|
er Erfinder
und Gründer Shawn Fenning
von Napster war sich sicher nicht der Tatsache bewusst, daß sich Napster
eines Tages derart großer Beliebtheit erfeuen würde, als er als damals
19-Jähriger 1998 mit der Programmierung begann. Das Programm sollte
ursprünglich dem privaten Datentransfer zwischen Freunden dienen.
Die Download-Community zählt inzwischen mehrere hunderttausend Mitglieder.
Das Konzept ist einfach und überzeugt durch eine benutzerfreundlich
gestaltete Anwenderoberfläche. Die Idee, die sich hinter dem Programm
verbirgt ist simpel. Es ermöglicht den weltweiten Austausch von
MP3-Files über das Internet.
Napster verbindet alle User über seine Server miteinander. Diese Tatsache
ermöglicht den mühelosen Austausch von MP3-Files. Um Hinweise auf
Userlinks zu erhalten, die den entsprechenden Suchbegriff beinhalten,
arbeitet das Programm mit einer eigenen Suchmaschine. Sie ermöglicht durch
Eingabe von Namen der Titel oder Interpreten eine Auflistung aller Einträge
sämtlicher Anwender und angeschlossener Computer.
Die Suchmaschine verfügt über vielfältige Möglichkeiten, den Such-begriff
zu spezifizieren. Eine Vielzahl von Filteroptionen hilft die Auswahl langsamer,
falscher oder kaputter Links zu vermeiden. Die vielen Funktionen
werden an anderer Stelle detailreich erläutert.
Die User können ihre eigenen MP3-Dateien anderen, interessierten
Benutzern zum Download zur Verfügung stellen. Das macht die Vielfalt und
Aktualität des Musikangebots von Napster aus. Eine Vorschrift für
die Freigabe eigener MP3-Files besteht jedoch nicht.
Ferner verfügt das Programm Napster auch über zahlreiche Chatrooms. Dort
kann der User voherige Absprachen über große Datentransfers mit einem
Tauschpartner treffen. Es ist möglich sich im Vorfeld über bestimmte Suchanfragen
bzw. -angebote zu erkundigen.
Napster beinhaltet sogar einen MP3-Player, der dem Abspielen der aus dem
Internet "erbeuteteten" Musikfiles dient.
|