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On the rocks: Claude Bourbon im Turmcafé

am 15 Oktober 2016 von Wildwechsel

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Claude Bourbon

Claude Bourbon

Claude Bourbon wurde in den frühen 60er Jahren in Frankreich geboren und wuchs in der Schweiz auf, wo er eine klassische Musikausbildung erhielt. Als Fingerpicking-Gitarrist ist er überall auf der Welt aufgetreten und hat sich so weitergebildet. Er hat eine unglaubliche Fusion aus Klassik und Jazz geschaffen, mit flüchtigen östlichen Einflüssen, spanischen und lateinamerikanischen Elementen und Zügen von Western Folk. 

Der einzigartige Monsieur Bourbon ist ein eindrucksvoller Künstler. Er mag seine Wurzeln im Blues haben, aber er wird von Musik und Liedern aus aller Welt inspiriert, nimmt diese Klänge auf und webt aus ihnen Darbietungen aus Blues, Rock, Jazz, Liedern und Melodien, die sich in keine Schublade stecken lassen, und präsentiert sie mit dunkler Stimme. Claudes unnachahmlicher Stil bringt seine zehn Finger dazu, unabhängig voneinander und doch gemeinsam zu tanzen und zwar mit solcher Geschwindigkeit, dass wir sie oft nur noch verschwommen erkennen können. Tausende von Menschen in Großbritannien, Europa und den USA hatten das Vergnügen, diesem Meister zu lauschen und die meisten Menschen aus seinem Publikum kommen immer wieder, um ihn spielen zu hören und zu sehen, wie seine Finger leicht über die Saiten seiner Gitarre tanzen und einen einzigartigen Klang kreieren, der einfach "Claude" ist.

Eine Instrumentalversion von “House of the Rising Sun”, die er aus der Garage eines Nachbars hörte, lies den Funken in Claudes Seele überspringen und so begann er im Alter von 15 Jahren Gitarre zu spielen. Dann studierte er eine Zeitlang klassische Gitarre, aber er stellte bald fest, dass er sich in der Improvisation mehr zuhause fühlte, als in der Wiedergabe niedergeschriebener Musik, “…da die Musik ein Werkzeug ist, sich selbst auszudrücken…”.

Heute lebt er in Großbritannien. Einige seiner musikalischen Einflüsse gestatten uns einen faszinierenden Einblick: Paco De Lucia, Richie Blackmore von Deep Purple, Joaquin Rodrigo, JJ Cale, Monty Python, JS Bach und Stevie Nicks von Fleetwood Mac. Ein Kritiker merkte an, dass "Claudes Wurzeln im Blues waren, das ist, wie zu sagen, dass Leonardo da Vinci Maler war." Neugierig geworden?

» 12. November 2016, Claude Bourbon, Turmcafé, Marburg

» [ Website von Claude Bourbon ]

» [ Website des Marburger Turmcafés ]


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