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hnlich
wie Napster schließt Gnutella mehrere private Rechner online zusammen,
so dass diese untereinander MP3 Dateien austauschen können. User können
auf der eigenen Festplatte MP3 Dateien definieren, die dann von anderen
heruntergeladen werden können und umgekehrt.
Es entsteht quasi ein dezentrales Internet, was ziemlich stabil läuft.
Geht ein User offline sind trotzdem immer noch genug andere online bei
denen man sich den gewünschte Song holen kann.
Eine interne Suchmaschine durchsucht die anderen Festplatten und gibt
die Ergebnisse aus. Im Gegensatz zu Napster können im Gnutella Netzwerk
nicht nur MP3 Dateien getauscht werden, sondern zum Beispiel auch Videodateien
(setzt natürlich eine Standleitung oder ähnliches voraus).
Die Entwicklerfirma Gnullsoft ist ein Ableger von Nullsoft, den Entwicklern
von WinAMP, welche 99 von AOL gekauft wurden. AOL fürchtete um seinen
guten Ruf und Schadensersatzklagen durch die Musikindustrie und wollte
die Veröffentlichung des Programms zuerst verhindern. Doch als die Gnutella
Homepage schon nach kurzer Zeit dicht gemacht wurde war es schon zu spät.
Gnutella verbreitete sich in windeseile und wird nun von mehreren inoffiziellen
Servern zu Download angeboten.
Die Entwicklung von Gnutella kam durch den Streit mit der Mutterfirma
AOL fast zum erliegen und so wurde Gnutella von Napster schnell überholt.
Mit der immer wieder aufflammenden Disskusion um die Schließung von Napster
könnte Gnutella aber wieder frischen Wind in die Segel kriegen. Bisher
reicht das Programm aber nicht an Napster heran.
Die Nachteile im Überblick:
Da es keinen zentralen
Server gibt, muß man sich erst jemanden suchen der schon im Netzwerk
drin ist und einem sozusagen "Starthilfe" gibt. Diese Prozedur kann
mitunter ganz schön nervig sein.
Die Übertragungsraten
starten zwar auf gewohnten Level, sinken dann aber oft gegen Null, was
sehr ägerlich ist, wenn man schon bei 92% ist, die Übertragungs aber
so niedrig ist, dass man für den Rest fünf Stunden bräuchte.
Es gibt keine Zusatzdienste
wie Chat, Userinfo, Hotlist oder ähnliches.
Das Programm ist
ziemlich Benutzerfeindlich. Es ist unübersichtlich und ohne jede Dokumentation.
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