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Betrüger schleusen schädliche Programme auf heimische PCs

am 15 Januar 2018 von Wildwechsel



Betrüger schleusen schädliche Programme auf heimische PCs
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Polizeibild (Foto: heiko119, 123rf)

Polizeibild (Foto: heiko119, 123rf)

Kreis Paderborn/Altenbeken (ots) - (dm) Vorsicht bei Anrufen angeblicher "Microsoft"-Mitarbeiter. Ein Mann aus Altenbeken hat sich auf diese kriminelle Legende eingelassen und Geld an Betrüger verloren.

Am vergangenen Freitag erhielt ein 25-jähriger Altenbekener nachmittags einen Anruf in englischer und teilweise gebrochener, deutscher Sprache. Der Anrufer gab an, er sei ein Mitarbeiter der Firma Microsoft. Er rufe an, weil der Laptop des Altenbekeners mehrere Fehlermeldungen an Microsoft versandt habe. Er sei offenbar Opfer eines "Hacker-Angriffs" geworden.

Um dem angeblichen "Microsoft"-Mitarbeiter Zugriff auf den betroffenen Laptop zu ermöglichen, musste der Geschädigte ein kleines Programm installieren. Er wurde nach verschiedenen Accounts gefragt, die er nacheinander öffnen sollte, darunter auch das Onlinebanking, das ebenfalls von den Problemen betroffen sein sollte.

Im Anschluss an das Telefonat stellte der Geschädigte fest, dass von seinem Konto ein größerer Geldbetrag abgehoben worden war.

Die Polizei warnt vor diesem und weiteren "Abzock"-Tricks und gibt folgende Tipps:

  • Beenden Sie Telefonanrufe, unabhängig von der Vorwahl, mit Anrufern, die sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben. Die Firma nimmt auf diese Weise keinen Kontakt mit Kunden auf.
  • Geben Sie niemals Unbekannten Personen Bank- oder Kontodaten preis.

  • Bei ungewollten Geldtransaktionen setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung.

  • Öffnen Sie bei fragwürdigen Emails keinesfalls den Dateianhang und klicken Sie keine "Links" an. Damit können Phishing-Programme oder andere schädliche Software heimlich installiert werden.

  • Vertrauen Sie bei Emails ausschließlich Absendern, die sie persönlich kennen.

  • Wurde bereits Software in oben genanntem Zusammenhang auf dem Computer installiert, sollte der Rechner sofort vom Netz getrennt und möglichst durch einen Experten untersucht werden.

  • Falls der Rechner durch einen Sperrbildschirm blockiert ist, zahlen Sie keinesfalls eine geforderte Summe.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet weitere Informationen über aktuelle Gefahren aus dem Internet und dementsprechende Präventionstipps, denn in diesem Artikel sind längst nicht alle Varianten der Datenspione und Abzocker angeführt:  www.bsi-fuer-buerger.de

OTS: Polizei Paderborn


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Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffntlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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