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Funsportart trifft Bossanova-Rhythmen ! Bossaball!

am 23 Oktober 2011 von Wildwechsel

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Funsportart trifft Bossanova-Rhythmen ! Bossaball!

Beim Bossaball geht's hoch hinaus!

Eine warme Brise weht dem Kapitän der Mannschaft um die Nase als er seinen Team-Kollegen die letzten Anweisungen gibt. Eins, zwei, drei – und Sprung! Mit einem Satz landet der Kapitän auf einem Trampolin, schießt zwei, drei Meter in die Höhe und versenkt den Ball mit einem Treffer im gegnerischen Feld wie es nur ein Miro Klose könnte. Ob er  das mit der Hand, dem Kopf, Fuß oder irgendeinem anderen Körperteil macht ist eigentlich egal, denn beim „Bossaball“ ist fast alles erlaubt! Die neue Trendsportart aus den Niederlanden und Spanien ist stark auf dem Vormarsch und will den nächsten Sommer für sich gewinnen. Ww verrät wie, man sich für den Bossaball wappnen kann!

Die Fun-Sportart ist eine würzige Mischung aus Volleyball, Fußball, Gymnastik und Capoeira (ein brasilianischer Kampftanz, auch durch Vincent Cassels spektakuläre Einbruch-Szene im Hollywood-Streifen „Ocean‘s 12“ bekannt).
Die große Besonderheit beim Bossaball ist das knapp 18 Meter lange und 13,45 Meter breite aufblasbare Spielfeld. Wie auch beim Volleyball wird dies mittig durch ein verstellbares Netz getrennt. Zentral vor dem Netz auf beiden Seiten des Spielfeldes befindet sich ein rundes Trampolin mit einem Durchmesser von 3,45 Metern. Der Rest ähnelt einer überdimensionalen Hüpfburg für Erwachsene und macht mindestens genauso viel Spaß!

Der Schiri ist gleichzeitig DJ, Entertainer und Animateur!

Das Spiel kann mit drei bis fünf Mitspielern pro Mannschaft gespielt werden, wovon  immer einer zum Angriff über das Trampolin ansetzt. Wie er den Treffer platziert, bleibt ihm überlassen, denn alle Körperteile haben eine Spielerlaubnis! Wer das Feld trifft, bekommt einen Punkt, wer auf dem Trampolin des Gegners einen Treffer erzielt sogar drei! Das ist schweißtreibend, keine Frage, und erfordert auch viel Körperbeherrschung und Geschick. Aber dennoch steht
bei dieser Sportart ganz klar der Spaß im Vordergrund. Deshalb werden optional auch die so genannten „Samba-Schiedsrichter“ eingesetzt (es darf natürlich auch ohne gespielt werden. Das bringt aber nur halb soviel Stimmung!). Neben dem normalen Abpfeifen oder Schlichten, haben sie eine ganz besondere Aufgabe – sie sind die Entertainer! Mit einer Trillerpfeife, Mikrophon, Percussion-Instrumenten und einem DJ-Set bewaffnet, sorgen sie für Party-Stimmung und feurige
Bossanova- Rhythmen.

Einen Nachteil gibt es jedoch: Die Spezial-Felder sind noch nicht weit verbreitet und sind somit in Deutschland noch weitestgehend unbekannt. Außerdem können Privatpersonen ein solches Bossaball-Spielfeld nicht einfach kaufen. Die
Firma Bossaball macht exklusive Lizenz-Verträge mit interessierten Unternehmen, die das Produkt dann im eigenen Land einsetzen.
Wer allerdings seinen nächsten Urlaub um das Bossaspielen planen will, kann sich auf der Bossaball-Homepage über künftige Standorte der Spielplätze erkundigen! (cm)

» [ www.bossaball.com ]

 


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Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffntlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

  • Website: http://www.wildwechsel.de

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