Die Mondlandung
Fake oder fantastische Leistung?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20. Juli 1969 geschah das Unglaubliche: Unter den Blicken von über 600 Millionen faszinierten Fernsehzuschauern landete Apollo 11 auf dem 384.403 Kilometer entfernten Mond. Die Welt wurde Zeuge, wie Neil Armstrong und Edwin Aldrin die berühmten Worte "Dies ist nur ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit" zur Erde funkten, die "Stars and Stripes"-Flagge in das Mondgestein rammten und einen amerikanischen Traum Wirklichkeit werden ließen. Aber ist dies wirklich so geschehen? Bis heute haben viele Menschen Zweifel. Sie glauben an den großen Fake, an eine gigantische Inszenierung durch die NASA.

ie Verschwörungstheoretiker sind überzeugt davon, dass entsprechende Beweisfotos der Weltraumbehörde nicht auf dem Mond, sondern in Hollywood-Manier auf der in der Wüste von Nevada liegenden Area 51 (um deren Existenz sich genauso viele Spekulationen drehen) aufgenommen wurden. Paradoxerweise ziehen diese sog. Skeptiker genau diese Fotografien und Filmsequenzen als Beweis für ihre Theorien heran - und ihre Argumentation klingt stellenweise verblüffend plausibel: Wäre die Mondlandefähre wirklich auf der Mondoberfläche gelandet, hätte sie erhebliche Menge an Staub aufwirbeln müssen. Doch auf dem "Beweisfoto" der Nasa sind keine Vertiefungen im Boden zu sehen. Die NASA tut diese Bemerkung als nichtig ab, sie erklärt, dass sich Staub im Vakuum vollkommen anders verhalte, als es in einer Atmosphäre der Fall sei.

Doch so leicht geben sich die Verschwörungstheoretiker nicht geschlagen, als weiteres Indiz nennen sie die im Wind flatternde amerikanische Flagge (Video s. www.wildwechsel.de) - eigentlich unmöglich, denn Wind kann nur bei Atmosphäre entstehen, aber die gibt es ja bekanntlich auf dem Mond nicht. Aber auch darauf hält die NASA eine Antwort parat: Laut der Behörde wurde die Flagge kurz vor den Aufnahmen mit Drehbewegungen in die Erde getrieben. Nun gut! Aber auf Grund der fehlenden Atmosphäre hätten am Himmel auch tagsüber Sterne zu sehen sein müssen, bohren die an die Verschwörung glaubenden Gruppen weiter, dass seien sie aber nicht. Nein, behaupten die NASA-Experten. Mit der damaligen Foto-Ausrüstung sei es schlichtweg nicht möglich gewesen, etwas sehr Helles und etwas sehr Dunkles gleichzeitig abzulichten. Die weißen Raumanzüge der Astronauten hätten so hell aufgeleuchtet, dass mit einer auf sie ausgerichteten Beleuchtung das Licht der Sterne zu schwach gewesen sei, um noch im Bild zu erscheinen.

Die auf dem Mond herrschenden Lichtverhältnisse geben Anlass für weitere Spekulationen. Dort gibt es wegen der fehlenden Atmosphäre keine Streuung des Lichts, so dass der Kontrast zwischen Hell und Dunkel bedeutend stärker ist als auf der Erde. Was im Dunkeln steht, kann also nicht sichtbar sein. Dennoch kann man auf einigen Fotos auf der Schattenseite des Landungsfahrzeuges deutlich die amerikanische Flagge erkennen. In der Gegendarstellung heißt es, dass das Mondgestein das Sonnenlicht reflektiert und somit bewirkt, dass Gegenstände von allen Seiten beleuchtet werden. Oder wurde die Flagge einfach nachträglich in das Bild retuschiert, um den amerikanischen Triumph noch offensichtlicher werden zu lassen? Schließlich wird die Frage aufgeworten, ob das Fotografieren auf dem Mond überhaupt möglich gewesen sei. Denn bei der Foto-Session auf dem Mond hätten eigentlich eine ganze Reihe von praktischen Problemen auftreten müssen. Hier herrschen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von ca. 180° Celsius. Wäre der Film der verwendeten Hasselblad-Kameras nicht tagsüber bei 140° geschmolzen? Und hätten nachts bei minus 40° nicht die Batterien aussetzen müssen? Ist es schließlich überhaupt glaubhaft, dass das technische Niveau jener Zeit ausgereicht hat, um Menschen sicher zum Mond und wieder zurück auf die Erde zu bringen???

Die NASA-Experten geben sich einige Mühe, Ungereimtheiten aus der Welt zu schaffen. Als handfester Beweis für eine echte Mondlandung führen sie 340 kg Gesteinsproben auf, die die Astronauten vom Mond mitbrachten. Eine Analyse von dem Gestein hatte ergeben, dass sich Mond- und Erdgestein tatsächlich erheblich voneinander unterscheiden. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mondproben mehr Eisen, Magnesium und Titan, dafür weniger Kieselerde und Aluminium enthalten: Außerdem sind sie wesentlich radioaktiver als irdische Gesteine. Für die Verschwörungstheoretiker kein wirkliches Argument. Sie behaupten, das "Beweismaterial" sei in unerforschten Gegenden der Antarktis gesammelt worden oder künstlich hergestellt worden.

Aber warum hätte die Nasa die Mondlandung vortäuschen sollen? Die Verschwörungstheoretiker: Es war eine Frage der Ehre. Die amerikanische Regierung stand unter immensen Druck. Über 25 Milliarden Dollar flossen in das Mondprogramm und allmählich brauchte man vorzeigbare Resultate für die Bevölkerung; auch um die Menschen vom Debakel des Vietnam-Kriegs abzulenken. Daneben machten sich die damalige Sowjetunion daran, die Amerikaner im Weltraumwettlauf abzuhängen. So waren es die Russen, die 1957 mit der Sputnik den ersten Satelliten ins Weltall schossen. Erst über 3 Monate später zogen die Amerikaner mit ihrem Explorer 1 gleich. Und 1961 waren es wieder die Russen, die mit Juri Gagarin, den ersten Menschen ins All schossen, für den Amerikaner John Glenn war es erst 1962 soweit. Auch in Sachen Monderoberung hatten die Sowjets zunächst die Nase vorn. Ihre Sonde Luna 9 landete auf dem Mond und sendete erste Bilder von seiner Oberfläche direkt zur Erde. Dass mit Neil Armstrong ein Amerikaner zuerst den Mond betreten würde, war also zunächst überhaupt nicht zu erwarten. Für die Verschwörungstheoretiker heißt das: Die Amerikaner entschieden den Wettlauf zum Mond durch Täuschung! Waren Neil Armstrong und John Glenn Hauptdarsteller einer großen Space-Opera? Unwahrscheinlich, denn der damalige Erzfeind Sowjetunion hätte den Betrug aufdecken können und damit die "Kapitalisten" als Betrüger entlarven können. Oder haben die vielleicht auch gemogelt? (jha/nn/pp)