Moguai
Sea of Love 07
Bigcitybeat



it der „Sea of Love“ Compilation ist Moguai ein anspruchsvolles Line-Up geglückt. Es ist eine Doppel-CD, die 2 musikalische Facetten zeigt: CD 1 ist eher ruhig und eingroovend: 13 fließende Techhouse-Sounds mit unaufdringlichem Charakter! CD 2 startet mit pumpenden Techhousebeats, die sich grandios steigern bis zum absoluten „Höhepunkt“! Die Mischung aus neuen und auch leicht kommerzielleren Tracks ist perfekt! Somit passt sie, sowohl zu einer Dinner-Party, in ein angesagtes Designer-Geschäft oder einfach für Zuhause! Die Compilation ist das Album zum „Sea of Love“ Open-Air-Festival in der Nähe von Freiburg. Danke, Moguai für diese hammer Sommer-Compilation! (cm)

Die Promi-Kritik!
Giulia Siegel | House-DJane | Model | Schauspielerin | Fernsehmoderatorin


 
 

 

 

Freundeskreis
Fk 10 (CD+DVD: Limited Edition)

Nesola (Sony BMG)


anze 7 Jahre sind seit ihrem letzten Album vergangen und ihre Songs genießen dennoch einen hohen musikalischen Stellenwert. In Zeiten von Sido, Bushido und wie-sie-nicht-alle-heißen, ist anspruchsvoller deutscher HipHop schon fast ein Exot geworden. Zwar haben sich Max Herre & Co. kein komplett neues Werk komponiert, aber ausgehungerten Freundeskreis-Fans können sich dennoch über ein Lebenszeichen freuen. Die Doppel-CD glänzt mit allen Hits, von „Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte“ bis „A-N-N-A“! Als Leckerbissen gibt es auch 2 neue Songs – den Titeltrack „FK10“, ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Jahre, und „Das Prinzip Hoffnung“. Bei dieser limitierten Auflage gibt es die Jungs auch noch in Bild und Ton zu erleben: 15 Videos und eine 60-minütige Doku. (cm)

   

MEIN RUNDES GLÜCK von Karsten Frehe
Hip Hop never dies!
Wer hätte das am Anfang des Genres gedacht: Hip Hop bzw. Rap scheint eine lange Lebensdauer zu haben. Und trotz der unzähligen Macho-Deppen, die umringt von Bikini tragenden Mädels die Welt mit Müll zutexten, gibt es immer noch Musiker, die es textlich als auch musikalisch ernst meinen.
 

’Naan stammt aus Somalia und wuchs dort in Zeiten militärischer Gewalt inmitten des Bürgerkriegs auf. Unvorstellbar, was er als Heranwachsender mitbekommen hat. Mit 13 Jahren flohen er und seine Familie in die USA. Später zog es sie nach Kanada, wo K’Naan unter der Obhut von Mos Def und Damian Marley seine Musik aufnahm. „The Dusty Foot On The Road“ (Wrasse Records) ist dabei eher ungewöhnlich für ein Hip-Hop-Album, da es live eingespielt und mit traditioneller Percussion sowie zumeist akustischen Instrumenten gearbeitet wurde. K’Naan rappt und predigt zugleich. Seine Botschaften erhalten durch die Einfachheit der Produktion eine erstaunliche Eindringlichkeit.

 

 

reme Fresh wurden 2006 von der Süddeutschen Zeitung zu den „Münchner Hoffnungsträgern“ gekürt. Fatoni, Keno und der DJ Bustla, der die meisten der Titel produziert hat, haben bereits 2005 im Alleingang und über Direktvermarktung ihr Debüt rund 1.500 mal unter die Menschen gebracht. Mit „Hast Du Feuer?!“ (58 Beats) liegt der zweite Silberling vor. Frisch und textlich virtuos überzeugen die Münchner „fernab von dummen Images Backpacker-Gangstergedisse“ auf 16 neuen Songs. Die Beats sind mit viel Spielfreude und Witz gestyled worden.

 

 
 

 

Various Artists
Pacha Summer 2007

Kontor Rec


on wegen, mit ihm ist „nicht gut Kirschen essen“! Das deutsche Sprichwort liegt in diesem Fall sowas von daneben, denn wenn Pacha-Resident-DJ Rene Vaitl die prallen Logo-Früchtchen seines Münchener Clubs serviert, schmecken sie vorzüglich. Heraus gekommen ist eine sommerliche House-Compilation, die das Lebensgefühl und Erfolgsrezept des weltweiten Clubkonzepts auf den Punkt bringt! Auf CD 1 gibt es einen sexy Hands-Up-Partymix mit den neusten Tracks, u.a. von den Tune Brothers, Masters At Work, Fedde Le Grand, Michael Gray & Alexandra Prince. Auf der 2. Scheibe findet man die passenden Sounds für die After-Hour. Mit dabei sind Tracks von Booka Shade, The Shapeshifters, DJ Pippi und Pryda. Wer also nicht zufällig ein Häuschen auf Ibiza besitzt oder in München wohnt, kann sich die Club-Atmo vom CD-Player holen. Einfach Sommerlich!

   

 

MANIC STREET PREACHERS
Send Away The Tigers
Red Ink

as ist Breitwandkino für die Ohren! Die Preachers, mit ihren ausladenden Melodien und der stadionfüllenden Stimme von James Dean Bradfield, haben es immer noch drauf. Mit ihrem nunmehr 8. Album knüpfen sie wieder dort an, wo sie vor 15 Jahren angefangen haben: Bei ihrer Debüt-CD „Generation Terrorists“. Wie gewohnt trällern sie hymnenartigen Rock-Songs und bedienen sich dabei hemmungslos an diversen Klischees des Metal-Genres. Allein mit dem Titelstück und dessen herrlichen „Slash“-Gitarre oder dem Duett mit Cardigans Nina Persson „Your Love Enough Is Not Enough“, in dem sie über das plötzliche und mysteriöse Verschwinden ihres Gitarristen Richey James Edwards vor 12 Jahren singen, schaffen sie große Rocksongs. Lennon Fans dürfen sich zudem auf den Hiddentrack freuen. (hs/cm)

   



KURZ UND KLEIN 
  Garage 13
Out Of The Lights (Hype Rec/Playground/Edel/Zyx)
Indie-Rock made in Skandinavien scheint nicht nur seit Mando Diao im Kommen zu sein. Die Finnen setzen auf groovigen 70s-Rock, gemischt mit etwas Glam-Punkrock, melodischem Scandinavian-Rock und zeitlosem Hardpop! Im August touren sie auch wieder in Deutschland, darunter Gießen! (cm)
  DASHBOARD CONFESSIONAL
Dusk And Summer (Universal)

Die Amerikaner um Kopf und Gründer Chris Carrabba mit einem weiteren Album, welches rockt aber auch (zu) träumerisch wandelt. Leider wirkt Dusk And Summer“ trotz großer Produzenthilfe (Lanois) zu beliebig. Bester Song: „So Long, So Long“ mit Counting Crows Gastsänger Adam Duritz. (hs)
  Quentin Tarantino’s „Death Proof“ (Warner)
Tarantino’s Filme sind auch aufgrund der Filmmusikauswahl legendär. Schließlich macht das der Meister selbst. Eine weite musikalische Reise wird im neuesten Film beschritten, aus der Tiefe der 60er und 70er werden u.a. T-Rex mit „Jeepster“ hervorgeholt. Cool wird’s erst durch den Film. (hs)
  Nevermind
Schluss mit Wahnsinn-Remix (Jag-M)
Nach dem 2006 veröffentlichtem Album „Schluss mit Wahnsinn“, hat Nevermind aus Schlitz eine neue 5-Track-CD herausgebracht. Unter den 4 neue Songs im deutschen Punkrock-Style ist „Schluss mit Wahnsinn“, eine nicht ganz ernstzunehmende, Hommage an Wolfgang „Wolle“ Petry.(kk)
 

Peshay
Inside Cubik (Caramelle Records/ZYX Music GmbH)

Drum‘n‘Bass mit Downtempo, intensive Percussions, Chorgesänge & Reggae-Elemente zeichnen das neue Album von Peshay aus. Der englische DJ kombiniert aus den Longplayern aus den Jahren 2002 & 2004 dieses Doppelalbum. Wer das Fifa-Soccer-Game kennt, kennt sicherlich seinen Track „Ronaldo“! (cm)

 

 

CHRIS CORNELL
Carry On (Universal)
Mit Soundgarden & Audioslave schrieb er Rockgeschichte. Jetzt legt Chris Cornell sein 2. Solo-Album vor, was man als Schnellschuss betrachten kann. Man ist Klassiker und nicht Einheitsware von einem solchen Mann gewohnt. Da helfen auch die Bond-Single „You Know My Name“ & das Michael-Jackson-Cover „Billy Jean“ nicht. Schade. (hs)


 
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