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Musica Sacra Paderborn
Spiritualität und Musik

as Festival Musica Sacra in Paderborn versteht sich als „Biennale für sakrale und spirituelle Musik“. Es setzt auf große Vielfalt: Meditative und geistliche Musik vom gregorianischen Choral über den Gospelsong bis zum Orgelklang wird geboten. Ab Mitte September sind in Paderborn Konzerte unter diesem Motto zu erleben. Die ersten drei Oktobertage kann man noch dabei sein: Am 1.10. heißt es in der Marktkirche: „Ich selbst in Zufalls Hand?“ Neben Schuberts Deutscher Messe ist eine Auftragskomposition von Wolfgang Sauseng zu hören. Am 2.10. gibt es in der Kulturwerkstatt Paderborn Musik aus der Türkei, Ägypten und dem Maghreb: Der „Klangkosmos Islam“ wird ergründet. Am 3.10. heißt es schließlich „Wie war dies Leben reich und voller Herrlichkeit“. Der Arnold-Schönberg-Chor (Foto: Chorleiter E. Ortner), die Nordhessische Philharmonie und diverse Solisten sind zu hören, wenn Arthur Honeggers „König David“ erklingt. (lj)

MUSICA SACRA PADERBORN: 1.10. Marktkirche 19.30 Uhr, 2.10. Kulturwerkstatt 17 Uhr, 3.10. PaderHalle 18 Uhr
[ www.musicasacra-paderborn.de ]

Klaus Hoffmann in Beverungen
Lieder von dieser Welt

m 20.11. ist Klaus Hoffmann wieder einmal in Beverungen. Er ist ein Künstler, der seit 30 Jahren eigentlich immer das gemacht hat, was ihm am meisten lag: Er schrieb, sang, spielte und präsentierte Musik und seine autobiografischen Texte. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er für seine fulminante Darstellung als Star des Films »Die neuen Leiden des jungen W« bekannt. Seine größten Erfolge als Liedermacher hatte er in den frühen 80er Jahren (»Eine Insel im Meer«), er ist deutlich inspiriert von seinem großen Vorbild Jacques Brel. Klaus Hoffmann macht Chansons, er schreibt Folk-Musik, er jazzt. Klaus Hoffmann reist auch gerne, zu seiner Inspiration fährt er nach Griechenland, Goa, Afghanistan und Afrika. Dies gibt ihm immer wieder die Möglichkeit, Weltmusik mit diversen Heimatklängen zu schreiben. Das 30. Studioalbum von ihm »Von dieser Welt« enthält klassisch schöne Nummern. Die Texte handeln von Alltagsgeschehnissen, hellen und dunklen Tagen, mit Hoffnung in der Stimme. Die Songs auf „Von dieser Welt“ laden zum Zuhören ein, nicht nur zum Anhören. Es ist aber sicherlich auch ein Album, das man sich zwei Mal anhören kann. Seine Musik ist keine, zu der man lauthals mitsingt. Man genießt sie still, aber intensiv. Für Liebhaber des deutschen Chansons ist dieses Album ein Muss. (ds/lj)

KLAUS HOFMANN, 20.11. Stadthalle Beverungen, 20 Uhr

Café Brückenschlag Kassel
Ganz viel Kultur

rückenschlag ist ein selbstverwaltetes Café, das weitestgehend von ehrenamtlichen Christen betrieben wird. Am 1.10. beginnt das Monatsprogramm mit einem Vater-Kind Frühstück. Am 7.10. ist dann wieder Offene Bühne, bei der jeder mitmachen kann, der etwas darzubieten hat. Am 12.10. stellt sich die Frage: „Ist die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln?“ Die Antwort gibt Prof. Heinemann von der Uni Kassel. Am 14.10. gibt es Rhythm and Blues: Winfried Maisch und Freunde spielen auf. Zauberkünstler Jörg Jendrizza alias Mogly wird am 14.10. mit fantasievollen Kompositionen und beeindruckender Fingerfertigkeit sein Publikum verzaubern. Am 28.10 ist ein Konzert im Brückenschlag mit der Band Step 5. Die Kasseler Musiker, die erst zwischen 15-16 Jahre alt sind, bieten gecoverte Klassiker aus Rock, Pop und Blues. Eine Ausstellung des Kasseler Künstlerkreises ist bis zum 13.11. zu sehen. Dann gibt‘s noch zweimal Kino: Am 16.10. wird für Kinder der Trickfilm »Das Geheimnis der Frösche« gezeigt. Und für die Reiferen gibt‘s am 27.10 »Die Reise des jungen Ché« zu sehen. Im Laufe der einer Südamerika-Reise sieht der Student Che Guevara nicht nur romantische Dinge, sondern lernt auch die soziale Wirklichkeit und politische Ungerechtigkeit auf dem gesamten Kontinent kennen. Frei nach Guevaras Tagebüchern. (lj)

CAFE BRÜCKENSCHLAG KASSEL, Musik, Vorträge, Zauberei und Filme
Mehr: [ www.brueckenschlag.de ]

Irene Hillebrand Ausstellung
Tonarbeiten

nsgesamt 18 Arbeiten der Marsberger Künstlerin Irene Hille-brand werden derzeit im Scherfeder Café der Künste ausgestellt. Die Künstlerin absolvierte ihr Kunststudium (1978-83) in Bielefeld und Paderborn. Schnell entdeckte sie ihre Leidenschaft für die plastische Gestaltung. Nach der intensiven Beschäftigung mit Gips und Beton, gilt heute ihre Vorliebe dem Modellieren mit Ton. Dabei geht sie einerseits sehr planvoll vor, um eine bestimte Intention zum Ausdruck zu bringen, andererseits lässt sie sich auch gern unbewusst vom Spiel mit den Formen leiten. Einen besonderen Reiz erhalten die Arbeiten durch den weißen Ton, der den Effekt von Licht und Schatten noch interessanter macht. Zur gleichen Zeit stellt Reinhard Lischka seine vielfältigen Arbeiten aus. (ch)

IRENE HILLEBRAND; Figürliche Tonarbeiten, Café der Künste, Scherfede, Fr. 15-19 Uhr ; Sa, So Feiertag 9-19 Uhr
[ www.irene-hillebrand.de.vu ]


Ausstellung Dieter Fricke
Das (Un-)Sichtbare

nter dem Titel »Das unsichtbare Sichtbare« stellt Dieter Fricke aus Flörsheim im Alten Bahnhof Gemünden ab 1.10. bis Anfang November einen Teil seiner Werke aus. Dieter Fricke, geboren 1943 in Borken, ist seit seiner Erkrankung an Hirnhautentzündung 1944 gehörlos. Seine künstlerische Tätigkeit beginnt er autodidaktisch mit dem Zeichnen von Landschaftsbildern, Portraits und Still-Leben. Er gestaltet Motive aus der Welt der Gehörlosen. Bekannt ist sein Hand-Zeichen „I love you“ und „sprechende Hände“ auf T-Shirts. Ebenso erreichen seine Postkarten mit „Sprachmotiven“ einen hohen Bekanntheitsgrad. 1993 beginnt er sich intensiv mit der Fotokunst auseinander zu setzen, erarbeitet 1994 einige Keramiken, setzt sich mit dem Genre Video auseinander. Es folgen über fünfzig Ausstellungen, vornehmlich im süddeutschen Raum, auf Kirchentagen und auch in Griechenland. (lj)

DIETER FRICKE, Ausstellung, Alter Bahnhof Gemünden-Wohra, bis November. Vernissage 1.10., 16 Uhr



Literarisches Kabarett
Piano und Poesie

n ihrem gemeinsamen Programm bringen Etta Streicher und Christof Waibel Piano und Poesie zusammen. Die Schauspielerin Etta Streicher schreibt über Träume und Skurrilitäten, Christof Waibel, Pianist und Theatermusiker, spielt dazu Selbstkomponiertes und begleitet die Poetin durch die Welt ihrer Worte. Die Texte treffen auf das Piano, das sich virtuos zwischen die Zeilen stellt und ausmalt was nicht ausgesprochen wird. Zwischen Lyrik und Chanson, zwischen literarischem Kaberett und Jazz bewegt sich dieses Programm, das im Rahmen des Marburger Kabarettherbstes gezeigt wird. Eine Bereicherung des Programms! (lj)

PIANO & POESIE, Szenario, Marburg, 12.10., 20 Uhr