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Azubis von drei Romröder Betrieben spenden 1000 Euro für den Romröder Spielplatz

Bier brauen, Brot backen, Wurst herstellen – der besondere Triathlon des „AzuBIER-Projekts“

am 22 Juli 2017 by Wildwechsel

Eine sehr gutgelaunte Angelegenheit war die Spendenübergabe der Azubis mit ihren Mentoren an Hauke Schmehl (mit Scheck in der Mitte). Mit dabei hatten sie natürlich kleine Kostproben ihrer großartigen kulinarischen Erzeugnisse.

Eine sehr gutgelaunte Angelegenheit war die Spendenübergabe der Azubis mit ihren Mentoren an Hauke Schmehl (mit Scheck in der Mitte). Mit dabei hatten sie natürlich kleine Kostproben ihrer großartigen kulinarischen Erzeugnisse.

ROMROD (21.07.2017). In die zweite Runde ging in diesem Jahr das AzuBIER-Projekt auf Schloss Romrod. Gestartet war es im letzten Jahr, um den Auszubildenden einen interessanten Einblick über ihren eigentlichen Ausbildungsinhalt hinaus zu geben. Gemeinsam mit Geschäftsführer und Biersommelier Nico Döring entwickelten und brauten sie ihr eigenes Bier und spendeten den Erlös aus dem Verkauf an eine soziale Einrichtung. „Unser Leben mit den vielen Gästen hier im Schloss ist so vielfältig und abwechslungsreich – da braucht man einfach ein wenig mehr Input und Anregung, als es so ein Standardlehrplan für unsere Azubis vorsieht“, finden die Ausbildungsleiter im Schloss und stoßen damit bei ihren Auszubildenden offene Türen auf.

Bier brauen, Brot backen, Wurst herstellen – der besondere Triathlon des „AzuBIER-Projekts“

Auch in diesem Jahr waren die jungen Leute gespannt und neugierig auf ihr Projekt, noch dazu weil die Aktion auf Anregung von hôtel schloss romrod ausgedehnt wurde: Romrod ist schließlich voll von Meistern ihres Faches, fand Döring, unter dessen Regie im Frühjahr das neue AzuBIER-Projekt startete. In Metzgermeister Wilhelm Becker jr. und Bäckermeister Markus Lindt fanden die Schlossherren ebenbürtige Partner, die ihrerseits auch den eigenen Auszubildenden einen ungewöhnlichen Blick über den Tellerrand gönnten.

Schnell war das „Bier, Wurscht und Brot-Projekt“ geboren – mit Leben gefüllt wurde es im Atelier der Braukünste im Schloss, in der Wurstküche der Metzgerei Becker und in der Backstube der Bäckerei Lindt. Herausgekommen sind dabei so klangvolle wie köstliche Biere wie „KartoffelBockWurstWeizen“, „Ariana´s Bernsteinzimmer“, „Noocalli IPA“ und „Schwarzbrot Sause“. Nicht minder spektakulär die Ergebnisse, die das Handwerk beisteuerte: Rustikale Bierwurst und feinstes Schlossbrot konnten die Azubis am Ende des Projekts zusammen mit dem Bier an ihrem Stand auf dem Romröder Schlossfest Ende Juni anbieten und damit 1000 Euro erwirtschaften, die sie nun an die Romröder Spielplatzinitiative spendeten. „Dies ist ein wirklich einzigartiges Projekt“, freut sich Nico Döring. „Hier haben sich Azubis aus drei klassischen Gewerken zusammengetan, kreativ und mit richtig viel Spaß miteinandergearbeitet und am Ende auch noch etwas Nachhaltiges geschaffen.“

„Wir sind mächtig auf unsere Auszubildenden“, ergriff bei der Spendenübergabe Sandra Christiansen von hôtel schloss romrod das Wort. Mit vor Ort, als Ortsvorsteher und Initiator Hauke Schmehl den großen Scheck entgegennehmen konnte, waren natürlich auch die Vertreter der anderen beiden beteiligten Betriebe, Wilhelm Becker jr. und Markus Lindt mit ihren Auszubildenden. Ihre beiden Betriebe sind nicht nur in bester Nachbarschaft zum Schloss angesiedelt, sondern auch in dem einen oder anderen Projekt bereits verbunden. „Wir haben diese großartige Gelegenheit, gemeinsam zu brauen, zu backen und unsere eigene Wurst herzustellen, gerne genutzt – es war für uns eine tolle Erfahrung, die wie miteinander teilen konnten“, äußern sich die Azubis hocherfreut über das Projekt. Und weil Teilen so schön ist, brachten die jungen Leute ihre selbstgemachten Spezialitäten gewinnbringend an den Mann und die Frau. Nun teilen sie ihre Freude auch noch mit den Romröder Kindern. Dass die Auszubildenden mit dieser beträchtlichen Summe die Spielplatzinitiative unterstützen konnten, ist das eine. Das andere ist die Tatsache, dass sie selbst in den Genuss gekommen sind, von den Erfahrungen und der Leidenschaft von drei ausgewiesenen Fachleuten profitieren zu dürfen – eine wirklich einmalige Chance, die irgendwie nach Wiederholung ruft.

„Wir freuen uns in der Tat schon auf unser nächstes Projekt“ ließen Wilhelm Becker jr. und Markus Lindt anlässlich der Spendenübergabe am Romröder Spielplatz vor wenigen Tagen verlauten. Bis es soweit ist, haben die Betriebe und die Azubis aber auch sonst jede Menge zu tun: Drei der AzuBiere nehmen derzeit an der BREW CHALLENGE teil. In der ganzen Welt wurden dafür zur gleichen Zeit Craftbiere gebraut. Selbstbewusst stürzen sich die Romröder Azubis mir ihren Kreationen also gleich mal in den internationalen Wettbewerb. Auch die Nachfrage nach der leckeren Bierwurst und dem Schlossbrot hält ungebrochen und über die Grenzen der Stadt hinaus an. Von diesem vielseitigen und kreativen Projekt profitiert also ganz Romrod – auch in genüsslicher Hinsicht.

Eine sehr gutgelaunte Angelegenheit war die Spendenübergabe der Azubis mit ihren Mentoren an Hauke Schmehl (mit Scheck in der Mitte). Mit dabei hatten sie natürlich kleine Kostproben ihrer großartigen kulinarischen Erzeugnisse.

Eine sehr gutgelaunte Angelegenheit war die Spendenübergabe der Azubis mit ihren Mentoren an Hauke Schmehl (mit Scheck in der Mitte). Mit dabei hatten sie natürlich kleine Kostproben ihrer großartigen kulinarischen Erzeugnisse.

Im Mittelpunkt der Spendenübergabe allerdings steht der Wunsch, den Romröder Kindern einen guten, sicheren Spielplatz zu bauen. Einen Ort zum Toben, zum Sein und zum Entwickeln. Fantasie. Lebendigkeit und Kreativität brauchen schließlich einen passenden Rahmen – wer wüsste das besser als das Team von hôtel schloss romrod!

Hauke Schmehl seinerseits freute sich sehr über den riesigen Beitrag zum Spielplatz-Projekt, zumal damit auch junge Menschen ihre gesellschaftliche Verantwortung und die Verbundenheit zu ihrem Wohnort unterstreichen. Und das Schöne: Die Stadt Romrod verdoppelt die eingegangenen Spenden! Wer sich selbst an dieser sinnvollen Aktion beteiligen will, der kann dies unter https://www.fanta.de/de/Spielplatzinitiative/ mit seiner Stimme für die Spielplatzinitiative tun oder direkt und zweckgebunden an die Stadt Romrod spenden.

Wir sind gespannt, was die AzuBIER – Kooperation im nächsten Jahr auf die Beine stellt. Und wer außergewöhnliche Wurst, hervorragendes Brot und ganz besonderes Bier genießen will, der weiß jetzt ja auch, wo es das in Romrod gibt! Weitere Informationen zu individuellen Veranstaltungen jeglicher Art unter www.schloss-romrod.com und www.eventschloss.com.

Zum Unternehmen: hôtel schloss romrod - ein ausgezeichnetes Hochzeits-, Tagungs- und Eventhotel

Das historische Schloss Romrod empfängt seine Gäste seit 2004 als hôtel schloss romrod. Das vielfach ausgezeichnete Hochzeits-, Tagungs- und Eventhotel im 4 Sterne Bereich wird von den zwei jungen dynamischen Unternehmern, Andreas Otterbein und Nico Döring, privat geführt. Mit seinem breiten Angebot zieht hôtel schloss romrod Gäste aus ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus in den Vogelsberg.

Das Hochzeitsschloss mit besonderem Wedding-Service ist ein Garant für besondere Traumhochzeiten aber auch für viele Unternehmen ist es mit seinen exklusiven Tagungsräumen 1. Wahl, nicht zuletzt durch die Zertifizierung zum Green und Conference Hotel in 2015. Unternehmen wie die Deutschen Bahn, die deutsche Telekom aber auch zahlreiche regionale Firmen nutzen die Möglichkeit, in dem außergewöhnlichen Ambiente erfolgreich und erlebnisreich zu tagen.

Wer in dieser Hinsicht noch etwas mehr Erlebnis in seine Veranstaltung bringen möchte ist bei den Eventprofis, die mehr als 100 Eventangebote für Teambuildings, Kick-offs, Weihnachtsfeiern u.v.m. im Programm haben, gut aufgehoben. Durch die zentrale Lage direkt an der A5 werden die 39 Zimmer des Romröder Schlosses zusätzlich gerne von Geschäftsreisenden genutzt – national wie international.

Regional bietet hôtel schloss romrod stets die passende Location für private Veranstaltungen jeglicher Art – Geburtstage, Jubiläen, Taufen oder Konfirmationen - und natürlich das beste Essen. Wer dieses einfach mal so genießen möchte kehrt in der „mathilde“, Restaurant für Gaumenfreuden, ein und nimmt vielleicht im Anschluss noch eine Cocktail in der havanabar 2059. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche öffentliche Events wie Krimidinner, Cocktail- und Kochkurse und auch der hr1 dancefloor hat in den alten Gemäuern ein festes zu Hause gefunden. hôtel schloss romrod ist einfach ein schloss zum Heiraten, Tagen, Erleben, Genießen und natürlich zum Schlafen.

» Weitere Informationen unter www.schloss-romrod.com.

» Text und Fotos: smartig - die Gastgeber GmbH, Alsfelder Straße 7, 36329 Romrod

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Haune Rock 2017

Haune Rock Festival wurde zum Erfolg.

am 19 Juli 2017 by Wildwechsel

Haune Rock 2017

Haune Rock 2017

Hochzufrieden zeigte sich das sechsköpfige Veranstalter Team um Sascha Ruppert beim allerersten Haune Rock Festival am 14. und 15. Juli im Ortsteil Odensachsen (Gemeinde Haunetal, nähe Bad Hersfeld). Wo nur 182 Einwohner beheimatet sind, schlugen alleine 260 Camper auf. Zwei Tage wurde kräftig gerockt. Trotz Regen wurde der Freitag schon sehr gut angenommen, wo vor allem The New Roses eine tolle Show geboten hatten.

Der Samstag toppte das ganze noch. Denn die Vorfreude auf die Headliner Rodgau Monotones war allgegenwärtig. Die Spaßkapelle aus Südhessen dankte es mit über zwei Stunden bester Musik, wo vor allem zum Schluss kräftig aufgedreht wurde: Ein Hitprogramm mit den guten, alten Gassenhauern von „Frach misch net“ bis „Volle Lotte“ und natürlich „Erbarme, zu spät die Hesse komme“.

Ein großes Lob an die Veranstalter, an den zwei Tagen wurde an alles gedacht, sehr professionelle Durchführung, es fehlte an nichts. Freuen wir uns auf Haune Rock 2018, angekündigt wurde die Fortführung bereits: „Das machen wir doch nicht alles, wegen einmal“, so Sascha Ruppert gegenüber dem Ww.

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Dr. Mark Benecke bei der Signierung eines seiner Bücher.

Dr. Mark Benecke in Höxter

am 12 Juli 2017 by Wildwechsel

Dr. Mark Benecke bei der Signierung eines seiner Bücher.

Dr. Mark Benecke bei der Signierung eines seiner Bücher.

Schon vor Beginn der dreistündigen Veranstaltung bildete sich eine lange Schlange von Fans, die sich ein Autogramm auf die Haut oder in eines seiner Bücher geben lassen wollten.  weiter lesen

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30 Jahre Wildwechsel - Die Partyfotos

30 Jahre Wildwechsel - Die Party-Fotos!

am 16 Juni 2017 by Wildwechsel

30 Jahre Wildwechsel - Die Party-Fotos! weiter lesen

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Welcome back to the 90s - 15.4.2017 - 90er Party in der Stadthalle Warburg

"Welcome back to the 90s" Die 90er Party in der Stadthalle Warburg

am 16 April 2017 by Wildwechsel

Welcome back to the 90s - Stadthalle Warburg

Welcome back to the 90s - Stadthalle Warburg

Am Sa. 15.4. 2017 lud DITO-Events mal wieder zur "Welcome back to the 90s-Party" und viele, viele 90er-Fans kamen um zusammen mit den DJs Sventastic und DJ Manuel extatisch zu feiern. Hier eine kurze Auswahl der Fotos der Veranstaltung in der Stadthalle in Warburg. Alle Fotos dieses Events, findet ihr wie immer auf unserer Facebook-Seite.  weiter lesen

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Martin Benderoth (Präsident Marketing Club), Sybille von Obernitz (Hauptgeschäftsführerin IHK Kassel-Marburg), Susanne Völker (Geschäftsführerin GRIMMWELT Kassel), Ewald Griesel (Ehrenpräsident Marketing Club), Angelika Hüppe (Vorstand Marketing Club) (v.l.n.r.)

GRIMMWELT Kassel gewinnt 12. Marketingpreis

am 24 März 2017 by Wildwechsel

Martin Benderoth (Präsident Marketing Club), Sybille von Obernitz (Hauptgeschäftsführerin IHK Kassel-Marburg), Susanne Völker (Geschäftsführerin GRIMMWELT Kassel), Ewald Griesel (Ehrenpräsident Marketing Club), Angelika Hüppe (Vorstand Marketing Club) (v.l.n.r.)

Martin Benderoth (Präsident Marketing Club), Sybille von Obernitz (Hauptgeschäftsführerin, IHK Kassel-Marburg), Susanne Völker (Geschäftsführerin GRIMMWELT Kassel), Ewald Griesel; (Ehrenpräsident Marketing Club), Angelika Hüppe (Vorstand Marketing Club) (v.l.n.r.)

(Kassel, 24.03.2017) Große Freude für die GRIMMWELT Kassel! Geschäftsführerin Susanne Völker darf den 12. Marketingpreis entgegennehmen – für ein stimmiges Marketingkonzept in mehrfach preisgekrönter Architektur. Am Donnerstagabend wurde der Preis im feierlichen Rahmen des Ständehauses vergeben. weiter lesen

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DANKO JONES - Wild Cat

DANKO JONES - Wild Cat

am 08 März 2017 by Matthias

Danko Jones Album -Cat

Danko Jones Album -Cat

Ich weiß noch nicht so recht, ob ich das Cover zu Danko Jones neuer Platte „Wild Cat“ eher cool oder eher albern finden soll - aber an Katzenbildern kommt im Moment wohl keiner vorbei. Die Scheibe rockt in jedem Fall, wie man es vom Meister des Heavy-Bluesrock aus Canada erwarten kann. weiter lesen

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Foto: Bürgermeister Hans Benner

Hessentag 2016 bleibt in ausgezeichneter Erinnerung – Stadt Herborn stellt Abschlussbilanz vor

am 17 November 2016 by Matthias

Foto: Bürgermeister Hans Benner

Foto: Bürgermeister Hans Benner

940.000 Besuchern und vielen tausend Mitwirkenden bleibt der Hessentag 2016 positiv in Erinnerung. Am 10.11. stellten Bürgermeister Hans Benner und Stadtverordnetenvorsteher J. Michael Müller die Abschlussbilanz des 56. Hessentages in der Stadtverordnetenversammlung der Öffentlichkeit vor: 1,84 Millionen Euro muss die Stadt aus dem städtischen Haushalt für die Durchführung des Festes zusteuern. 

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Sandra Poppe (links), Betreiberin von SP-Reitsport, freute sich über einen hohen Tombola-Erlös

Gute Resonanz und Erlös für einen guten Zweck bei der Charity-Reiter-Party in Bad Arolsen

am 16 November 2016 by Wildwechsel

Sandra Poppe (links), Betreiberin von SP-Reitsport, freute sich über einen hohen Tombola-Erlös

Sandra Poppe, Betreiberin von SP-Reitsport, freute sich über einen hohen Tombola-Erlös

Nicht nur die Anzahl der Gäste, die sich am 5. November im Alten Belgischen Kino in Bad Arolsen einfanden, um bei der Cavalier-Party von SP-Reitsport mitzufeiern, konnte sich sehen lassen, sondern auch das eingenommene Geld, das einem guten Zweck gestiftet wird.  weiter lesen

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Imperial State Electric - All Through the Night

IMPERIAL STATE ELECTRIC - All Through The Night

am 08 Oktober 2016 by Matthias

Imperial State Electric - All Through the Night

Imperial State Electric - All Through the Night

 

„Honk Machine“ ist gerade mal ein Jahr alt – da haben Nicke und seine Jungs von Imperial State Electric schon die nächste Scheibe am Start: „All Through The Night“. Nicke meint: „Wer 4 Jahre für ein Rock `n´ Roll-Album braucht, macht was verkehrt.“ Stimmt. Mit „Empire Of Fire“ startet man ohne Zögern mit druckvollen Gitarren und kantigen Riffs – und einer guten Brise 70er. weiter lesen

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066-Kaiser 692

Kaiserfest in Fritzlar 2016 - Das Mittelalter zum Anfassen

am 24 August 2016 by Rainer Sander

Kaiserfest Fritzlar 2016

Kaiserfest Fritzlar 2016

Fritzlar. Alle zwei Jahre verwandelt sich die Dom- und Kaiserstadt in eine mittelalterliche Siedlung. Dann ziehen Gaukler durch die Straßen, wohlgewandete Edelmänner, Prinzessinnen, Spielleute, Fahrendes Volk, Marketenderinnen, Musikanten, Ritter und Handwerker nach alter Tradition. weiter lesen

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Open Flair 2016

Open Flair 2016: Gastautor Stefan Gröning berichtet vom Samstag in Eschwege

am 15 August 2016 by Wildwechsel

Open Flair 2016 - (Foto: Mirco Mohr)

Open Flair 2016 - (Foto: Mirco Mohr)

Dieser Tag stand schon lange in meinem Terminkalender FEST eingetragen. Auf Einladung im Januar folgten ich und meine beiden Freunde dem „Ruf“ des Ausnahmezustandes und der Live Musik nach Eschwege zum Open Flair Festival, welches schon zum 26. mal stattfand.

Sehr beeindruckend, das sich ein solches Festival auf dem Kalender tausender Anhänger zu etablieren schafft! Der Erfolg gibt ihm somit absolut Recht. Aber gut, unser Weg startete gegen 13 Uhr in Kassel und führte uns über die äußerst zäh zu befahrene B7. Bis dahin war klar, das wir Künstler wie „Von Brücken“ und „Reiner von vielen“ nicht zu Gesicht und Gehör bekommen werden, aber primär war unser Besuch ja auf „Die Fantastischen 4“ getrimmt. Angekommen-Ticket/Festivalbändchen geholt und mit einigen hunderten das Festivalgelände betreten.

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten und uns die erste Hopfenkaltschale (0,4l ->3,80€) gegönnt hatten, dröhnten auf der HR3 Mainstage die für uns ersten hörbaren Töne des Open Flair 2016 entgegen. Es waren die beiden sympathisch-grandiosen Chaoten von „Keule“ welchen man den Spaß auf der Bühne absolut ansehen konnten. Mit Liedern wie „Dick sein ist fett!“ und der Homage an einen Toilettenmann „Tschüssikowski“ hatten sie die Menge voll im Griff und verabschiedeten sich mit ihrem Song „ja genau!“ mit dem sie beim Bundesvision Song Contest teilgenommen haben. Als der letzte Ton bereits gespielt war, standen die Jungs von Kapelle Petra bereits wartend auf der Bühne am Baumkreis und hatten bei bestem Festival-Wetter (Temperaturen um die 23-27 Grad und strahlender Sonnenschein) keine Probleme, die ebenfalls wartenden Gäste zu entertainen. Und so dauerte es nur einen Song, bis sich ein Pulk aus Menschen vor der Bühne in Bewegung setzte und zu ihrem zweiten Song sprangen.

Immer wieder sah man einen Wasserstrahl aus dem Bühnengraben in die Menge fliegen. So wurden die Besucher bei den Temperaturen vor der Bühne kurzzeitig abgekühlt was meiner Meinung nach auch mal bitter nötig war. Dieses Bild zog sich über den gesamten Tag verteilt bei jeder Bühne.

Zwischendurch dachten wir uns, wir müssten uns einen Platz suchen, wo man sich mal nieder lassen kann, und auch sich selbst mal ablegen kann, und verzogen uns auf das angrenzende Open Flair Spielfeld. Das ist, was das Open Flair ausmacht. Es ist ein Festival für groß- und klein! Kinder konnten sich hier austoben, wurden betreut und hatten viel Auswahl. Fussball, Frisbee, Rutschen, Tischspiele und mehr standen zur Auswahl. Wir suchten uns mit unserem Getränk ein Platz am Zaun(denn dieser spendete dank der Folie Schatten).

Als Kapelle Petra ihr letztes Lied spielten musste ich mich bewegen und bin vor die Mainstage gegangen, denn dort warteten wieder einige hundert Menschen mehr wie vorher auf die 2010 wiedervereinten Boysetsfire aus den Staaten. Der Sound war nicht sonderlich gut, aber ich war überrascht das Nathan Gray (Leadsänger der Band) immer noch die gleiche stimmliche Leistung abliefern konnte wie 2006 als ich sie zuletzt in Münster gesehen habe. Die Temperaturen hatten jetzt ihren Höhepunkt erreicht und man merkte das. Kaum ein Platz auf dem Festivalgelände der Schatten spendete war nicht besetzt. Wir zogen es vor, nach Boysetsfire uns die Kleinkünstler in der Stadt anzuschauen und zogen los. Das wir derweil Beachslang, Talco und Fjord verpassten war für uns nicht weiter schlimm, denn wir sind ja primär wegen dem Headliner des Tages dort gewesen.

 

» Weitere Fotos vom Open Flair findet ihr auf unserer Facebookseite!

Als wir aus der Stadt zurück kehrten waren bereits Wolfmother auf der Mainstage in vollem Gange. Und wieder hatte sich die Besucherzahl auf dem Festival immens erhöht. Man kann also sagen, je später der Abend, desto mehr Menschen sind auf dem Gelände. Das allerdings muss nichts heissen, denn an der 3. Bühne welche am See (Seebühne) lag, gaben sich in der Zwischenzeit die lebende Litfaßsäule Jennifer Weist in Form von Jennifer Rostock und - nicht zu vergessen - auch OK KID aus Giessen die Ehre.

Der Abend brach an und The Rumpjacks begannen den imposanteren Teil des Abends einzuläuten. Derweil hatte sich bei warmen sommerlichen Temperaturen die Spielwiese nebenan so stark gefüllt, dass es schwer war, dort noch einen Platz auf dem Grün zu finden. Nach The Rumpjacks waren nun mehrere TAUSEND Menschen vor der Mainstage und harrten auf BOSSE. Dieser kam, sang und hatte ebenfalls binnen weniger Töne die Masse bei sich. Doch dann war unser Moment gekommen…der Moment auf den ich mit meinen Jungs so lange gewartet habe. Wir gingen Backstage und ein freundlich gestimmter Musiker in Form von Flo Dauner (seineszeichens Schlagzeuger bei Fanta4) brachte uns unsere Ausweise. Da waren wir nun…im Mekka eines jeden Festivals. Nach einer kurzen Führung durch den Tourbus ging es in den Bereich wo sich die Jungs von Wolfmother, Boysetsfire, Kapelle Petra und viele andere Künstler bei dem ein oder anderen Kaltgetränk unterhielten. Wir saßen inzwischen mittendrin mit Flo und Roland (anm.: Roland Peil Percussionist bei Fanta4) und fachsimpelten zu den Klängen von Bosse.

Nach einiger Zeit war es soweit, die Musiker der Band Bosse kamen von der Bühne und der große Umbau begann. Wie es auf dem Flair so ist, wechselt sich die Mainstage mit der Bühne am Baumkreis ab. Und während die Bühne FANTA 4-fertig gemacht wurde konnte man nach den zuletzt härteren Tönen von Boysetsfire erneut harte Klänge und doublebass beats vernehmen. Es war das Trio von Transmitter, die wie sie selbst sagen, ALLES WEG BALLERN was nicht niet- und nagelfest ist. Und das hat man gehört…Electro-Hip House mit Rock gepaart… SEHR geile Mischung die ich nur von weitem vernehmen konnte. Aber die Jungs werde ich noch mal genauer unter die Lupe nehmen.

Pünktlich 22:40 Uhr war es so weit. Die Mainstage hatte nur noch vereinzelt Plätze mit halbwegs guter Sicht zur Verfügung. Und dann passierte es… 10.000 Zuschauer riefen das für die Fanta4- Konzerte Typische „VIER-VIER-VIER-….“ Und sie sollten sie bekommen. Die Fantas betraten die Bühne. Man hört ja aus vielen Ecken das Künstler aus den 90ern nicht mehr die Energie auf die Bühne bringen wie sie es früher getan hatten. Doch bei den Fantas ist es tatsächlich anders. Smudo und Michi Beck die ja beide auch Juroren bei The Voice of Germany sind verstellen sich in der Show nicht. Sie sind, wie sie sind. Ein lustiges- spontanes Volk welche leben was sie tun. Man hat den Abend gehört dass die Anhängerschaft der Fantas auch wieder Jünger wird. Das könnte daran liegen das die Eltern dieser ebenfalls bei derren Konzerten vor Ort sind. Und was sie tun macht einfach nur Spaß!

Gastautor Stefan Gröning (rechts) und sein Kumpel Sascha Mohr (links) Backstage mit Michi Beck von den Fantastischen Vier (Mitte)

Gastautor Stefan Gröning (rechts) und sein Kumpel Sascha Mohr (links) Backstage mit Michi Beck von den Fantastischen Vier (Mitte)

Nicht zu vergessen: diese grandiose Backing-Band, welche seit fast 20 Jahren bereits fester Bestandteil ihrer Show ist. Grandiose Musiker die es schaffen die Arrangements von „Der Picknicker“,“Populär“, „Was geht?“ und natürlich „Die da!“ in einer ungeheuren Energie wieder zu geben. Natürlich auch die letzten Hits der „Neuzeit“ wie z.B. „Danke sagen“ „Troy“ und „Ernten was wir säen“. Die Jungs stehen selten still… immer in Bewegung und an diesem Tag das zweite mal an dem Wochenende. Und ein drittes am Sonntag darauf (beim Taubertal Festival) sollte noch folgen. Aber das macht Profis aus.

Dieses Jahr haben sich die Fantas noch mal verstärkt und haben sich DJ Weltmeister ESKEI83 in die Band geholt. Dieser war aufgrund einer vorher gebuchten Show auf Teneriffa und stieß am Sonntag wieder zur Band und war beim Taubertal Festival wieder mit am Start. Dennoch konnte ich mich von seiner Aufgabe in der Band schon im Juni überzeugen. „Back to the Roots“ war das Motto! Scratches wie sie im HipHop früher üblich war. Samples mit einem Beat mixen und daraus was ganz neues schaffen. Leider nicht beim Flair, aber es wir bestimmt keiner sagen dass das, was sie da in den 90 Minuten geliefert haben nicht gut war…

Mit „Tag am Meer“ haben sie wieder mal bewiesen, dass sie in der Lage sind Atmosphäre zu schaffen und das komplette Publikum in ihren Bann zu ziehen. Ein Meer aus Handydisplays, Lampen und Feuerzeugen wurde erzeugt, und ich kann sagen, das sah von der Bühne aus bei 20.000 Leuten schon ziemlich GEIL aus.

Um 00.10 Uhr waren für die Jungs dann offiziell Schluss und das Programm auf der Mainstage endete mit dieser Show. In direktem Anschluss wurde der Tag mit einer fast 5-10 minütigem Feuerwerk beendet und an der Baumkreisbühne machte bis 01:10 Uhr Jaya the Cat den Laden dicht.

Das große Highlight erwartete die Menschenmasse aber um 00:30 Uhr an der Seebühne. Niemand weiteres als die Spaßrocker von J.B.O. Die Krieger in Schwarz-Rosa-Gold spielten dort noch bis 2:00 Uhr und riegelten den Tag so endgültig ab. Ein genialer Schachzug der Veranstalter, die Festivalbesucher so noch mal in ihre Nacht zu entlassen, denn wer braucht schon laute Musik auf dem Campingplatz, wenn er J.B.O Live haben kann.

Am Sonntag erwartete dann der letzte von 5 Tagen auf die Besucher aber an dem Tag musste ich erst mal sacken lassen was ich alles so erlebt habe.

Fazit: das Flair ist wie bereits erwähnt eines der facettenreichsten Festivals unseres Landes. Für groß und klein. Sie haben Eventlocations in ihr Festivalprogramm etabliert wie das E-Werk in Eschwege. Kleinkunst in Form von Comedy, Lesungen und walking acts wird angeboten, Bungeespringen, Sport, Entertainment! Und eine ganze Stadt steht dahinter. Es lohnt sich. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.

» Zur Person: Stefan Gröning, 30 Jahre alt, aus Kassel. Musiker in Form von Schlagzeuger und DJ.

» Weitere Fotos vom Open Flair findet ihr auf unserer Facebookseite!

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