|
Regiostar
August 2010 |
|
| || |
|
Eine Erfolgsgeschichte Made in Nordhessen. Andreas Pape aus Bad Arolsen war insgesamt 37mal deutscher Meister im Wasserski. Acht mal Europameister. Nebenbei spielt er den Bösewicht in Indipendent-Filmen. Im Ww Interview erzählt Pape, warum Arnold Schwarzenegger sein Vorbild ist und was es mit leicht bekleideten Damen beim Wasserskifahren auf sich hat. Ww: Du bist 37facher deutscher Meister, 8 mal Europameister und sogar Weltmeister! Wie hast du das geschafft? Disziplin, Ehrgeiz und ein Traum vor Augen! Das reicht schon um es ganz weit nach vorne zu bringen. Aber das haben halt nicht alle Sportler! Ich hab schon viele kommen und gehen sehen. Die Leute denken es passiert alles von alleine oder durch Glück, weil viele auch nur das sehen was sie sehen wollen. Aber so ist es eben nicht. Ich musste viel Zeit opfern und auf vieles andere verzichten. Mein größtes Ziel ist wieder fit zu werden. Ich hatte mir Mitte Juli letzten Jahres einen schwere Knieverletzung beim Springen zugezogen. 10 Monate konnte ich überhaupt keinen Sport mehr machen. Die Ärzte raten mir natürlich davon ab überhaupt noch weiter zu fahren aber wer möchte schon nach so einem Unfall das Handtuch schmeißen?! Ich bereite mich im Prinzip schon auf das nächste Jahr vor. Aber ob ich jemals wieder Springen kann steht noch in den Sternen. Was begeistert dich so am Wasserski? Was ist das besondere daran? Es hat sehr viele Dinge die einen reizen. Zum einen ist es ein Sport bei dem man selbst bestimmen kann was man macht. Man ist halt sein eigener Chef. Zum anderen ist es eine Sportart, die sich im freien abspielt und man das Wetter und die Umgebung genießen kann. Man entwickelt da ganz schnell ein Gefühl von Freiheit! Aber vielleicht ist es auch nur die Faszination, dass es eine Randsportart ist, die nicht jeder macht und die nicht so verbreitet ist wie Fußball. Traurig nur, dass man damit kein Geld verdienen kann! Ist dir beim Wasserski fahren mal etwas besonders witziges passiert? Hmmm, muss ich überlegen. Na ja, man hat schon ab und zu mal nach einem Sturz seine Bordshorts verloren. Dabei haben aber eher immer die anderen gelacht. Und als ich mal fürs Slalom fahren trainiert habe, lag mal eine Frau splitternackt auf der Schanze. Die muss mich wohl ganz nett gefunden haben, allerdings war ich damals noch zu jung und habe diszipliniert weiter trainiert. So was passiert dir nur einmal im Leben. Damals war es mir ohne Ende peinlich, aber heute könnte ich mich darüber tot lachen. Um mal ein bisschen vom Sport weg zukommen, du bist ja außerdem auch noch Kameramann, Filmemacher und Schauspieler! Wie bringst du das unter einen Hut? Gar nicht! Mein Tag müsste 30 Stunden haben. Man muss sich halt vorher seinen Tag gestalten und organisieren, was bei meinem Beruf als Kameramann sehr schwierig ist da man nie so genau weiß wie seine Arbeitszeiten sind. Das heißt man muss ständig improvisieren und um planen. Das Filme machen und Schauspielern mache ich alles noch nebenbei in meiner freien Zeit. Wasserski fahre ich jetzt 22 Jahren und Filme drehe ich seit 11 Jahren. Ich bin kein Typ, der viele Dinge ausprobiert, sondern habe mich halt auf das beschränkt was ich kann und gerne tue. Es gibt Leute, die tausend Dinge anfangen und können wollen aber nichts vernünftig machen. Du spielst ja öfters die Rolle des Bösen. Kannst du dich da besser hinein versetzen? Mir wurde die Rolle des Bösen immer so zugeteilt! Ich muss aber auch sagen das ich am liebsten den Bösen spiele. Ich weiß auch nicht warum. Vielleicht weil man unterbewusst seinen ganzen Zorn oder Frust ablassen kann. Da muss was dran sein, weil ich nach dem „Bösen Spiel“ immer gut drauf bin! Zum Schluss möchte ich es nochmal genau wissen, du hast auf deiner MySpace Seite Schwarzenegger als Held angegeben. Gib es zu, Insgeheim träumst du doch von einer Karriere à la Terminator, oder? Arni hat in jungen Jahren drei große Ziele gesetzt hat, die er in seinem Leben erreichen möchte! Zum einen wollte er ein großer Bodybuilder werde, zum anderen ein Leinwand- Actionheld und zum dritten wollte er in die Politik. Und siehe da, was er alles geschafft hat! Das Gespräch führte Alexander Leis
Andreas Pape: |
[ Die Regiobands des Monats ] |