastungen kommen. Dual Rate als technisches Verfahren soll die Überlastungsprobleme beheben und es mehreren Teilnehmern gleichzeitig gestatten, bei optimaler Gesprächsqualität auf der gleichen Frequenz zu telefonieren.

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E-Netz ist das seit 1994 bestehende Mobilfunknetz auf digitaler Basis. Durch die hohe Dichte der Basisstationen kommt das ausschliesslich für Handys entwickelte Netz mit geringeren Sendeleistungen im Bereich von 0,25-1 Watt aus. Anbieter im E-Netz sind bisher die E-Plus Mobilfunk GmbH und Viag Interkom.
Das Einbuchen ist das "Sich-Anmelden" bei der Funknetzstelle. Somit sind Sie als Mobiltelefonierer anwesend und können mit Ihrem Gerät sowohl senden als auch empfangen. Meist geschieht das Einbuchen durch blosses Einschalten Ihres Gerätes und Eingeben Ihrer PIN-Nummer; Sie werden als erreichbar registriert und sind allzeit erreichbar.
Die Elektronische Akkuladesteuerung reguliert die Aufladung Ihres Handyakkus. Zu häufiges Aufladen kann das Gerät beschädigen oder die Leistungsfähigkeit des Akkus merklich beeinträchtigen. Durch die elektronische Akkuladesteuerung wird das schonende und optimale Wiederaufladen Ihres Handys gewährleistet.
Als Elektrosmog bezeichnet man elektromagnetische Wellen, die bei jedem elektrischen Gerät auftreten und die bei starken Konzentrationen der Wellen möglicherweise Gesundheitsschäden verursachen. Der ursprüngliche geäußerte Verdacht, dass die Handynutzung schädlich ist, konnte bislang nicht offiziell bestätigt werden.
Email aufs Handy ist das automatische Weiterleiten von Emails per SMS aufs Handy. Da per SMS nur 160 Zeichen verschickt werden können, kommt meist nur ein Teil der Email an. Diesen Service gibt es bei handy.de.
Die Enhanced Full Rate ist ein Verfahren zur Verbesserung der Gesprächsqualität.

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Festnetz ist das bestehende Netz der immobilen, fest installierten Telefone. Zur Zeit sind Bemühungen im Gange, sowohl das Festnetz als auch das Mobilfunknetz in einem gemeinsamen Netz zu koppeln. Erste Schritte in diese Richtung zeichnen sich beim Dual Mode System ab, wo das Portable auch als Handy funktionieren kann.
Flächendeckung bezeichnet die Erreichbarkeit und Gesprächsqualität eines Mobilfunknetzes, mit der in verschiedenen Regionen telefoniert werden kann. Je besser die Flächendeckung, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Funklochs und desto höher die Gesprächsqualität.
Um beim Autofahren telefonieren zu können, ohne den Hörer ständig in der Hand halten zu müssen, wurde die Freisprechanlage entwickelt. Das Gerät wird innerhalb der Fahrerkabine mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet; weitere Personen können so ebenfalls mithören und der Fahrer hat beide Hände zum Fahren zur Verfügung.
Die Mobilfunknetze in Deutschland unterscheiden sich durch ihre Frequenz. Das Digitalnetz D-Netz sendet auf einer Frequenz von 900 MHz, das nur für Handys entwickelte E-Netz sendet mit 1800 MHz.
Die deutschen Netze unterscheiden sich auch von den nordamerikanischen Netzen, die hauptsächlich mit 1900 MHZ senden.
Das erste Mobilfunknetz war das analoge C-Netz mit 450 MHz.
Als Funkloch bezeichnet man eine Region oder ein Gebiet, in dem das Handy keinen Empfang hat. Gründe dafür sind zum Beispiel ungeeignetes Gelände, Abschirmungen im Gebäude oder eine zu große Entfernung zum nächsten Sender.

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GPRS steht für General Packet Radio Service. Daten werden mit Hilfe dieser Technologie wie im Internet in Paketen übertragen. GPRS-Handys sind immer online, empfangen die für den Teilnehmer bestimmte Daten aber nur von Zeit zu Zeit.Diese Technologie soll ab dem Frühjahr 2000 eingeführt werden.
Grundgebühr ist das monatliche Entgeld, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist.
GSM ist die Abkürzung für "Global System for Mobile Communication". Während in Europa dieser digitale Standard für das Telefonieren vorherrscht, wird in den USA und Kanada überwiegend das analoge System AMPS (Advanced Mobile Phone System) genutzt.

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Handy ist die bekannteste Bezeichnung für Mobiltelefon, wobei der Begriff Handy nur im deutschsprachigen Raum benutzt wird. Das Wort ist anders als man anehmen könnte nicht aus dem Englischen abgeleitet, sondern eine reine Erfindung der Industrie. Im englischsprachigen Raum heißt es nämlich Mobil.
HSCSD steht für High Speed Circuit Switched Data. Diese Technologie ermöglicht eine höhere Daten-Übertragungsrate im GSM Netz, indem zwei oder mehr Sprachkanäle gebündelt werden.

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Interkom ist die kostenlose Gesprächsmöglichkeit zwischen Basisteil und Portable.
Iridium war ein Satellitenkommunikationsnetzwerk, das Handy-Besitzern die Möglichkeit bot, weltweit unter einer Rufnummer erreichbar zu sein. Die hohen Preise für satellitenfähige Handys und horrende Minutenpreise für Gespräche sorgten dafür, dass das ambitionierte Projekt scheiterte.

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Kinder-Handy ist ein speziell für die 6- bis 12jährigen Kinder entwickeltes Gerät mit bis zu sechs gespeicherten Rufnummern . Die Anwahl der gewünschten Nummer erfolgt über Drücken einer farbigen Taste (z.B. gelbe Taste für die Eltern, rote Taste für die Polizei).
In Mitteleuropa bietet zunächst die österreichische Mobilkom Austria AG das Kinder-Handy an.

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Wenn der Nutzer gerade telefoniert, nicht im Netz "anwesend" ist oder sein Gerät ausgeschaltet hat, kann ihm der Anrufer mittels der Mailbox dennoch eine Nachricht zukommen lassen. Sollte der Betreiber seinen elektronischen Anrufbeantworter längere Zeit nicht abhören, meldet sich die Mailbox bei vielen Geräten automatisch mit der Mitteilung, dass eine neue Nachricht vorliegt.
Als Makeln bezeichnet man das Annehmen eines ankommenden Anrufs während eines geführten Telefonats.
Der Memory-Effekt tritt bei Akkus auf, wenn vor der vollständigen Entladung bereits wieder aufgeladen wird. Die Speicherkapazität der Batterie kann dadurch deutlich an Leistung verlieren.
Das Mobile Büro ist die Zukunftsperspektive zum herkömmlichen, immobilen Büro. Der Nutzer ist ausgestattet mit tragbarem Computer und Handy. Durch die entsprechende Modemkarte stehen ihm zusätzlich alle Online-Dienste (T-Online, Internet) zur Vefügung.
Werden mehrere schnurlose Telefonhörer (Portables) mit der Basissation gekoppelt, spricht man von einem Multilink.

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PCMCIA-Modemkarte: Auswechselbarer Adapter, der bei entsprechender Schnittstelle ein Handy mit einem Notebook koppeln kann. E-mails oder Faxe können so problemlos unterwegs gesendet und empfangen werden.
PIN bedeutet "personal identification number" und ist der Zugangscode für Ihre SIM-Karte. Normalerweise muss die PIN nach jedem Einschalten des Gerätes wieder neu eingegeben werden, damit dass Telefon vor Missbrauch geschützt werden kann.
Auf sogenannten Prepaid-Karten befindet sich ein vorher eingezahlter Betrag, den der Benutzer abtelefoniert. Die Vorteile sind die überschaubaren Kosten und die Unabhängigkeit von einem Kartenvertrag.
Nach dreimaligem falschen Eingeben der PIN-Nummer kann der Nutzer sein Gerät durch die PUK (Personal Unblocking Key) oder Super-PIN wieder freischalten.

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Roaming, zu deutsch "Umherstreifen", ist die Möglichkeit, mit der SIM-Karte bzw. dem Handy auch in anderen Netzen telefonieren zu können. Hierbei spielen weder Landesgrenzen noch die Netze selbst eine Rolle.

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SIM-Karten ("subscriber identification modul") sind das Herzstück eines jeden Handys. Sie identifizieren den Anschluss und speichern Infos wie PIN-Code, eigene Rufnummer und individuelles Telefonbuch. Die meisten Geräte benötigen heutzutage nur noch die winzige Plug-in-Karte, die mit fast jedem Handymodell gekoppelt werden kann.
SMS steht für short message service ("Kurzmitteilungsdienst"); gemeint ist der Austausch von Nachrichten zwischen zwei Geräten, deren Inhalt aus bis zu maximal 160 Schriftzeichen bestehen kann. Alte Handys können SMS nur empfangen, neuere Modelle auch senden.
Die reine Zeit, mit der man ununterbrochen auf seinem Handy telefonieren kann, bezeichnet man als Sprechzeit. Die Länge der maximalen Sprechzeit ist abhängig von Gerät, Umgebung und Netz.
Stand-by ist die Zeitspanne, die ein Handy ohne zwischenzeitliches Aufladen betriebs- und empfangsbereit ist. Dabei ist die Stand-by-Zeit, wie bei der Sprechzeit, je nach Hersteller, Gebrauch und Gerät unterschiedlich. Auch das Netz spielt eine wesentliche Rolle: je nach "Anwesenheitanfrage" der einzelnen Netze muss der Energieverbrauch gemessen werden.
Stummschaltung ist eine spezielle Funktion im Zusammenhang mit einer Freisprechanlage im Auto. Bei einem ankommenden Anruf oder während des Telefonierens schaltet sich das Autoradio automatisch ab.

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Tarife sind die Gebühren pro telefonierter Gesprächszeit. Die einzelnen Provider unterscheiden sich in ihren Gebühren; häufig sind die Tarife für Gepräche in der Nebenzeit billiger als in der Hauptzeit.

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Die Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen im Telekommunikationsbereich wird in der Einheit bps (bits per second) gemessen. Sie bezeichnet die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Zeichen. Je höher die Übertragungsgeschwindigkeit, desto schneller kann die Information aufgebaut, gesendet bzw. empfangen werden.
UMTS steht für United Mobile Telecommunication System und steht für eine neue Übertragungstechnologie mit Breitbandfunktechnik, die ab 2002 zum Einsatz kommen soll. Damit soll die bisher auf 9600 kB begrenzte Übertragungsrate gesteigert werden, um beispielsweise Videokonferenzen über Handy abzuhalten.

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Vibrationsalarm ist eine Alternative zum akustischen Signalton: anstatt des Klingelns vibriert der Akku. Somit werden Umstehende nicht gestört, dem Betreiber aber mitgeteilt, dass ein Anruf eingeht.

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WAP (Wireless Application Protocol) ist ein globaler Standard, der u.a. das Surfen im Internet mit dem Handy ermöglicht. WAP-fähige Handys erlauben in Zukunft Anwendungen, wie z.B. E-Mail, Handy-Banking oder Handy-Reiseführer. Allerdings müssen die Internetseiten in einem speziellen Format bereitgestellt werden, um sinnvolle Anwendungen für Handys mit ihrem kleinen Display zu ermöglichen. Dieses neue Format, WML (Wireless Markup Language), ermöglicht in der ersten Generation lediglich Textdarstellungen sowie einfache Schwarz/Weiß-Graphiken. Es ist aber davon auszugehen, daß dieser neue Standard kontinuierlich weiterentwickelt wird, um den technischen Fortschritt im Handy-Bereich voll auszunutzen.

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