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nervt Marion Neues aus dem Container |
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Chistian, der selbsternannte "Nominator", sah für sich "keine Aufgaben mehr im Container". Mit gnadenloser Sprachgewalt war es ihm zwar gelungen, die Schwächen der anderen bloßzustellen. Dadurch hatte er sich allerdings in der Gruppe isoliert. Der Einzelkämpfer, mit seinen zwanghaft lockeren Sprüchen, seiner Ellbogenmentalität und seinem Hang zur Selbstdarstellung ein typischer Protagonist für die Fun-Generation, hatte allerdings bei weitem die höchsten Popularitätswerte der Big-Brother-Bewohner. Doch kaum war er verschwunden,
kam eine neue Nervensäge gleichen Namens ins Haus: Christian Nummero Zwei
aus Landshut - genannt "Biwi" - quälte mit seinen Dauermonologen
und dem Gehabe eines bayrischen Bauentrampels das Publikum und die Mitbewohner.
Vor allem sein ungeniertes Gefurze sorgte für ein unangenehmes Klima in der
Bude. Als daraufhin auch noch Kettenraucher Jörg freiwillig ging, kamen die
Big-Brother-Betreiber auf eine Idee, die eigentlich dem Reglement widerspricht:
Sie gaben der bereits herausgewählten Kandidatin Marion (der Stripperin)
eine zweite Chance. Seit ihrer Rückkehr will sie das Regiment im Haus führen,
kommandiert alle herum, fährt den Mitbewohnern über den Mund und psychologisiert
ohne Ende. Selbst tolerante Mitbewohner wie der gemütliche Alt-Rocker Harry
und das kluge "Küken" Alida verlieren langsam die Geduld. Marion
qualifizierte sich damit erneut für die Nominierungsliste - die Zuschauer
dürfen nun entscheiden, ob sie, die von Christian als "Hexe" titulierte
Cher-Kopie Hanka oder der smarte Teeny-Schwarm Walter das Haus verlassen müssen.
Autor: Dr. Lothar Jahn
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