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Open Flair 2016 - neu bestätigt: Sum 41, Madsen, Talco, Ok Kid, Beach Slang, Cäthe Fjørt u.a

am 27 Januar 2016 von Robert Ehrlich

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Open Flair Bühne 2015

Open Flair Bühne 2015

nach Limp Bizkit, Die Fantastischen Vier, Parkway Drive, Descendents, Bosse, Wizo, Boysetsfire, Flag, Jennifer Rostock, Wirtz, Royal Republic, Saltatio Mortis und vielen anderen können wir heute eine ganze Reihe weiterer Acts für das Open Flair 2016 bekannt geben:

Sum 41

Sum 41

Sum 41

Gleich mit ihrem Debütalbum gingen Sum 41 aus Ontario durch die Decke. „All Killer No Filler“ erschien 2001, hielt sich sowohl diesseits als auch jenseits des Atlantiks wochenlang in den Charts, wurde in Kanada, den USA und England mit Platin ausgezeichnet und gilt heute als Meilenstein des Pop-Punk. Mittlerweile über fünf Millionen Mal verkauft und bei Fans und Kritikern gleichermaßen umjubelt wurde auch „Chuck“ (2004). Das Visions-Magazin schrieb damals: „Sum 41 sind wirklich erwachsen geworden und wissen jetzt, wie man Songs schreibt, die gleichzeitig schnell, hart und melodisch sind, ohne sich selbst zu verarschen. (…) Diese fast 45 Minuten sind mit den aktuellen Alben von Green Day und Social Distortion der wahre Soundtrack für einen Sommer, der keiner war.“ Nach „Screaming Bloody Murder“ (2011) arbeiten Sum 41 derzeit an ihrem neuen Album und wir freuen uns auf den perfekten Live-Sound für einen Sommer, der einer wird!

Madsen

Madsen

Madsen

Ihre Shows beim Open Flair 2012 auf der Hauptbühne und 2014 am See waren schlichtweg phänomenal. Bestens aufgelegt die Band, restlos begeistert die feiernden Meuten. Wer diese Stimmungshighlights erlebt hat, wird sich den neuerlichen Besuch von Madsen beim Open Flair 2016 fett im Kalender markieren. Zumal die vier Sympathieträger nach dem ausgesprochen formstarken Album „Wo Es Beginnt“ (2012) im August 2015 das neue Studiowerk „Kompass“ herausgebracht haben. Der kratzige Opener „Sirenen“ stehe Sänger Sebastian Madsen gut und auch nach hinten raus mache das Quartett endlich mal wieder richtig Krach. Songs wie „Graue Welt“ und "Leuchttürme" würden offen legen, dass sich die Band nicht nur im ruhigen Wendland, sondern auch im lauten Hard Rock zu Hause fühle. Und insbesondere live zählen Madsen nach wie vor zu mitreißendsten Bands weit und breit!

Talco

Talco

Talco

Seit ihrer Gründung vor rund 15 Jahren konnten sich Talco mehr und mehr Freunde erspielen, bis sie 2009 erstmals sogar deutsche Clubs wie das Berliner SO36 ausverkauften. Nach „La Cretina Commedia“ (2010) und „Gran Galà“ (2012) haben die sechs Musiker aus dem venezianischen Stadtteil Marghera im November vergangenen Jahres das neue Studioalbum „Silent Town“ herausgebracht. Die prägnante Akzentuierung des Sängers und Gitarristen Dema sowie das hohe Spieltempo zwischen Punk, Ska, Gipsy und Patchanka lasse niemanden kalt, heißt es in einer Rezension des Underdog Fanzines: „Da wird im 4/4 Takt gepogt wie Sau, auf und ab gehüpft und zusammen gefeiert. Das Gebläse sorgt wie ein Motor für zusätzliche Hochleistung und ich bin erstaunt, was Talco auch auf ihrem 6. Album leisten. Sind sie immer noch wütend, spritzig, kritisch und politisch und im Kollektiv einfach unschlagbar.“

Ok Kid

Ok Kid

Ok Kid

Am Anfang war ihre Vorliebe für Bands wie Radiohead, Massive Attack oder The Streets, eine Faszination für analoge Synthesizer sowie die ehrliche Sprache des Rap. Schon 2009, da hießen sie noch Jona:S, gewannen sie den New Music Award und das Onlineportal Motor.de prognostizierte den Aufstieg in die erste Liga des Pop. 2011 erkannte auch das Intro-Magazin das Hitpotenzial und nach dem Ausstieg zweier Bandmitglieder und der Umbenennung legten die Wahlkölner im Frühjahr 2013 ihr Debütalbum „Ok Kid“ vor. Selten habe jemand schöner zu abgehackten Synthies gerappt als Jonas Schubert bei „Kaffee warm“, so heißt es bei Laut.de. Auch wenn der Sänger manchmal an Clueso erinnere und seine Texte an die Poesie der Hamburger Schule, hätten Ok Kid ihren ganz eigenen Stil erfunden“. Nach der EP „Grundlos“ (2014) und der Single „Gute Menschen“ ist das Trio 2016 mit neuem Album unterwegs.

Beach Slang

Beach Slang

Beach Slang

Beach Slang aus Philadelphia, Pennsylvania, existieren erst seit 2013 und haben sich in der kurzen Zeit nicht nur als Erfinder von langen Plattentiteln profiliert. Denn nach ihren EPs „Cheap Thrills On A Dead End Street“ und „Who Would Ever Want Something So Broken?“ hat das Quartett im Herbst 2015 das Debütalbum „The Things We Do To Find People Who Feel Like Us“ herausgebracht und damit für Begeisterung unter Fans und Kritikern gesorgt. Auf Allschools.net etwa wurden schon die EPs für ihre perfekten Indie-Emo-Punk-Hymnen gerühmt. Und das Album beweise, dass „die Band mehr als dröhnende Hymnen draufhat, die in der Live-Situation bestimmt ordentlich zünden, sondern auch mit einer etwas stärker angezogenen Handbremse diese gewisse zerbrechlich-starke Stimmung zu transportieren versteht“. Und der Pressetext zu Beach Slang ergänzt: „Sie sind eine unglaublich gute Live Band.“

 

Cäthe

Cäthe

Cäthe

Schon mit ihrem Debüt „Ich muss gar nichts“ landete sie 2011 in den deutschen Albumcharts und Songs wie „Unter meiner Haut“ etablierten Cäthe laut Pressetext als „wahre Rock’n’Roll-Röhre“, die Publikum und Kritiker gleichermaßen mit pointierter Alltagspoesie und sprachverliebten Metaphern begeistert. Mittlerweile hat die Sängerin und Songschreiberin unter anderem mehrere TV-Auftritte bei „Inas Nacht“ absolviert, den Autorenpreis der GEMA in der Kategorie Rock gewonnen und mit „Verschollenes Tier“ (2013) sowie „Vagabund“ (2015) zwei weitere Alben herausgebracht. „Mehr Singer-Songwriter-Preziosen, weniger Rockelemente, dafür mehr Schönklang in ihrer Stimme und geradlinigere, wohltemperierte Melodien“, so fasst der Pressetext das aktuelle Werk zusammen. Gemeinsam mit ihrer hervorragenden Band ist Cäthe erstmals auf dem Open Flair zu erleben.

Fjørt

Fjørt

Fjørt

Das Aachener Trio Fjørt konnte mit seinem gefeierten Debütalbum „D'accord‘‘ (2014) nachhaltig untermauern, was schon die EP „Demontage‘‘ zwei Jahre zuvor angedeutet hatte: „Melodien für durchwachte Nächte, Aggression für die nächste Detonation, von Zweifel, Wut, Unsicherheit und Hilflosigkeit zerfressene Texte, die man nur so artikulieren kann, wenn man an sie glaubt“, so der Pressetext. Das Fuze Magazine schwärmte von „Eskalation in Anmut“, „unglaublich starker Produktion“ und „Musik, die so gut tut, die so viel im Inneren bewegt; Musik, die einfach schön ist“. Und auch bei Visions ist das Album „ein absoluter Meilenstein des deutschsprachigen Post-Hardcore“. Ab Februar sind Fjørt mit dem neue Werk „Kontakt‘‘ unterwegs. Laut Pressetext klingt das Trio noch konsequenter, homogener und zielgerichteter als zuvor. „Ein Flächenbrand ist entfacht. Auspusten zwecklos: In Aachen läuft man sich gerade erst warm.“

Swiss & Die anderen

Swiss & Die anderen

Swiss & Die anderen

Swiss hatte bereits fünf Rap-Alben veröffentlicht und darauf unter anderem mit Ferris MC kollaboriert, bevor er von HipHop auf Punkrock umschaltete. Gemeinsam mit dem Bassisten Matze Grimm, dem Gitarristen Jakob Schulze, Schlagzeuger Tobias Gerth und DJ Da Wizard brachte der Hamburger mit Wurzeln in der Schweiz die EP „Schwarz Rot Braun“ heraus und im Herbst 2014 gingen Swiss & Die Andern mit J.B.O. auf ausgedehnte Tour. Im Januar 2015 erschien das Debütalbum „Große Freiheit“ – wie bereits die EP über das bandeigene Label Missglückte Welt - und erreichte Platz 44 der deutschen Charts. Über die Shows des Quintetts heißt es im Pressetext: „Wer Swiss & Die Andern schon einmal live gesehen hat, weiß, dass sie auf der Bühne ihr Leben geben. Die Jungs tragen ihre Hymnen aus der Missglückten Welt mit einer Leidenschaft vor, die das Publikum sofort in den Bann zieht.“

Counterfeit

Jamie Campbell von Counterfeit

Jamie Campbell von Counterfeit

Bereits ihre allerersten Shows in London, Hamburg, Berlin und Köln im Dezember und Januar waren rummelbutzenvolle Erfolge. Das mag auch der Popularität von Jamie Campbell Bower geschuldet sein, der mit seinen Rollen in Tim Burtons Sweeney Todd, den letzten beiden Teilen der Harry-Potter-Reihe und vor allem in den Twilight-Verfilmungen „seine Verehrerinnen scharenweise zur Verzückung trieb“, wie es der Pressetext formuliert. Andererseits: Wer eine Debütsingle wie „Come Get Some“ heraushaut, muss sich auch ohne Promibonus nicht wundern, in ausverkauften Clubs zu spielen. „Die Performance des Frontmanns ist alles andere als, ähem, vampirisch blutleer, sondern ganz im Gegenteil voller Leben und Energie, die Gitarre laut und verzerrt, das Schlagzeug schnell und präzise“, so der Pressetext. Im August sind Counterfeit mit den Songs ihres ersten Albums in Eschwege zu erleben.

Who Killed Bruce Lee

Who Killed Bruce Lee

Who Killed Bruce Lee

Man kann seine Bandkarriere wahrlich schlechter starten als mit Coverversionen von The Strokes und Queens Of The Stone Age. Und wenn man ihnen die Einflüsse aus ihrer Frühphase auch durchaus noch anhören kann, haben sich Who Killed Bruce Lee aus Beirut doch längst mit eigenem Songmaterial zwischen Indie-Rock, Electro und Funk profiliert. Das Quartett brachte 2012 eine erste EP heraus und stieß im Herbst 2015 bei einer Clubtour durch Deutschland auf euphorische Reaktionen. „Wir sind immer noch ein wenig durcheinander von der gestrigen Show mit Who Killed Bruce Lee! Das war total irre, mega, sensationell, eine Offenbarung“, schrieben etwa die Veranstalter nach einer Show in Düsseldorf. Bei Circus Halligalli präsentierte sich die Band im Oktober souverän einem Millionenpublikum und nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Distant Rendezvous“ im Februar sind die Libanesen mit ihren großartigen Live-Qualitäten in Eschwege zu erleben.

Kapelle Petra

 

Kapelle Petra

Kapelle Petra

„Hamm als offizielles Mittelzentrum Nordrhein-Westfalens bringt zweifellos eine der charmantesten und – mit Verlaub – beklopptesten Bands der Republik hervor“, heißt es im Pressetext von Kapelle Petra. Man kennt das Quartett um die lebende Bühnenskulptur Gazelle nicht nur als fleißig tourendes Live-Spektakel, sondern auch durch diverse Fernsehauftritte bei Circus Halligalli, PonyhofDie Show, neo Paradise oder Sky. Und mit ihrem neuen Album „The Underforgotten Table“ nimmt die Kapelle auch das Jahr 2016 im Sturm durch die Musikstile. Ob laut und mit ordentlich Strom in der Gitarre („Blut, Gehirn, Massaker“, „Befund“, „Stau“), mit leiseren, gar nachdenklicheren Tönen („Sensationell“, „Pogo in den Sonnenuntergang“, „Nicht ganz so laut wie sonst“) oder im typischen Kapelle-Petra-Gewand („Ja“, „Die Lehrer“, „Statement“) – die Hammer sind und bleiben der Hammer.

 

Wohnraumheldenliga

Wohnraumheldenliga

Wohnraumheldenliga

„Nach Jahren des zweisamen Tourens um die Welt stellten unsere Helden B-Man Mayor und C-Punkt Stein-Schneider fest, dass der Zustand unserer Welt nach mehr verlangt als nach zwei einsamen Rufern und riefen die Heldenliga zu Hilfe.“ So beschreibt der Pressetext, was sich bereits beim Open Flair 2015 abgezeichnet hatte. Denn dort waren die Wohnraumhelden zuerst auf der Ladefläche ihres italienischen Kleintransporters und schließlich in Orchesterstärke auf der Seebühne zu erleben. „Das ist Unterhaltungspunk mit knackigen Bläsersätzen, Chor und Spielereien zwischen Pogo, Reggae und Mariachi“, schrieb die Hannoversche Allgemeine Zeitung anlässlich eines Auftritts in der Wohnraumheldenheimat. Mit dem neuen Album „Heldenliga“ kehren B-Man, C-Punkt und ihre Big Band zurück nach Eschwege.

» 10-14.08.2016, Open Flair 2016, Eschwege

» Quelle : Arbeitskreis Open Flair e.V.


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