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Regioband des Monats Oktober 2001 ANKOU AUS KASSEL |
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ANKOU verbinden die unterschiedlichsten Musikrichtungen miteinander: Gothic Folk und Hillbilly Blues, elisabethanische Verse und sanfter Jazz, Bluegrass und Mittelaltermusik, Ironie und Poesie. Dabei kommen viele, oft ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz - von Geige, Mandoline und Cello über Percussion und Gitarre bis zur Bluesharp.
Die Musik von ANKOU beeindruckt vor allem durch Spielwitz und den Mut zur spontanen Improvisation. Die deutsch- und englischsprachigen Texte von ANKOU erzählen Geschichten voller Tragik, Ironie und Poesie. Auch Groteskes und Absurdes hat darin seinen Platz. Bei aller Düsternis dominiert aber das verspielte Element. Der Name leitet sich von einem Todesboten ab - eine aus dem französischen
Raum stammende mythische Greisenfigur, die mit einem hölzernen Wagen
unterwegs ist, um die Seelen einzusammeln. Einer größeren Öffentlichkeit
wurde der Ankou durch einen interessanten Comic mit Spirou und Fantasio
bekannt, der vor den Gefahren durch Atomkraftwerke warnt (CARLSEN
Bd. 25 "Alles wie verhext", Originaltitel: "L'Ankou",
DUPUIS 1997). Dort
fungiert er als sympathische Figur, die verhindern will, dass eine ganze
Region durch einen Reaktorunfall dem Tod geweiht wird. (lj)
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