|
Diesen
Monat stellen wir Euch einen der DJs vor, die auf der Wildwechsel-Party am 29.10, auflegen werden. Die Rede ist vom Paderborner House DJ DISCOHONK.Die Geschichte
von DISCOHONK, alias Sven Barth, begann 1996 in England.
ei
seinem dortigen Aufenthalt zog er durch Clubs und Bars, um so schnell
Gefallen am Nightlife und elektronischer Musik zu finden. Davon inspiriert,
kaufte er sich seine ersten Turntables und Platten.
Nach erstem DJaying auf privaten Partys folgten nach viel Übung dann ab
1997 bereits größere Verantaltungen. Bis zum Jahr 2000 war er dann sogar
Resident-DJ in einigen Clubs. Durch die Bundeswehr blieb ihm dann allerdings
nicht mehr allzuviel Zeit für Auftritte.
Die Locations, bei denen DISCOHONK aktiv war, sind kaum noch zu zählen. War er zunächst vor allem in Paderborn und im Magdeburger "Prinzz" zu erleben, sprachen sich seine Fähigkeiten rasch herum.Sein Locations-ABC sieht so aus:
Alcatraz (Uk) | Allegro | BluClub | Cage (Uk) | Caipiranha | Club Savoy | Dance House | Effect | Extra | Fusion Club | Glam | Glashaus Center | Giga Parc | Go Parc | Joy | Ju-Rope | Kju | Mangostin | Martinshof | Mückenwirt | Lord | OX | Pascha | Prinzzclub° | PuPu-Club | Q-Club | Q-Palace | Rheingold | Poison | S-Club | Shark | Sonderbar | Tropical Island | Twister | Vogue | Zero | Zoo (Uk)!
Schon auf der"15 Jahre Wildwechsel-Party" zeigte der Ww-Fan sein Können. Umso mehr freut sich die Redaktion, dass er auch beim 20-Jährigen dabei ist.
"Musik muss etwas
haben, was selbst mich als notorischen Nicht-Tänzer in Bewegung bringen
kann" - das ist seine Maxime. (joh/lj)
INTERVIEW:
Wann und wie kamst du dazu DJ zu werden?
Angefangen hat die ganze Geschichte 1996 in England. Durch einen Zufall
(oder Glück?) habe ich einige DJs kennen gelernt und mich in House verliebt.und
mich das erste Mal überhaupt mit Vinyl beschäftigt. Zurück in Deutschland
mussten die Decks her und gleich einige Platten. Die Liebe zur Musik prägte
sich immer weiter aus und mit der Zeit wechselte auch der Musikstil. Die
ehemals heftigeren Klänge interessierten mich nicht mehr. Auf meinem nächsten
Trip nach England habe ich die Möglichkeit bekommen, das Ergebnis meiner
zahllosen Nächte zwischen den 1210ern vor größerem Publikum zu beweisen.
Ab 1997 folgten die ersten regelmäßigen Bookings und ein Jahr später die
erste Residency. Damit aber erst einmal genug sein. Diese ganze Residency
Geschichte ist mir zu endgültig: Jedes Wochenende den gleichen Club sehen
ist auch nicht das wahre. Schließlich lernt man nie aus, Stil und Mixing
sollen sich weiterentwickeln. 2 Beats übereinander packen kann schließlich
jeder. Der Gast zahlt schließlich dafür, dass er unterhalten wird und
nicht für eine 08/15 Nummer.
Wieso gerade dieser Stil?
Funky, bumpin' and uncut fresh HOUSEmusic - Like a deep bit into a juicy
peach of pleasure and passion. The exotic mixture of bangin beats and
bewiching beauty crowned with candy cream of craving for caipirinha at
night. Taste the fragrance of sensual sensoussnes ... Follow me into my
ocean of purest love for sensibility. Take a break and get bit of my flawless
strawberry short cake - for it's the BEST u can ever get.
Wo willst du unbedingt mal auflegen?
Tut mir leid, aber die Frage find ich ein bissel traurig. Es kommt doch
nicht wirklich auf die Location an. Vielmehr auf die Menschen denen Musik
genauso wichtig ist wie mir. Wenn ihr unbedingt eine Location haben wollt:
An einem Strand mit weißem Sand und der Sonne die langsam über dem strahlend
blauen Meer aufgeht. Im Hintergrund sollten irgendwie ein paar nette Felsen
stehen. Das ganze Event sollte sich so bis in die frühe Mittagszeit hinziehen
und die Menschen müssten ihre schweißverklebten Körper stundenlang rhythmisch
bewegen und dabei nicht reden. irgendwie eine Mischung aus Cafe del mar
& Barcardi Werbung.
Das Interview führte Jochen Henkelmann
Homepage: www.discohonk.de
|